Titelgraphik. Illustration zu »Herzog Christian von Eisenberg, oder: das eisenberger Gespenst. Nach den Papieren des Abts Theophilus a St. Maria Lusatiae« von Christiane Benedicte Naubert INr 48602, Obj 21
Wir danken denen, die uns auch dieses Jahr mit ihren Beyträgen unterstützt, und denen, die unsere vorjährigen Bemühungen mit Neigung aufgenommen haben.…
Dieser, Allen, die an der Geschichte des innern Lebens Antheil nehmen, gewiß merkwürdige Brief wurde auf Veranlassung der damals vielbesprochenen Recension Apels über die Jungfrau von Orleans in der Allgemeinen Literatur-Zeitung geschrieben,…
Empfangen Sie, mein verehrter Freund, den besten Dank für die mir günstig mitgetheilte Recension der J. v. O. Sie zeigt zwar einen fähigen Verfasser, und ich habe Ursache, mit den guten Gesinnungen,die derselbe für mich und mein Gedicht hegt, #…
Wer etwas dazu beiträgt, um unsers Johannes Andenken zu heiligen, thut ein gutes Werk; so schrieb mir Heyne am 8ten Juny 1809, 9 Tage nach Müllers Tod.…
[2. Johannes von Müller an Böttiger] Cassel, den 2. März 1808
Incipit
Daß ich Ihnen nicht pünktlicher schrieb, ist eine Folge der entsetzlichen Menge Antwort fordernder Briefe, deren ich gestern, nachdem durch meine und eines jungen Gehülfen Mühsamkeit viel abgearbeitet worden, wieder 261 zählte…
3. / Johannes von Müller an Böttiger. / Cassel d. 7. July 1808
Incipit
In diesen letzten Zeiten habe ich noch weniger studiren können. Aber es ist mir gelungen, unsern fünf Universitäten - zu viel ist das Kriegsgeschrei! - zwar nicht die Aegide mit dem Gorgonenkopf,…
Wolgeborner Herr! Ihr Vertrauen erfeuet mich, Ihr Entschluß erwirbt meine Achtung! dennoch setzt die Antwort, welche ich Ihnen zu geben habe, mich in Verlegenheit.…
Von dem Uebrigen - von Wien - von hier - von der Theaterzukunft - was soll ich Ihnen sagen? Ich müßte Ihnen ein Buch schreiben, wollte ich mich ausreden.…
II. / Herzog / Christian von Eisenberg, / oder: / das eisenberger Gespenst. / Nach den Papieren des Abts Theophilus a St. Maria / Lusatiae
Incipit
Ich war der fünfte von sieben glücklichen Söhnen eines erlauchten Vaters. Die Jahrbücher nannten ihn den Frommen; seine Unterthanen den Gütigen, Gerechten, den Weisen.…
Dem Text vorangestellt: Die Auffrischung einer Geistergeschichte, die sich noch in das Morgenlicht des achtzehnten Jahrhunderts wagte, und freylich damals selbst von Aufgeklärten nur schüchtern in Zweifel gezogen wurde, hofft auf Nachsicht. [...]
Sammlung von 4 Gedichten INr 48604-48607, Obj 23-26. Fortsetzung von: »Aus dem Tagebuche eines alten Müßiggängers« von J. F. Rochlitz in: Frauenzimmer-Almanach 1819; INr 48555
Die Familie hatte sich in dem Schatten der uralten Nußbäume versammlet, die am äußersten Ende des Gartens einen freyen, runden Platz, wie die Säulen eines Tempels, umgaben.…
Wer sich selbst achtet, achtet auch Andere; denn er sieht, daß sein Thun mit dem Thun der Guten, mit dem der bessern Menschen überhaupt übereinstimmend ist.…
Warum haben schöne Frauen meistens ungetreue Ehemänner? Ernst Wagner will den Satz mehr bey denen bestätigt finden, die es durch Regelmäßigkeit im Ganzen sind,…
Es ist der Mühe werth, zu bemerken, wie sich gegen öffentliche Menschen, z. B. gegen Künstler, Schriftsteller, hohe Staatsbeamten, Helden etc während ihrer Laufbahn, Werthschätzung und Hochschätzung, und eigentlicher Ruhm,…
VI. / Die Burgen / Wart und Aspermont. / Eine Erzählung
Incipit
Aus den Alpthälern, von denen nicht sehr fern die uralte Ritterburg Wart in der Ebene des Thurgaues gelegen war, brach um die Abenstunde ein wüster Wirbelwind los,…
VII. / Ueber / die üble Laune. / Brief eines Arztes
Incipit
Ich soll meiner Freundin ärztlich sagen, wo das Uebel, das man üble Laune nennt, eigentlich im Menschen sitzt; ich soll Ihnen, so recht kunstgemäß, die Wurzeln dieses Uebels zeigen…
Wenn ich meine Erzählung beginnen soll, so muß ich den Leser oder Hörer zuvörderst bitten, sich mit mir auf den Schwingen seiner Phantasie in die spanische Provinz Granada zu versetzen.…