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Incipitserfaßte Inhalte
A Bußl is gor a rars Ding, / Es riegelt 's gonze Bluat,1
A Dirndl get in greann Wald, / Ins Erbarsuachn hin, / Der Bua, der kimt ihr nachi bald,1
A l'ombre d'on fohi co sur plauma assetà, / Quen geoûyo què le tio, quena félicitá!1
A lustiga Bua / Bin i immer g'wes'n: / Au'm Wirth seina Thür / Kann ma's no drob'n les'n.1
À nos plus grands malheurs / L'ame prête des charmes,1
A propos Tübingen! Dort sind Mädchen, / die tragen die Zöpfe / lang geflochten,1
A propos Tübingen! Dort sind Mädchen, die tragen die Zöpfe / Langgeflochten,1
A quel bruit infernale! / Und Sie schlafen noch? Haben denn Ihre / Beyderseitige Majestät nichts vernommen?1
A son voisin, la gentille Isabelle / fut se plaindre de son époux,1
A ton bonheur que ne puis-je prétendre, / airain sacré, dont les sons assidus / soir & matin se font entendre1
A tour to Ermenonville etc. London 1785. Enthält eine Beschreibung von dem Schlosse und dem Garten zu Ermenonville1
A Zulmé, Zélis & Lisette / je ne consacre plus mes sons:1
a) das Medaillon: Die sitzende Dame, eine Parisierin, trägt auf ihrem länglich runden Aufsatz ein broschirtes Band oder Chef in Silber,1
a) das Medaillon: Ein weibliches und ein männliches Kostüm,1
a) In 75 Jahren starben in London am Selbstmord gerade noch Ein Mahl soviel als am Seitenstich.1
a) In der vorstellenden Parthie ahmt jeder, bis etwa auf einen, die Stimme eines Vogels nach,1
a) ist ein altrömischer Meilenzeiger1
A, a, a, und a / Der Scherz ist wieder da.1
A-t-on rempli notre espérance, / Et dans le contrat social, / Puisé des loix dont l'influence / Doive nous préserver du mal?1
A. / Mein Recht ist klar und, wie mir scheint, / Kann mein Prozeß gar nicht verloren werden. B. / Hast du das Recht auf deiner Seite, Freund, / So fürchte noch die Rechtsgelehrten!1
A. / Wahrheit und Irrthum - / Welche Nähe des Abgrunds! / Wer weißt mir die Scheidung? / B. / Der Gott unserer Seele1
A. /Artigkeit die erste Tugend / Zu dem A, B, C der Jugend1
A. a. i. s.1
A. B. sind Schnitte zu einer Veste und einem Gilet von neuestem Geschmacke;1
A. Berlin ce 10 de ianuier 1705. Je ne vous dires (dirai) que deux ou trois mots, mon cher fils; car ie suis fort occupee avec mon voyage dhanover (d' Hanovre)1
A. Der erste Ankläger unserer Schauspieler beim jüngsten Gericht, wenn die Buchstaben aufstehn und Rechnung fordern werden von ihnen über die verletzten Rechte der Aussprache.1
A. Die Vorder Seite, Apollos goldene Leyer in einem Eichen, oder Fantaisie Lorbeerkranze,1
A. die vordere Tour, oder nach der Kunstsprache, die Baguette, besteht aus einem blauen Bändchen,1
A. Ei so machen Sie doch keine Umstände!1
A. Ey, warum weinet denn dieß junge / Frauenzimmer, / So oft man ihm den todten Gatten / nennt?1
A. H., eine alte, kranke, arme, verlassene Bauchiknetscherin, an der hinteren Steinen, bittet gutwillige Ehrenleut um Gotteswillen um ein Allmosen.1
A. Ich leide wie ein Verdammter. B. Schon?1
A. Ihre Predigten sind doch zu lang! P. Nein, Ihre Andacht ist zu kurz.1
A. von Montmorency, Pär, Marschall und Connetable von Frankreich, einer der größten Feldherrn des sechszehnten Jahrhunderts,1
A. Was frommt mir deine Freundschaft, wenn du nicht thust, was ich will?1
A.B.C.D. / Wenn ich Dich seh', / Dich, meine süße Lust, / Klopft die empörte Brust,1
Aachen, eine Reichsstadt im westphäl. K. in dem Herz. Jülich, 4 M. von Jülich und Maastricht, mit 24000 Einw. und einem kais. Postamt,2
Aachen. Ehemals berühmte Reichsst. dann franz. Departementalst., jetzt Sitz eines Regierungsbezirks in der preussischen Provinz Niederrhein,1
Aal is'n swaar Maal; ich draag leever 'n Steen, as dat oick hüm ete.1
Aar an Schnelle, Leu an Muth, / Reitet Isfendar der Held / Mit der treuen Schar ins Weite,1
Aarons goldenem Kalbe sind wahrlich die heutigen / ungleich;1
Ab von den Sternen gekehrt, in die Fluten sich warf / er,1
Abbild erster Dichterträume, / Urbild selbst aus gold'ner Zeit, / Blüte süßer Liederkeime,1
Abbildung des Balges einer wilden Katze, im verjüngten Maasstabe, dessen seltsame Zeichnung auf den Vorblättern zwei junge Hasen unverkennbar darstellet.1
Abbildung eines Jakobiners , nach der landgräfl. hessenkasselsch. Erklärung d. d. 2. Jul. 96. laut des geh. Rathsprotokolls;1
Abbu Bedulla war ein guter Mann! / Zwar lebt' er Tage, Wochen, Jahre,1
Abdallah fiel einst seiner Herrlichkeit, / Dem Großvezier, zu Fuß, der als Monarch regierte,1
Abdallah liegt behaglich am Quell der Wüste und ruht, / Es weiden um ihn die Kameele, die achtzig, sein gan- / zes Gut;1
Abdera wollte mit Athen / Den hohen Gang der Bildung geh'n;1
Abdera's Roscius will einer Gesellschaft seiner Freunde vormachen, wie man vor Furien zurückfliegt,1
Abdul Murza hatte einen Hund, den er zärtlich liebte und das brave Thier verdiente diese Liebe.1
Abdulkari kam als Dichterjüngling / Einst nach Babylon, um sich ein friedlich / Haus zu baun und seine Kunst zu heben.1
Abel (Carl Friedrich) Kammermusikus bey der Königin von Engeland, in London;1
Abel ging einen Abend im Vauxhall spazieren, als eben eine seiner Symphonieen schlecht ausgeführt wurde.1
Abel hatte ganz die jovialische sinnlich genießende Physiognomie, und war von Seiten seiner sinnlichen Natur auch ganz das Wesen, welches die Alten vermuthlich in dem Faun idealisiren wollten;1
Abel trank viel; fast jeden Tag an dem er nicht zum Koncerte fuhr, blieb er von dem Mittagessen an bis Mitternacht an dem mit Bouteillen besetzten Tische sitzen.1
Abelmosch, Biesamkörner, Graines de musc, sind kleine nierenförmige braunschwarze glänzende Samen,1
Abend ist's und feiernd aufgezogen / Ist der Sterne unzählbares Heer;1
Abend ist's! Die Sonne ist gesunken; die fernen Berge schwimmen noch im Glanze der verschwundenen Königin des Tages1
Abend ist's, du gingst zur Ruh', / Liebe, schöne Sonne!1
Abend ist's, und Alles stille; / Du nur zirpest, kleine Grille.1
Abend ist's; ersehntes Dunkel deckt das Schlachtfeld / endlich zu; / Auf das blutgedüngte Rheinthal legt sich stille Grabes- / ruh.1
Abend kommt in die Gefilde, / Ferne Glockentöne zieh'n,1
Abend ruht mit zarten Röthen / Still auf Wald und Flur und Wiesen;1
Abend senkte sich nun und still vertrau- / liche Dämmrung / Auf die Fluren herab,1
Abend war es, die Sonne sank in die westlichen Berge, / Und blauröthlicher Duft schwebt' um die waldigen Höhn.1
Abend war es, so zwischen Tag und Licht, zur Stunde, da die Fledermäuse streichen, den Himmel verhüllte dichtes Gewölk, woraus ein feiner Regen niedersprühte.1
Abend war es, und ich saß / Auf bethautem Moose,1
Abend war's, ein Winterabend. / Traulich saßen wir im Stübchen / Um die Mutter dicht geschaaret,1
Abend war's, es senkte sich die Sonne, / Purpurschimmer goß sie auf die Landschaft,1
Abend wird es wieder / Über Wald und Feld / Säuselt Frieden nieder / Und es ruht die Welt.1
Abend wird es, eis'ge Stürme / Jauchzen über Strom und See,1
Abend wird es, trübe Schleyer / Weben sich durch Wald und Thal;1
Abend wird's, des Tages Stimmen schweigen, / Röther strahlt der Sonne letztes Glüh'n,1
Abend wird's, die Sonne sinkt im Westen fern / und immer ferner,1
Abend wird's; es stürmt im Walde, / Braust am fernen Seegestad;1
Abenddämm'rung liegt auf meinem Garten, / Und ich blicke mit bewölktem Sinn,1
Abenddunkel erfüllt die hohenGewölbe des Domes, / Da und dort nur ein Strahl des scheidenden, röthlichen Lichtes / Zittert auf altes Gegitter,1
Abendglocken hallen, / Und der Tag sich neigt; / Heim die Herden wallen,1
Abendglocken tönen dort im Thale, / Und des Herrn Flöte stirbt im Hain,1
Abendglut und Abendglocken! / Leichte Wölkchen, Rosenflocken, / Mischt euch fromm in dies Geläute,1
Abendläuten; aus allen Dörfern der Umgegend waren Väter, Mütter, Kinder gegen Dreieichen geströmt, und zogen nun da, wie lange Prozessionszüge, ernsthaft und erschüttert ein:1
Abendlich ist und hold in Westen der Himmel ge- / mahlet, / Freundlich gemischet aus Purpur und Gluth;1
Abendliche Geister wandeln / Durch das Laubwerk hin und wieder,1
Abendlüfte buhlend wehn / Und sie geht durch's Blütenfeld.1
Abendlüfte kosend wehen / Kühlung mir um Stirn und Haupt;1
Abendmahl bedeutet 1) die von Jesu Christo zu seinem Gedächtnis verordnete Geniessung des Brods und Weins und seines Leibes und Blutes.1
Abendroth mit hellen Strahlen / Auf die Erde niederblinkt,1
Abendroth schwimmt auf den Fluthen, / Und die Tageskönigin / Zieht mit ihren Flammengluten1
Abendroth, du düstre Glut, / Bist der armen Sonne Blut,1
Abends bei der Lüfte Kosen / Legt' ich unter süßem Schauen / Vor dem Bilde uns'rer Frauen / Nieder eine Kranz mit Rosen1
Abends spät im Mondenschein / Ging zum Born das Mägdelein, / Liebe zu gewinnen -1
Abends ward es. Linde Weste hauchten / Kühler; schon verstummte rings umher. / Der Gesang der Vögel,1
Abends, unter Blüthenbäumen, / Eingewiegt in süßes Träumen, / Blickt' ich zu den Sternen auf,1
Abendsonne! / Kind der Wonne, Sanft und still. / Geh' nich tunter, / Werde bunter / Farbenspiel!1
Abendsonnenstrahlen sinken, / In dem dunklen Buchenhain / Magisch und versonnen blinken, / Sie in düstern Wald hinein!1
Abendsonnenstrahlen zittern / Gold auf stille Wiesen hin;1
Abendwinde hauchen / Duft in's Thal hinein, / Und die Bäume tauchen / Sich in rothen Schein.1
Abendwolken, zieht ihr wieder / Hin durch's weite Himmelszelt,1
Abenroth umglüht die Hütten, / Macht das arme Dörfchen schön;1
Abenschein liegt ausgegossen, / Und die Blumen und die Winde / Ruhen; hell von Licht umflossen / Sitzt die Mutter mit dem Kinde.1
Abentheuer mit dem Köcher / Mit der Binde um das Haupt, / Der uns oft den Nektarbecher / Aus der Hand der Freude raubt,1
Abentheurer mit dem Köcher, / Mit der Binde um das Haupt,1
Aber - das Gemälde hat zu wenig in die Augen springende genialische Bedeutung - wird die Critik der reinen weiblichen Vernunft sagen. Eine Theevisite?1
Aber ach! die Meister starben und verwaist stand das Theater;1
Aber am nächsten Sonntage reinigte er die Tafel der zehen Gebote1
Aber belletristische Schriftsteller, die für das Volk schreiben, sind eben so nothwendig wie Dorfmusikanten,1
Aber besonders stell' im geschweiften Theater die Jagd an, / Hier ist reichlicher Fang, wie es begehret dein Herz;1
Aber Christ! / Sprach ein Atheist, / Wie du hochbetrogen bist,1
Aber da er so liebreich für uns're Augen sorgt; hat er nicht auch zugleich uns're Ersten bedacht?1
Aber das habt ihr ja alles bequemer und besser / zu Hause,1
Aber deine Pfeile, / Sprach zum Söhnchen Cypris,1
Aber dem furchtbaren Thiere flogen / wir eilig vorüber:1
Aber den Menschen erfreun süßreifende Gaben des / Fruchtbaums,1
Aber dessen steht schon genung im Taschenbuch für Männer oder im Buch für Männertaschen; z. B.1
Aber dich könnt' ich verachten, du möchtest lie- / ben und leben;1
Aber die bannte deutsche Sitte ja sonst aus dem / Hause; / Nun führte der Dichter sie ein?1
Aber die fröhliche Mosel befragten wir: Sind / wir nicht witzig?1
Aber die Märtyrer! ... rief Sankt / Dominik's eifriger Schüler; / Und von dem Schlage der Faust hüpften die Gläser, der Krug.1
Aber die meynen die Pfuscher, ein jeder / Schwarzrock und Grünrock / Sey auch,1
Aber du Frühlingswürmchen, / Das grünlich golden neben mir spielt, / Du lebst; und bist vielleicht / Ach! nicht unsterblich!1
Aber du must auch fromm seyn, wenn dich gleich deine Eltern und Lehrer nicht sehen,1
Aber ein liebes Publikum träget dich jetzo im / Schoosse;1
Aber ein schönerer Schmuck umgiebt euch die Schürze / des Wärters, / Wenn ihr, Löwen der Schlacht, Söhne des edelsten / Stamms, / Dient an des Kranken Bett,1
Aber eine That blieb noch übrig, dem ganzen Roman eine neue Wendung zu geben. Flucht und Entführung haben sich zwischen diesem und dem vorigen Blatte ereignet.1
Aber er ist zerbrochen der schöne Krug, sagt Geß- / ners Faun, da liegen die Scherben umher,1
Aber erscheinet er selbst, dann packt euch hin- / aus, Ihr Gesellen!1
Aber es blieb ja nicht stehn bei tödlich ergäh- / nender Langweil;1
Aber es giebt noch Eines, und das bedenk' und er- / wäge: / Zwischen inne noch liegt ein Geschlecht, ein Völkchen, / ein liebes,1
Aber es irrten indeß die Sirenen, ge- / trieben von Ceres / Und dem Gefühl der Schuld,1
Aber es ist Eine Stimme nur, / Freudig ruft die ganze Partitur:1
Aber es schweiget der Sturm, und es kehren, gebän- / digt, die Ströme / Wieder zum Ufer zurück,1
Aber Ew. Durchlaucht! sprach der **sche Ex-Bundestags-Gesandte zum Fürsten Irenäus,1
Aber fort, zum nahen Dorf nun endlich, / Das mir längst gewinkt aus braunen Reisern,1
Aber giebt es denn wirklich Menschen, die Gold machen können? fragte Cammerrath und Fabrikherr Sebaldus Hainbach1
Aber Graf, halten Sie so ihr Wort? Ich kann's nicht länger aushalten.1
Aber horchtest du fünf auch der Jahre und / sexse, wir nennten / Kaum die Namen der Frauen,1
aber Hudibras Predigt dagegen ward durch ein faules Ey unterbrochen, von dem er hier noch so geblendet erscheint, daß er den Griff seines Schwerts nicht finden kann.1
Aber ich bitt dich Apoll! was kann denn die- / ser Misere / Grosses begegnen,1
Aber ich bitte dich Freund, was kann / denn dieser Misère / Grosses begegnen,1
Aber ich bitte Sie, lieber Aland, ich bin hier ja nicht zu Hause. Das ist Rickmann's, nicht mein Quartier.1
Aber ihr Männer! ihr schüttet, mit eurer / Kraft und Begierde,1
Aber im fröhlichen Immergrün / Siehet die Freundschaft ihr Sinnbild erblüh'n.1
Aber im Vordergewühl erregten die Schlacht / des Entsezens / Kottos und Briareus1
Aber ist sie nicht höchst liebenswürdig? über die Kurländerinnen geht doch nichts in der Welt! rief die Gräfin Wittenfels, indem sie zu der Gesellschaft in ihrem Salon zurückkehrte,1
Aber jetzt rath ich euch, geht, sonst kommt / noch gar der Gorgona / Fratze1
Aber jetzt rath' ich euch, geht! sonst langt noch / der Gastfreundschaft Tatze1
Aber kannst du die Liebe des Lieben, Edlen / erringen? / Werth der errungenen seyn?1
Aber Landry - bist Du von Sinnen? - die schöne Madelon wird - Was Madelon! Du bist ja zehnmal schöner als die Madelon.1
Aber lieber Ferdinand, sagte der Graf Kleeborn zu seinem Sohne - ich bitte dich gib mir nur einen vernünftigen Grund von deiner Heirathsscheu.1
Aber lieber Mann, wie kannst du dich so schnell zu einer Reise entschlüssen?1
Aber liebes Lottchen, begann an einem schönen Morgen Madame Ruhberg zu ihrer Tochter: wenn wirst du dich endlich einmal entschließen, zu heurathen?1
Aber mein jüngster Sohn geht mit dem Markese / auf Reisen1
Aber mein Kind, Du vergißt ja ganz auf deine Tauben und Hühner, die jetzt lange genug um Dich herumflattern, um deine Aufmerksamkeit zu erregen.1
Aber mein theuerstes Fräulein – / Aber mein theuerster Herr Baron – / Sie hören gar nicht. – / Ich höre nur zu Viel –1
Aber merke dir alles, wie weit du gekommen / und bringe / Alles zu Buch und Papier;1
Aber mit Fug wohl stelle das Festseyn einzig nur ich / dar:1
Aber nicht allein ist Leiden / Morgenröthe, die den Thau / Aus des Herzens stiller Au / Lässet zum Kristall sich scheiden.1
Aber nun kommt ein böses Insect, aus / G-b-n her,1
Aber o zürne mir nicht, o vergieb mir; Vater Lynäus, / Daß kein dankbarer Vers noch deine Gottheit gelobt,1
Aber ohne unsre Fluth / Könntest du nicht rollen,1
Aber sage mir doch, fragte die Weide den Dornstrauch, warum du nach den Kleidern des vorbei gehenden Menschen so begierig bist?1
Aber sagt, ist's recht von Euch Mutter, dass Ihr eurem armen kleinen Scapin, und Euch arme kleine Scapine so unbarmherzig aus dem Hause und in die Welt stosst?1
Aber seht ihr in B**** den Grad ad Par- / nassum1
Aber Sie, lieber Hofrath - Sie mit Ihrer beneideten äußern Glückslage, mit Ihrer Figur, Ihrer Talenten1
Aber so erzählen Sie uns doch Etwas! - rief die blühende Ida ihrem Vetter zu, einem jungen Diplomaten, welcher auf einige Zeit in den Kreis seiner Familie zurückgekehrt war,1
Aber soll denn dieß Misere des Parnasses sich bemeistern?1
Aber stumm ist er geworden / Jetzt, des Sängers süßer Mund.1
Aber von thöricht alltäglichem Unsinn erzählt / die Geschichte;1
Aber vor allen ist heut die Seele mir still und voll / Liebe: / Ist nicht heute der Tag, so Dich der Erde geschenkt?1
Aber während auf solche Art auswärts ihr politisches Ansehen sich immer fester begründete, hatte sich im Innern der Republik ein Gewitter bereitet,1
Aber warum von Palermo du schweigst? Normännischer / Baukunst, / Gothischer Kirchen ist dort, maur'scher Palläste so viel.1
Aber warum, sagte A. zu B., haben Sie bei dieser Gelegenheit kein Gedicht aus dem Ärmel geschüttelt,1
Aber was am schönsten wäre, / Was am würdigsten, des Sängers / Lied ein Gegenstand zu werden,1
Aber was soll auch das Gift bei der Süße der kind-/ lichen Blumen?1
Aber welch Wunder führet euch wieder empor / zu dem Lichte!1
Aber wenigstens behielt David, bey diesem fast gänzlichen Abfall, noch treue Diener, und was in unserm Lande uns weniger sonderbar als in jedem andern Lande vorkommen muß, eine fremde Leibwache hielt fest und treu bei ihm,1
Aber wer wälzt uns den Stein - so sprach das Weib - / von der Gruft dort?1
Aber wie nun unterscheiden / Diese heil'ge Zährenflut,1
Aber wie soll er mich denn, wie soll ich ihn lieben können? klagte Corona.1
Aber wir nahmen nichts mit, und zogen hinaus / auf die Strasse,1
Aber wo ist die freundlichste Putzkammer, wo der helleste Spiegel, wo die reinlichste Badewanne1
Aber wozu die Grammatik? Der Geist hat / darinn nichts zu plätschern,1
Aber, erscheint sie selbst, hinaus vor die / Thüre, Gesinde!1
Aber, Meister, was mag Euch daran liegen, einen Greis abzukonterfeien, wie mich! sagte der steinalte Ritter, Waldmann von Schroffenburg, zu einem jungen, weit berühmten Maler,1
Aber, Schwesterchen, sagten die Musen, welche die poetischen Almanache tragen, zur Gartenmuse, warum kommst du denn wieder so spät?1
Aber, Vater Mohrfeld, antwortet mir doch endlich auf meine Frage mit einem deutlichen Ja oder Nein!1
Aber, Vater, warum mag der liebe Gott doch wohl gewolt haben, daß einige Leute arm wären?1
Aber.- Aber ich befehle dir still zu seyn! Bedenken Sie doch, Milord.1
Aberglauben bessert die Moralität des Volkes nicht. Während Ziehen seine Grillen träumte, und mancher aus seiner Gemeinde an ihn glaubte, gingen in derselben die Greuel vor, die dieses Blatt uns zeigt.1
Abergläubig, Gott bewahre, / Abergläubig bin ich nicht,1
Abermahl regnets, o Mädchen! Sollst du / zur Pyrrha denn werden?1
Abermal ein Monat, der Leckermäulern gar nicht günstig. Der größte Theil der Leute von Ton geht auf seine Güter, die Gast und Schmaußtische von Paris bleiben umgestülpt, und die Schmarotzer sehen sich gezwungen, Diät zu halten.1
Abermal wehte der nächtliche Herbstwind über die Lüneburger Haide, und streifte die Fenster des kleinen Pfarrhauses,1
Abermals betret' ich ihr Atelier, lieber Herr Seiler, und glaube gerne, daß Sie weder im Herzen, noch an der Thür, ein leises Klopfen vernahmen.1
Abermals ein Monument des allgewaltigen Zufalls! Ruft der Fatalist mit dem Plinius aus.1
Abermals eine Scene, die in Paris spielt, wo es im Laufe dieses Jahres1
Abermals erschien ein Sonntagsabend. Da hing die kleine Amalie sich an den geliebten Vater; da baten ihn Wilhelmine und Ernst, zu Waldmanns hinüber zu gehen,1
Abermals habe ich wieder einen Tag zurückgelegt und an demselben so viele Güte durch Deine Allmacht, höchstes Wesen, erhalten.1
Abermals lüften wir den Vorhang längst verströmter Jahrhunderte. Eine edle, erhabene Gestalt tritt uns entgegen: Adolf der Siebente.1
Abermals waren vierundzwanzig Stunden, zwei oder drei weniger, dahingerannt in das Dunkel der Vergangenheit, und wiederum brannte die Lampe in der Stube des Vaters Habergeis,1
Abermalskleiner, nur 15 bis 15½ Zoll lang; die mitteln Steuerfedern, welche zwar ebenfalls breitfahnig, aber dabei auch spitz zulaufend sind,1
Abgeblichen stehn die Hügel, / Schmucklos trauern Hain und Flur,1
Abgehend von der Gewohnheit, die Szenen für die Kupfer aus dem erzählenden Theile des Taschenbuches zu wählen, wollt' ich eine kleine szenische Gallerie zu den besten Dramen unserer vaterländischen Dichter gründen,1
Abgemähet sind die Wiesen, / Abgesichelt alle Felder,1
Abgesandte von Antiochien und Jerusalem waren am Hofe Ludwigs VII. mit dem Beinamen, der Junge, Königs von Frankreich, angelangt,1
Abgeschieden von der Welt, wohnte Hofrath Wellenheim, auf seinem Guthe: von dessen Einkünften er sich und seine beiden Töchter ernährte.1
Abgesehen von der Unhöflichkeit, die darin liegt, daß man sich gleich die Condolenz verbittet, statt daß man erst um die stille Theilnahme bitten sollte,1
Abgesessen hielt er mit dem Rappen / In des Schlosses dicht bewachs'nem Parke;1
Abgestorbenheit des Gefühls ist es, was uns viele moderne Menschen für Aufklärung verkaufen wollen.1
Abgestreift das Band der Grüfte, / Noch erschreckt, sich findend kaum, / Flog die Seele durch den Raum1
Abglanz ewig reiner Güte, / Erdengöttin, Himmelsbraut!1
Abildung des Ganges, welcher unter der Stadt-Straße durchläuft, und die zwei Theile des Gartens verbindet1
Abraham Moses, ein wohlhabender Jude, wurde von einem seiner Glaubensgenossen wegen einer Wechselschuld von tausend Dukaten verklagt.1
Abraham Müller war ein Name, der von Lissabon bis Moskau, von London bis Smyrna berühmt war.1
Abraham saß am sinkenden Abend, / Vor seines erhabenen Zeltes Thür,1
Abraham Unterdown hat in England eine neue Erfindung, Mehl ohne Getreide zu gewinnen, allgemein bekannt gemacht,1
Abschaum der Menschheit, der mit Schwert und Feuer / Die Welt durchzog, verbreitend Ach! und Weh'!1
Abscheulicher Tyrann, nicht den Shawl? Ich lasse mich scheiden!1
Abschied einmal komm in diese offnen Arme, / Noch einmal sink' an diese rege Brust,1
Abschied hat der Winter zwar genommen, / Und der Weg, im Jänner zugeschnei't,1
Abschied hatte Hanns genommen, / Und die Scheide-Küsse tauscht' er,1
Abschied und baldig Wiedersehn im Gruß, / Als schlösse sich der glühende Genuß / In herzlicher Umarmung ein.1
Abschließen mußt du für dich selbst einmal die Welt, / Deswegen offen bleibt für andre doch das Feld.1
Abschütteln will ich alle Sorgen, / Als käme nie das schlimme Morgen,1
Abseit von Kronstadt zwischen Felsenwänden und Abgründen erhebt, vielmehr erhob sich noch im Jahre 184* eine ziemlich feste, alterthümliche Burg,1
Absicht des hintern Wasserfalls im Kirnitzschthale ohnweit der Haidemühle.1
Absprechend über alles; naseweis; / Ein kleiner litterarischer Scherwenzel;1
Absteigen muß ich jetzt von meinem Thron, / Des heil'gen Lichtes Ankunft ahnd' ich schon,1
Abukasem war der älteste Sohn eines sehr vornehmen und reichen Herrn zu Balsora, einer Stadt am persischen Meerbusen.1
Abwärts rollten nun die letzten Tage, / Neue steigen rasch uns wieder auf;1
Abwärts! Tanzend zu Paar! / Auf Strahlen des flimmernden Mondlichts,1
Abwechslung und Mannichfaltigkeit, angenehme Eindrücke im Moralischen, wie im Physischen - das ist das System des Epikuräers1
Abwesend hat man Unrecht. Eine Reise, / Zwar von acht Tagen nur, riß, aus Melissens / Arm,1
Acalypha cuspidata. Jacq. / Ein schöner Strauch, welcher in einer mäßigen Wärme sehr leicht blüht, und gut durch Stecklinge vermehrt werden kann.1
Acbar der Große gehört unstreitig zu den besten Regenten die Hindostan gehabt hat.1
Acceptez-vous, Sire, / Notre constitution? - Non. / Voulez-vous nous dire / Quelle en est la raison? - Non.1
Accipe facundi Culicem, studiose, Maronis,1
Ach ! was ist das für ein Leben, / Wo man so erbärmlich liegt,1
Ach alle Erden Freuden / Sind Blumenglanz und Duft1
Ach am Ufer meiner Leine / Klag' ich einsam oft und weine, / Theuerste um dich;1
Ach armer Yorick! / Wie wird die schnöde Welt nicht eilen, / Und sich in deine Erbschaft theilen!1
Ach Balduin, mein Liebster, ach Balduin, / du Treuer, / Wann kehrst du mir wieder vom syrischen / Strand?1
Ach bei der Tafel sprach der Herr so schön! / Der Weisheit heller Tag schien in ihm / aufzugehen,1
Ach Blanka! hört dein Julius denn nicht / Der mit dem letzten Hauch des Lebens / Noch deine süssen Namen spricht / Dein wütend Zeter?1
Ach da lieget es nun, das gute Pfeifchen! / Jammre Einsamkeit, schluchzet Ernst und Freundschaft.1
Ach da sitz ich armer blinder Knabe, / Für mich ist die Welt der Freuden leer,1
Ach dahin, o Doris, sind die Tage, / Die, in jenen Hainen ohne Klage,1
Ach das waren schöne Stunden, / Wo mir lachte Lust und Glück, / Aber nun sind sie entschwunden,1
Ach daß Welken im Blühn, und schon im Frühling / Der Herbst ist! / Jedes fallende Blatt mahnet ans letzte, das fällt.2
Ach denket! / Mein Herz ist fort! / Ich habs verschenket / Dem Jungen dort!1
Ach der arme Kleine! Sagte die rosenwangige Chloe, als sie den geflügelten Gott erblickte, der im Schatten eines Baumes schlief;1
Ach der arme Kleine! sagte die Rosenwangigte Chloe, als sie den geflügelten Gott im Schatten eines Baumes schlafend erblickte,1
Ach der Mensch, der zur schwankenden Zeit / auch schwankend gesinnt ist, / Der vermehret das Uebel, und breitet es / weiter und weiter;1
Ach der traurige Zeitenlauf! / Sieh wie du dich davon befreiest,1
Ach des Glückes goldener Stern / Sah nicht in mein welkendes Leben,1
Ach die entzückenden / Töne der Saiten, / Können den drückenden / Schmerz nicht bestreiten,1
Ach dieser Alpen hohe Ruh', / Wie staunt mein Herz vom See ihr zu!1
Ach dort unten ist sie weggegangen! / Finster ist das rothe Abendthor;1
Ach du klar blauer Himmel, / Und wie schön bist du heut'1
Ach du lieber Mond! Wie helle / Scheinest du in diese Zelle,1
Ach Du mein Gott! Laß die Zeiten / Vorwärts gehen, rückwärts schreiten,1
Ach du schöne weiße Taube, / Zitterst du gleich Espenlaube?2
Ach du unglücklicher Vater! zum Unglück er- / hieltest du Zeugkraft!1
Ach ein Mädchen schön und zart, / Blühte still nach Veilchens Art,1
Ach eine vierte Charitinn / Ist deine Nebenbuhlerinn.1
Ach Elsbeth, Elsbeth lieb und gut, / Wie gern wär' ich bei dir!1
Ach Emma! von der schönen Linde, / Die unser Lieb oft Schatten gab, / Fällt bleich, getödtet von dem Winde, / Das Laub, der Stolz des Frühlings ab.1
Ach es drückt kein Schmerz so sehr / Als wenn man von Liebe läßt;1
Ach es ergriff den goldenen Stab der Herrscher / der Todten,1
Ach Freundin! giebt es keine Iglau mehr, / Mein blutend Herz durch Liebe zu beglücken?1
Ach gesunken wie tief bist du entartete Seele / Von der Stuffe hinab: Seele, wie sankest du tief!1
Ach Gott! der gute Mann! Das Elend aller/ Welt, / Zerstreut in aller Welt1
Ach Gott! die arme Frau! sagte die alte Maria vor sich hin, indem sie in einer elenden, aus Baumrinden zusammengesetzten und mit Moos ausgestopften Hütte, einen kleinen Tisch deckte.1
Ach Gott! du siehst den Kummer, / Der oft mein Herz beschwert,1
Ach Gott! schrie Minona ganz außer sich, als Doktor Schild, ihr Vater, den schönen Kanarienvogel aus dem Fenster fliegen ließ,1
Ach Gott! von welchem frommen Christen mag dieser Knochen wohl seyn? seufzte einst ein altes Mütterchen, das auf seinem Kirchwege ein - Ochsenhorn fand.1
Ach Gott, nun ist mein' Zeit vorbei, / Nun ist mir alles einerlei / Wohin ich wandern soll.1
Ach Gott, wenn nur zwey Menschen einander so recht sehr lieb haben! Die weiche, wehmüthige Frauenstimme, welche diese Worte in das Ohr eines Mannes flüsterte, verhallte hiermit unter dem Nacht- und Lindendunkel vor der Gräfin Alberta Schlosse;1
Ach Graf, ihr seid so bleich und krank, / Euch kann der kühle Felsentrank / Aus unserm Quell nicht heilen!1
Ach Gustgen! Welcher Anblick! so viel von deiner Hand! der ersehnten erflehten1
Ach hätt' ich Deine Liebe nicht / Ich wüßt' nicht, was mir frommt,1
Ach ich Armer, wenn ich an die Jahre / Meines Lebens nun zurückgedenke,1
Ach ich sah sie truten ein Kindelin, / Davon ward min, / Muth Liebes ermahnt,1
Ach ich sah, ich sah der Mädchen viele, / Aber keine war Sophien gleich;1
Ach ich Unglückliche! Drei Freier belagern mich1
Ach ihr habt mich so beschweret, / Minne! daß ich trostlos bin,1
Ach ihr kleinen weißen Flocken / Seyd gar artig anzusehn'n!1
Ach je, was gibt's in Wien zu seh'n? / Das sieht man auf'm Land,1
Ach keinen Blick schenkt mir mein Lieb- / chen mehr, / Mein Glück ist hin,1
Ach keusche Göttin, Luna, eile / Noch nicht von hier,1
Ach Kinder, liebste Kinder mein, / Möcht' gern zur Kirche heut,1
Ach komm, gewünschte Todesstunde! / Sey nicht mehr fern!1
Ach könnt' ich doch nur wandern, / So lang' es mir gefällt,1
Ach laß die treue Frau in bitterm Leiden / Du milde Königinn mir nicht versinken!1
Ach leben laß, nur leben den Geliebten! / Mein Gott! ob dann auch Trennungsschauer wehn,1
Ach liebe Jungfer / Groeber Wicht! / Ein Fräulein bin ich, Jungfer nicht.1
Ach lieber Gott, wie krank und matt / Sehnt sich nach letzter Lagerstatt / Ein Herz das viel gelitten hat!1
Ach lieber Mond! was hast du doch / Den Wolkenschleyer vorgerückt?1
Ach lieber, guter Zephyr, / Die kleinen, schönen blauen / Liebäugelchen sind röther?1
Ach liebes Bäumchen, traure nicht, / Daß dich des Winters Hand / Entkleidet;1
Ach Lotte, Lotte ist nicht mehr / O Tod! du würgtest sie1
Ach mein Herze / Spüret Schmerze! / Seit der grimmen Muerten-Schlacht / Sind die Triebe / Heisser Liebe / Mächtiglich in mir erwacht.1
Ach meine sel'ge Mutter / Hat mir gar oft erzählt, / Wie sehr den Doktor Luther / Der Teufel hat gequält.1
Ach mir was lange / Nach Ihr so weh gesyn; / Davon dachte ich viel ange, / Daß Ihr das wurde Schein.1
Ach mit deinen heitern Wangen, / Mit der blauen Lüfte Prangen,1
Ach Mutter mein, mich hungert sehr, / Ein Stücklein Brot ist mein Begehr!1
Ach Mutter! sieh, wie roth und glühend! / Noch brennt und raucht es überall! / Die armen Bewohner stürzen fliehend / Über den dampfenden, blutigen Wall1
Ach Mutter! sprach ein kranker Habicht, / So ändert doch einmal die Klagen,1
Ach Mutter, den Schlaf der Todten weckt, / Dein Wort nicht, das so tröstend spricht;1
Ach Mutter, ein' Laut' ist erklungen, / Da hat sich das Herz mir geregt,1
Ach neige, / Du Schmerzensreiche! / Dein Antlitz gnädig meiner Noth!1
Ach nein! ach nein! kein Weib ihr guten Götter! / So lebt denn noch ein Weib auf Erden!1
Ach nein! Man liebt dort nicht! / Denn boshaft-schlau / quält alles sich,1
Ach nein, es wird Sie nicht gereuen, / Drum rasch in meinen Schlitten nur;1
Ach niemals wird, mein theurer Balduin, / Für mich erblüh'n des Wortes hoher Sinn,1
Ach nun haben sie den Knaben, / Der mein Stab war und mein Glück,1
Ach nun ist's aus mit mir; denn Isabelle / Sie fordert - fordert gleich hier auf der Stelle1
Ach nur Einen von den Tönen, / Einen Strahl nur jener Nacht,1
Ach o der Welt, wie treulos ganz / Sie ihren Hauch / An meinem Herzen übet.1
Ach ohne Hofnung ist das Leben nichts; / Doch ach, betrogne Hofnung kürzt das / Leben.1
Ach Phillis, Phillis ward mir ungetreu! / Schon kommt Tisiphone, mit Schlangen mich / zu treiben!1
Ach Posthumus! Posthumus! die flüchtigen Jahre fliessen vorüber; selbst Frömmigkeit vermag nichts wider die Runzeln.1
Ach Röschen, süßes Liebchen mein, / Wie glüht für dich mein Herz!1
Ach Rose! süße Rose! / Wann blühst du wieder im Thal!1
Ach schweigt doch sagte Meister Henke / Zu andern Bauern in der Schenke -1
Ach sie haben / Manchen wackern Mann begraben! / Es verscharrt' ihr Recensenten Spaden / Groß und klein ganz ohne Gnaden;1
Ach sie ist, sie ist dahin, / Unsre liebe, kleine, / Bunte Mäusefängerin!1
Ach sie singet, die brünstige Finke, / Breitet den zarten Flügel übers vollendete Nestchen,1
Ach sieh Natur! sieh meine Thränen / fließen! / Des Schicksals Ruf hat Hulda mir ent- / rissen;1
Ach sieh', wie sich im Westen dort / Die Wolken thürmen auf;1
Ach sieh', wie weiße Silbergreise / Die Arvenstämm' am Bergeshang / Die die Lavin' auf ihrer Reise / Entzweigte theils, theils niederzwang!1
Ach Söhnchen, liebes Söhnchen, / Was suchst du nur immer allein?1
Ach suchten wir in diesem Erdenthale / Nur was ihm eigen ist, und nicht die Ideale1
Ach Susel, merck uff meyn Gehewl, / Unndt uff meyn Zeeneklappen,1
Ach trüb ist mir's, im Herzen trüb! / Ich möchte nur erblassen!1
Ach unerbittlich waltet des Schicksals Hand! / Sie schont des Weisen schonet des Edeln nicht!1
Ach vergebens wiegt auf leisen Flügeln, / Sich der Abend über goldnen Hügeln!1
Ach wärst Du nicht so ferne, / Du holder Freund, von mir!1
Ach was ist die Liebe / Für ein süßes Ding! / Sorgenfrei wie Kinder, / Führt sie uns durchs Leben;1
Ach was willst du in des Lebens Wüste? / Armer Flüchtling, was verirrst du dich?1
Ach welche Noth hat unser Einer! / Beglückter ist doch Schmied und Schreiner!1
Ach wem ein rechtes Gedenken blüht, / Dem blüht die ganze Welt, Und wem die Lieb’ im Herzen glüht, / Um den ist’s wohl bestellt1
Ach wenn ich so, du liebs Kind! / Dir so in's Auge schaue,1
Ach wer hat von deinem Haupt / Deine Rosenkron' entwendet?1
Ach wie dunkel sind nicht oft des Lebens Pfade, / Welche uns die Hand der Vorsicht führt1
Ach wie ist der Abend schön! / Still im Thal die Hütten rauchen,1
Ach wie leer und nichtig ist / Menschentrost zu aller Frist;1
Ach wie schmiedete wohl der erste die / schrecklichen Waffen? / Wahrlich! ein eisernes Herz schlug / ihm im eherner Brust.1
Ach wie schwer - wie schwer belastet / Von dir, Liebe schleich ich hin!1
Ach wir armen Japaneser! / Ach, wie waren unsre Eltern1
Ach wir kämpfen auf dem Strom des Lebens; / Bald vom Sturm erhoben, bald versenkt,1
Ach wo weilest du o Hehre, / Daß du immer mir erscheinst?1
Ach wohin, wohin mein Leben? / Welches Toben! welches Streben!1
Ach wohin, wohin, o Erde, / Setz' ich meinen Wanderstab,1
Ach wozu die Lieder alle, / Wenn sie Eine nicht empfindet?1
Ach wüßten sie, sprach einst sein Freund zu ei- / nem Dichter / Wie jüngst der große Duns1
Ach! / Da der Bach, / Rein und klar wie Gold, / Über Kieseln hingerollt,1
Ach! aber ach! die Blüthen / Des jungen Morgens sind, / Gleich welken Rosenblüthen,1
Ach! Amor, Herzenzieler, / Wie falsch, wie falsch bist du,1
Ach! Armer Frosch! Dich find ich hier? / Verdienst wird hier verkannt.1
Ach! auf dem Land' ist ohne Gnade / Der Winterabend wohl betrübt,1
Ach! aus der Menschen Kriegen / Bin ich hinaufgestiegen / Zu dir, o stiller Hain!1
Ach! blieben wir doch immer / Nur zwanzig Jahre alt! / Verflösse dieß Alter / Der Freude nicht so bald!1
Ach! Cäcilia, verschwunden / Sind in ewig trübe Nacht / Unsers Lebens erste Stunden,1
Ach! da brach uns das Herzchen, was heftig / im Busen sich reget,1
Ach! Da grauet schon der Morgen! / Bliebst du doch, unsel'ges Licht,1
Ach! da kommt der Arzt gefahren / Und mir graut vor seinen Waaren.1
Ach! da seid ihr endlich. Herzlich willkommen! Meine Freude, meine Hoffnungen, meine Wünsche wollen Mittheilung.1
Ach! daß des Vaterlandes Eigenthum / Nicht auch die Königstochter ist,1
Ach! das dunkle Erdenleben / Kann nur Bitterkeit uns geben;1
Ach! Dass Apollo der Schäfer nicht mehr am / lieblichen Peneus / Weidet!1
Ach! denk' ich der Vergangenheit, / Da Dich im Lebenslenze / Vom Tod zur Himmelsbraut geweiht, / schon schmückten Todeskränze;1
Ach! der gewendeten Distichen! Aber wir dach- / ten mit Hallern1
Ach! der Kummer weint so viele Thrä- / nen, / Täuschung bricht des Lebens Blüthen ab;1
Ach! der leuchtende Stern am heiligen Tage der Weisen / War durch Wolken des Grams unserem Auge verhüllt;1
Ach! der vortrefliche, gerechte, gute Mann, / Ach! warum fieng er's doch mit solchem Eifer an?1
Ach! die erste Sylbe war / Ich wohl manches liebe Jahr,1
Ach! die mir Verstand und Ruhe raubt, / Sie bezweifelt meine tausend Eide!1
Ach! die Rose welkt an meiner Brust dahin! / Hört ich jüngst dich schöne Freundin klagen1
Ach! die zärtlichen Herzen! Ein Pfuscher / vermag sie zu rühren1
Ach! dieser Todte gehtuns nah; / Wer war uns herzverwandter? / Doch stehn wir rathlos, weinend da?1
Ach! dort führet man sie zu der verschloßnen / Gruft / Ihrer stillen Behaußung hin,1
Ach! draußen rauscht des Sturmes herbst- / lich Wehen, / Des Abends Gluth erblich der dunklen Macht,1
Ach! drei Zeichen nur im Leben / Fehlen meinem Glück allein,1
Ach! du lachst mir so herzinnig, / Erdbeerblüth', aus Waldesgrund,1
Ach! dürft' ich's, holdes Mädchen, wagen, / Nicht mehr ein Wort zu dir zu sagen,1
Ach! eilig, ja eilig die Segel beflügelt, / Beschwinget den Mast!1
Ach! ein bewegliches Herz von Amors Pfeilen getroffen, / Wandelt gedoppelte Lust leicht in gedoppelte Qual!1
Ach! es erscheinet Apollo! Er führet den nor- / dischen Braga / Vom hyperborischen Fest!1
Ach! es gibt Stunden, wo das arme Herz / In sich verspürt ein namenloses Sehnen,1
Ach! es schwindet, was geboren, / Alles endet, was begann!1
Ach! es sind der Thränen / auf der Welt so viel, / Und so manches Sehenen, / Das nicht laut seyn will.1
Ach! es war ein trübes Weinen, / Als ich von den lieben Meinen / Scheiden mußte,1
Ach! Es war mir ein herrlicher Anblick, als ich über Deutschland die Morgenröthe der Aufklärung hervorsteigen sah.1
Ach! es war so schöne Zeit! / Wo ist sie geblieben? / Lied verwandelt sich in Leid, / Und in Leiden Lieben.1
Ach! für das Böse nur will man Gedächt- / niß haben;1
Ach! Gälte mein Gebot, so stände / Hier pünctlich ausgeführt, woran1
Ach! geschieden von Dir, gehört der Himmel / die Erde / Nicht dem Liebenden mehr;1
Ach! Hat die weite Gotteswelt / Kein Plätzchen mehr in Wald und Feld,1
Ach! Hätte doch der arme Kreuzträger da auf seinem hölzernen Schemel lieber ein ehrbares Handwerk gelernt;1
Ach! hättest du nicht dies und das geschrieben; / Du wärest wol noch hier du armer Zimmer- / mann!1
Ach! heut - wie viel man heut begrübe, / Wenn nicht der Freundschaft und der Liebe / Des Wiedersehens Hoffnung bliebe!1
Ach! heute führt man mich zur Trau / Und morgen bin ich eine Frau.1
Ach! hier ist sie, die holde Linde, / Hier hat mich oft dein Lied entzückt:1
Ach! ich glaubte, vergebens, der Seelen zeit- / liche Ruhe / Und ihr ewiges Heil hange von - Wider- / sinn ab.1
Ach! ich liebte dich einst / Mehr als dies ärmliche Leben;1
Ach! ich muss mit Rührung klagen! / O! wenn Liesle doch nur möcht!1
Ach! Ich sah es, wie Ihr Schlitten / Windeschnell vorüberglitten.1
Ach! Ich sehne mich nach Thränen, / Liebesthränen, schmerzensmild,1
Ach! ich unglücklicher Vater! warum erhielt / ich doch Zeugkraft?1
Ach! ihm mangelt leider die spannende / Kraft und die Schnelle,1
Ach! Ihr Lebenden, kennt nicht die Liebe! / Liebe trauet keiner Lebenslust,1
Ach! in unsrer Liebe Freuden / Warum mischen herbe Leiden,1
Ach! können Augen / Das Herz wohl fangen, / Und könnten Blicke / Mit stillem Verlangen1
Ach! könnt' ich, so wie du, des hohen Land- / gedichts / Ausleger sein,1
Ach! könnt’ ich vergessen! Die Holde / vergessen! / Ihr Auge, so leuchtend! Ihr Auge so klar!1
Ach! laß der Augen Schimmer, / Mein Kind, verbleichen nicht!1
Ach! laßt mich nur im Stillen weinen, / Was kümmert euch ein krankes Herz?1
Ach! lieben wir! Was lange wählen? / Ach lieben wir! Selbst Tygerseelen, / Wenn härter sie als Marmor sind, / Zerschmelzte diese Himmelskind.1
Ach! lieber Gleim, das Chor der Götterchen, / Die Popen einst, den Unerreichlichen,1
Ach! mein Hals ist ein wenig geschwollen! so / sagte mein Liebchen1
Ach! mein Mädchen verrreist! Sie steigt zu Schif- / fe! Mein König!1
Ach! Mir ist das Herz so schwer! / Traurig irr' ich hin und her,1
Ach! mir thut's so weh im Herzen, / Bin so krank und bin so matt,1
Ach! mit diesen Seelen was macht er! Jesus / Maria!1
Ach! mit diesen Seelen, was macht er! Jesus / Maria!1
Ach! mit wundem, mit zerrißnem Herzen, / Das so freudig einst an deinem Herzen schlug,1
Ach! Morgen früh, sobald des Ofens Gluten / Des Fensters zarte Winterblum' erschlossen,1
Ach! näher, furchtbar näher wälzt, / Mit seinen tausend Uebeln sich / Der schreckliche Vertilgungskrieg!1
Ach! nicht so gut ist dirs geworden, / Du edles, liebemuth'ges Herz!1
Ach! niemand soll mit seinem Loos sich spreizen! / Ich hange hier, erhenkt am Fenster-Flieder.1
Ach! nun und nie - rief mit gerührtem Blick / Ein alter Pfarrer einst - läßt sich's vermeiden,1
Ach! nur zwei Laute sprich zu mir! / Doch einzeln nicht, so schreit ein Thier,1
Ach! ohne Hoffnung ist das Leben nichts; / Doch ach! betrogne Hoffnung kürzt das / Leben.1
Ach! Röschens Augen! Augen seht! / Worin die Liebe Wache steht,1
Ach! schon goß er Schnees und bösen Hagel / Er, der Vater, gnug auf die Länder nieder;1
Ach! schon so lang, so lang erfüllt / Dein Bild, dein liebes Engelbild,1
Ach! Schon wider einMädchen! Das heißt: schon wieder Eines jener räthselhaften Wesen, die vom Anfange der Schöpfung berufen und gewidmet, uns Pardiese zu rauben und zu geben,1
Ach! Schon wieder ein Knabe! Das heißt: schon wieder ein Beitrag zu jenen Tyrannen, die, aus Staub entsprossen, sich Herrn des Weltalls dünkend, doch nur Sklaven unserer Launen sind;1
Ach! seit ich Nantchen angeblickt, / Bin ich so ganz in sie entzückt;1
Ach! sie duldet es nur, daß ich sie liebe; die Wange / Durft' ich ihr küssen, doch nie gab sie den Kuß / mir zurück.1
Ach! Sie haben den Rosenstrauch von dem Grabe meiner Lina geraubt! Lina war die sechszehnjähige Tochter eines bemittelten Kaufmannes in einer ansehnlichen Stadt am Rheine.1
Ach! sie ist schon auf; da wird sie wohl bald mit ihrm Kummer und Gram in freyer Luft erscheinen, vor Langeweile gähnen, und sich dabei einbilden, sie seufze über ihr trauriges Loos.1
Ach! sie ist todt! - Die Freunde wagen / Die blasse Leiche mir nur nicht zu zeigen,1
Ach! Sieh einmal, wie werden an der Laube / Die Blätter gelb und roth!1
Ach! Sieh nur, wie ich knieen muß! / O wer doch nimmer naschte!1
Ach! so bist du mir entflohn, / Und verblüht ist meines Lebens Freude!1
Ach! so fliehst du dahin! - mein letztes Lebewohl / folge / Aus dem Lärmen der Stadt, Freund, zum Ge- / leite dir nach.1
Ach! So gottergeben, wie du, / So mit freudiger Seelenruh1
Ach! So lieblich mir entgegen / Sprach's mit W. und wild und süß;1
Ach! umsonst, du schöner Frühling! / Schmück'st du rund um mich die Auen;1
Ach! umsonst, ihr meine Lustgefährten! / Spürt ihr mir auf allen Sälen nach:1
Ach! unaufhaltsam strebet das Schiff, mit / jedem Momente, / Durchdie schäumende Fluth, weiter / und weiter hinaus!1
Ach! Unter diesem Leichensteine / Ruht, deren Herz ich mir erwarb,1
Ach! vernimmt noch, vernimmt, geliebte Laura, / Dein mitleidiges Ohr den bangen Abschied?1
Ach! versöhnen, sanft versöhnen / Mit dem Leben kalt und ernst,1
Ach! von der Wiege, wo die Unschuld lacht / Und Blüthenträume noch den Sinn umweben,1
Ach! wär' ich doch zu dieser Stund / Wohl eine Blum' auf grünem Grund,1
Ach! wäre mein Auge ein Stern! / Bist du gleich fern - / Es würde voll Himmelentzücken / Nach Dir, seiner Sonne, stets blicken:1
Ach! wären nicht die Mühlensteine in der Welt, / Seufzt Tag und Nacht der arme Ehmann Felt,1
Ach! wären Räusche doch für's Podagra gesund! / Die Füße sperren mir die Weinfuhr in den Mund.1
Ach! wärest im Guten du vollends gewandt, / Besäßest Verdienste du wirklich zur Fülle;1
Ach! Warum lassen Sie ob Ihres Mannes Tod / Sich ganz von Gram und Traurigkeit besiegen?1
Ach! warum so flüchtig? rief ich / Einst der kleinen Freude zu:1
Ach! was dem Herzen lieb' und theuer, / Was ihm bleibt, wenn Alles auch schwand,1
Ach! was machen wir! Haben wir keine Lec- / türe, so sind wir / Dumm,1
Ach! was sind doch zu beklagen / In der heut'gen Zeit die Dichter -1
Ach! was suchest du dich fliehend, / Liebes Bächlein, sag es' mir?1
Ach! was wär' dieß Erdenleben, / Was der Seele kühnstes Streben, / Wenn sie unentzündet bliebe,1
Ach! wem ein rechtes Gedenken blüht, / Dem blüht die ganze Welt,1
Ach! wenn die Blumen singen könnten / Mit ihrem kleinen Rosenmund,1
Ach! wenn man warme Lieb' empfindet, / Sind kalte Tage gar nicht gut,1
Ach! wenn sich doch alles vergessen so ließ! / Ihr Blicken! ihr Kosen! ihr heller Gesang1
Ach! wer hat es noch erwogen, / Was das Herz des Menschen drängt,1
Ach! wer in Revolutionen zugleich kaltblütig und höchst thätig seyn könnte, müßte wohl am Ende immer das Spiel gewonnen haben.1
Ach! wer nur immer in seiner kleinen Spanne Zeit lebt, der kann nicht begreifen, wie schnell das Gras wächst,1
Ach! wer sie doch recht tief fühlt, die schimmernde Nichtigkeit dieses Traums, um sich das Erwachen herrlich zu schaffen.1
Ach! wie bedauernswerth ist doch der Un- / terthan, / wenn in despot'schen Axurklauen / sein Leben er verjammert,1
Ach! Wie bin ich befangen / Von Liebe ganz und gar,1
Ach! wie bist du, o Tod! so wundersüß und / so herbe1
Ach! Wie er leibt und lebt, als wollt' / er mit uns schwatzen!1
Ach! wie hass' ich dieses Treiben, / Das sich, wie des Pendels Schlag, / Ewig muß dasselbe bleiben,1
Ach! wie jagt der Wolken Herden / Treiber Ostwind über's Meer!1
Ach! wie schallt's dorten so lieblich hervor, / Fürchte Gott! / Fürchte Gott! / Ruft mir die Wachtel ins Ohr!1
Ach! Wie schrumpfen allhier die dicken / Bände zusammen,1
Ach! wie so gänzlich anders hat sich das Blatt gewendet! / Ist denn der Traum, der schöne, so plötzlich schon geendet?1
Ach! wie unbedeutend erscheint in der Lei- den schaft Stunde / Alles,1
Ach! Wie viele süße Stunden / Sind in deinem Schatten mir,1
Ach! wie weiß steht alles da! / Alle weiß des Dörfchens Dächer!1
Ach! wie wird mir doch hier innen / Gar so eng und weh zu Sinnen!1
Ach! wie wohl und lieblich doch / Wird es mir bei Deinem Nahen.1
Ach! Wilhelm, ach Du bist nicht mehr! Polens wildes Bärenland hat Dich mir geraubt.1
Ach! windest dich los, und sehnst dich heftig von / hinnen - / O das Laben, es war dir nur ein seliger Traum.1
Ach! wißt ihr's? Lilli's Kätzchen / Ist schon seit gestern todt,1
Ach! wo seid Ihr goldnen Tage, / Meiner Kinderunschuld reine Tage,1
Ach! wohin wir oft in Stille wallten - / Die uns oft in ihrem Schatten sah -1
Ach! wohl hart ist's, hinzusinken / In der Jugensonne Licht!1
Ach! zu unnennbarem Jammer und zu unnenn- / barer Trübsal / Hoben die Flügel wir auf,1
Ach! – Ja – wenn meine Seufzer Juwelen wären, könnte ich einen reichen Schmuck anlegen.1
Ach, ach, nun sind vertrocknet alle Quellen! / Wo soll mein Lämmchen seinen Durst dennn stillen,1
Ach, alles greift nach Dichterflöten / Von dieser schwärmerischen Zeit1
Ach, Alles, Alles eilt zum Scheiden, / Was hell zum Werdegruß erwacht!1
Ach, an tausend süßen Dingen / Hängt der Liebe Phantasie;1
Ach, armer Dichter! dir beschied / Natur wohl dieses, jenes Lied;1
Ach, aus des Thales Gründen / Die der kalte Nebel drückt,1
Ach, aus dieses Thales Gründen, / Die der kalte Nebel drückt, / Könnt' ich doch den Ausgang finden,1
Ach, aus dieses Thales Günden. / Die der kalte Nebel drückt, / Könnt' ich doch den Ausgang finden,1
Ach, Belinde, wenn die Mitternacht / Eine schlummernde Welt regiert,1
Ach, bist du fort? aus welchen güldnen Träumen / Erwach' ich jetzt zu meiner Qual!1
Ach, bist so ferne mir, Land an dem Rhein? / Kann ja nicht anderswo glücklich mehr seyn!1
Ach, da bauet ihr kindische Ruinen, als ständen / ein Nest sie / Alter vergangener Zeit,1
Ach, da ich bei dir saß, / So außer mir, / Und wußte mich so ganz in dir, / Wie hoch war das!1
Ach, daß auch wir schliefen! / Die blühenden Tiefen, / Die Ströme, die Auen / So heimlich aufschauen,1
Ach, daß du der größte Geist oft niedriger Leidenschaft fröhnet!1
Ach, das holde Leben flieht! / Erde, die so herrlich blüht,1
Ach, das ist ein süßes Bild! / Wie es meine Seele füllt!1
Ach, das ist nur mein Leib, der in Alma- / nachen noch umgeht,1
Ach, daß man so viel Liebe hat, / Und wagt es nicht zu sagen!1
Ach, daß mein Herz doch warm verbliebe / In allem Kampf und Drang der Zeit1
Ach, dem Winter bieten wir Trotz, dem Jahres- / despoten:1
Ach, denke nur, du liebe Kleine, / Wie froh und glücklich ich jetzt bin!1
Ach, der erste Kuß / Auf der Holden Mund / In der Dämmerung1
Ach, der Lenz erscheint! / Berg und Ebne blüh'n1
Ach, der Traum ist bald verschwunden, / Und auf Erden steh' ich trüb,1
Ach, der Wald will sich nicht trennen / Von des Blumenbaches Lauf.1
Ach, die alte Lust zu schwärmen, / In der Dichtkunst schönen Gärten, / Gleich der flatternden Libelle,1
Ach, die wir lieben, Vater, sie lebet! und / auch wir leben! / Denn in der Stunde deiner reichen Gnade, / Da du sie erhieltest,1
Ach, die Zeiten sind so schwer! / Tönt's von allen Orten her; / Ueberall nur Klagen!1
Ach, dies Bäumchen erstarb ob des Winters eisiger / Strenge! / Frühling, hauche! Vielleicht weckst du den Todten / noch auf.1
Ach, du bist schön! Im Zorne flammen / Bei diesem Wort die Augen dir,1
Ach, du mein unvergleichbarster Liebling! / Wie ein Schmuck an der Pfeiltasche, du mein Liebling!1
Ach, du weinst in den Bach die Zähren unglücklicher / Liebe!1
Ach, ein Anblick, der Erbarmen weckt! / Seht, da liegen Hand in Hand zwey Knaben,1
Ach, ein verdorbenes Herz und Dummheit verhäßlicht die Schönsten. / Güte jedoch und Verstand bildet die Häßlichsten schön.1
Ach, ein verzaubert Reich ist die Natur, / Stets hoffend, daß man sie des Banns entbinde,1
Ach, es gibt der Leiden viele, / Mancher heißen Thräne werth; / Bald die Untreu des Geliebten, / Bald ein Shawl, den man entbehrt!1
Ach, ewig werd' ich an die Stunden denken, / Am lauten Tag, in stiller Mitternacht,1
Ach, geschwinde, liebste Mutter, / Gib mir für die Hüner Futter!1
Ach, glaube, meine Wunden / Sind sicherlich kein Wahn;1
Ach, Gottes Segen über dir, / Weil du ihn mir gegeben,1
Ach, heil'ger Vater, hört mich an, / Ob mir der Himmel vergeben kann!1
Ach, hier schläft die Huldin unsrer Stadt, / Die durch Anmuth, hochbescheidnes Wesen,1
Ach, hier schläft in weiblicher Hüll' ein Engel.1
Ach, hier seh' ich doch nicht die andere / Seite des Mondes?1
Ach, hinter den Mauern versäumt' ich / Den Flieder, die Lilie, den Mohn,1
Ach, ich armes Ypsilon! / Sagt, was hab' ich denn begangen,1
Ach, ich bin so arm geworden, / Arm an Hoffnung für mein Herz!1
Ach, ich soll von dir mich trennen, / Soll von meinem Glücke fliehn?1
Ach, ich war in Arkadien! rief Doctor Medardus, und richtete sich am Bettzopfe empor. Und da bin ich nun wieder in Memel1
Ach, ich weiß es, der Männer Jugendblüthe / Wirbt um dich mit erneuten Liebeszeichen,1
Ach, ihr himmlisch-schönen Stunden! / ach, ich habe nun gefunden, / was ich suchte nicht erkannte,1
Ach, ihr jungen Rosen, du beblümtes Gras, / Die sein Blick behauchte, seyd ihr nun so blaß1
Ach, ihr zürnet jedem sehr, / der euch lieb und reizvoll nennt;1
Ach, im ganzen Leben giebt es nur einen Zeitpunkt, wo die Tugend leicht bei uns Wurzel faßt,1
Ach, im Mayen wars, im Mayen, / In der großen Hitze Tagen,1
Ach, in diesen blauen Tagen, / Die so licht und sonnig fließen,1
Ach, ist ein armes Menschenkind / Erst alt geworden tausend Wochen,1
Ach, kein Sternlein leuchtet mir / In der Nächte Grauen! / Sitze still und traurig hier, / Kann kein Sternlein schauen.1
Ach, Keiner weiß es, was ich fühle, / Und keiner will mich ganz verstehn!1
Ach, klagt Klarisse, nun bin ich / Sehr nah' an dreyßig Jahren schon!1
Ach, könnt' es doch immer so bleiben, / So lustig, so zwanglos, so frei!1
Ach, könnt' ich meine Bitte ändern doch; / Und um Vergiß mein ja die Versler bitten,1
Ach, könnt' ich nur leben und scherzen, / Und ganz wie die Kinder seyn,1
Ach, könnten wir doch leben / Nur einmal sorgenfrei!1
Ach, längst entflohen ist des Zefyr's Säuseln, / Das froh durchspielt des Jünglings Lockenhaar!1
Ach, Leben, wie bist du so freudig und schön, / Ach Grab, wie graut mir vor dir so sehr!1
Ach, Leben, wie bist Du so freudig und schön, / Ach, Grab, wie grau't mir vor Dir so sehr!1
Ach, liebe Mutter, sie hätten nur sehen sollen, was die Kinder für Augen machten, wie ich die Schüssel mit Milch, und Louischen das Brod herein brachten.1
Ach, lieber Herr Director, ich bin voller Verzweiflung Haben Sie vielleicht eine kleine Schuld zu bezahlen?1
Ach, lieber Onkel! verzeihen Sie Herr Vetter, wollte ich sagen, weil ich eine Deutsche bin.1
Ach, liebes Vöglein, ach, das Land, dahin dein Flug / will ziehen,1
Ach, Malchen, machst mir alles trüb. / Lieb dich so herziglich,1
Ach, man unterdrückt die Presse, / Weil sie schädlich werden kann!1
Ach, meiner süßen Knechtschaft Bande, / Mich trennt von Euch ein ernst Gebot!1
Ach, mir bricht das Herz vor Schrecken, / Sieh hinaus, Welch ein Graus! / Bald wird es die Hütten decken,1
Ach, mir will kein Lied gelingen, / Seit mich meine Holde flieht.1
Ach, mit trüben Augen blick' ich auf des Frühlings bunte Luft. / Ringsum waltet Lieb' und Freude, Trauer wohnt in meiner Brust.1
Ach, nach einem Blumenbeet, / Das mit stillem Prangen, / Vor der Liebsten Fenster steht, / Blick' ich mit Verlangen.1
Ach, nicht Küssen, / Minnespielen, / Nicht im süßen / Weine kühlen / Dürft, ihr Arme!1
Ach, nie wird mir mein Garten blühen / Nie schmecken meines Obstbaums Frucht;1
Ach, noch einmal hellt der Mond die Gänge / Durch der Buchen dunkles Labyrinth!1
Ach, nun bist du dahin, dichtmähnichtes, lieblich- / gebautes, / Hufebeflügeltes Roß!1
Ach, nur einen Blick der Fülle, / Freundliche Vergangenheit!1
Ach, ohne Sorgen kommt / Kein heitrer Sinn,1
Ach, rief ein Armer, der einen Betrunknen heimführte; hätt' ich die Hälfte seiner Krankheit,1
Ach, Röschen, süßes Liebchen mein, / Wie glüht für dich mein Herz!1
Ach, Schwester Herrschels, ach! du kleine liebe / lose, / Bei der in Gnaden nicht die Liebesgötter stehn,1
Ach, Schwester, die du sicher / Dich auf den Aesten wiegst,1
Ach, Seelchen, armes Seelchen! / So lange meine gute Freundinn,1
Ach, Selinde, du nennest mich treulos / ich hab' es verschuldet:1
Ach, sie ist vorbei,- / Ist vorbei die goldne Zeit der Träume,1
Ach, sie sind alle todt, die Lieben, / An die einst dieses Herz mich band;1
Ach, so finster sind die Schlünde, / Auf dem Meere liegt die Nacht;1
Ach, so leuchteten dort sie nun, / All die erschmachteten Höhen!1
Ach, sorglos sah ich Amor zu mir dringen, / Am Tage da er kam mich zu verwunden,1
Ach, stimmt in meinen Jammer ein! / Weint helle Thränen, weint mit mir!1
Ach, trink doch in so großen Zügen, nicht den / Wein! / Du trinkest sicher noch mir den Tod hinein.1
Ach, und hätte doch Colombine niemals ihr Täubchen dem Heuchler vertraut!1
Ach, von den beiden ersten eine dritte nur, / Und länger als das Ganze!1
Ach, von Wein und Liebe, Krieg und Frieden / Klingt ja Reimgeklingel rund herum.1
Ach, wär' ich doch nur todt! rief ein von sei- / nem Manne / Geschlagnes Weib,1
Ach, warum das düstre Schweigen / In dem alten Rittersaal?1
Ach, was willst du in des Lebens Wüste, / Armer Flüchtling, was verirrst du dich?1
Ach, wegen siebenzehn Pistolen / Mich an der Gränzstadt einzuholen!1
Ach, welch ein Schmerz! / Den Liebling zu entbehren. / O blutend Herz!1
Ach, wenn ich dich nur habe, / Was frag' ich nach der Welt;1
Ach, wenn ich nur der Schemel wär', / Worauf der Liebsten Füße ruhn!1
Ach, wenn ich weinen könnte / So recht aus tiefer Brust,1
Ach, wenn Sorg' und Kummer sich gatten, / Sagt, welch Licht in die Zelle dringt!1
Ach, wer hilft es mir ertragen, / Daß ich, Schönste, dich verlor!1
Ach, wer wiese zurück, wie entwöhnt die Brust auch / Sey durch ewigen Gram und der Welt Enttäuschung,1
Ach, wie erklingt ihr, Glocken, mit mahnenden Lauten / des Grabes, / Her von den Thürmen der Stadt, der ich in Trauer entfloh!1
Ach, wie ertrag ich es nur! schon sank zu des dämmern- / den Abends1
Ach, wie heiß macht ihr mich, junge Frauen! / So zerinnt vor der Sonne das Eis;1
Ach, wie ist mirs trüb' im Sinn! / Alle Freuden sind dahin!1
Ach, wie ist's so bequem, auf Erden unsterblich zu / seyn schon!1
Ach, wie kommt so ungelegen, / So zur Unzeit Gutes oft!1
Ach, wie konnt' ich dich verlassen, / Und dein Auge weinen seh'n?1
Ach, wie kühlend! ach, wie schön! / Läßt es sich am Bach ergeh'n!1
Ach, wie lachen so hold die zartentfalteten Blümlein, / Jetzt dem Kinde zum Spiel,1
Ach, wie lang' ich liebe, leid' und klage, / Florida, wie lang' ich hülflos zage,1
Ach, wie lang', eh' ich dich kannte, / Hab' ich deiner schon geharrt!1
Ach, wie lange, / O ihr Wände! / Reib' ich bange / Mir die Hände, / Zu erwarten / Dieser Karten / Tröstlich Ende!1
Ach, wie liegt doch jeder Tugend / Eine Sünde grausig nah!1
Ach, wie rett' ich mich, Kranker, aus die- / ser verzweifelten Klemme?1
Ach, wie schallt zum Bienenlied, / Das durchsumset Ros' und Flieder,1
Ach, wie sie Freyheit schrien und Gleich- / heit, geschwind wollt ich folgen,1
Ach, wie siehet des Einsamen Sinne so traurig die / Welt aus!1
Ach, wie so sehr beenget / Die Sehnsucht dieses Herz; / Es dränget stets und dränget1
Ach, wie traurig sitzt sie wieder! / Reizend wallt das dunkle Haar1
Ach, wie viel hat Stentor gelesen! So viel / als des Wassers / Danaes Töchter einst schöpften ins löchrichte / Faß.1
Ach, wie viele Menschen sagen: / Möchte wohl ein Dichter sein,1
Ach, wie wenig hilft es mancher schönen weiblichen Seele, daß sie eine ächte Perle ist,1
Ach, wo flohest du hin, himmlischer Tugendfreund, / Der ehmals so hold meine dich liebende / Seele herztest:1
Ach, wo sind die dunkeln Sorgen, / Die so enge mich gebunden,1
Ach, wolltest schönes Lottchen du / Zu deinem Werther mich erkiesen?1
Ach, würden meine Liebesthränen / Doch gleich zu blankem Gold!1
Achill, Aeneas, Satan und Messias / Sind unsre großen Dichterhelden;1
Achill, der größte, beste / Im alten Heldenheer, er hat ihn nicht geseh’n / den Fall der großen, asiatischen Veste1
Achille, avant d'entrer en lice, / haranguoit, dit-on, ses chevaux;1
Acht Füße tragen mich, doch bin ich ohne Leben, / Nicht fühlend zwar, doch hülfreich und voll Kraft;1
Acht Jahre hatte der Geheimerath Ehrenheim im Dienste des Herzogs von M**. zugebracht, und acht Jahre hindurch war es sein Lieblingsgedanke, das stille freundliche Oertchen wieder zu sehen, wo er geboren wurde,1
Acht Jahre verflossen, so schnell, du theureste, / beste der Frauen,1
Acht Meilen westlich von Tandschore, gleichfalls am Cavery, liegt die befestigte Stadt Tritschinapalli, die alte Hauptstadt von Karnatik.1
Acht Musen seh ich hier. Doch ach! / Die neunte fehlt.1
Acht nennen dir ein wohlbekanntes Kraut, / Das häufig man auf jeder Wiese schaut.1
Acht Tage, Herr Gemahl, volle acht Tage. / Ich weiß. / Kein Wort hat er seitdem gesprochen. / Keine Sylbe.1
Acht Uhr! - beinahe schon zehn Minuten darüber! - Der Thee wird sein Aroma verlieren; es wäre besser gewesen, wenn ich mit dem Aufgießen noch gewartet hätte,1
Acht und Achtzig Auerhahnenpfalzen / Hab' ich durchlebt, Durchlaucht'gter!- / Schau, / Hier mein leztes Haberbrod, gesalzen1
Achte das Kleine nicht klein! Es bewahret die / Keime des großen. / Siehst du das Wölkchen am Blau des / Himmels?1
Achte das Kleine nicht schlecht: Ein Steinchen / gehörig geworfen,1
Achte Niemand dieser Lieder; / Du, Natur, doch flüsterst wieder,1
Achtung und Liebe des Volks beglückt Dich, / edler Augustus, / Innig verehret die Kunst ihren Beschützer in Dir.1
Achtung, die ich für Andere trage, oder die ein Anderer von mir fordern kann,1
Achtzehn frohe Lenze krönet / Dieser rosenvolle Tag,1
Achtzehn Jahr' war Odoardo, / Achtzehn Jahr' am heut'gen Neumond,1
Achtzehn Jahre war Marie bereits alt, sie, wie gewöhnlich, eines Morgens in das Schlafzimmer ihres Vaters eilte,1
Achtzehn Stunden nach dem großen Ausbruch des Vesuv,1
Achtzig Jahre waren an Edwin vorübergegangen, und das Leben hatte ihm wenig der Furchen noch über die Stirne gezogen.1
Actaea spicata. / Ageratum Conyzoides. / Amomum Zerumbet / Diese Pflanze ist in ganz Ostindien von Java bis zu den Moluckischen Inseln bekannt,1
Actäon, wie aus kühlen Badeswellen / Die heiße Glut zum Herzen kommt gestiegen,1
Ada, Königin von Karien, hatte sichs in den Kopf gesetzt, Alexander der Große müsse ein Feinschmecker sein.1
Adalbert und Lina hatten / Ihrer Liebe Tempel stehn,1
Adam hatte die Frucht mit großem Behagen genossen, / Doch an dem steinernen Kern biß er die Zähne / sich aus.1
Adam Mäkel. (sitzt am Theetisch, raucht Tabak, hat eine Menge Documente vor sich liegen und rechnet daraus zusammen.) Richtig gerechnet! Sieh her, Mut- / terchen.1
Adam Pynaker wird in der Kunstgeschichte mit zu den Landschaftsmalern gerechnet,1
Adam und Eva gingen im Stande ihrer Unschuld, wie wir wissen, unbekleidet.1
Adam. Der erste Mensch, den Gott geschaffen hat.1
Adam: erster Mensch - brauchte wahrscheinlich (- wie alle Erzväter-) keinen Arzt, denn er wurde nach Moses I. B. 5. K. 5. V. 930 Jahre alt und zeugte noch im 8ten Jahrhunderte seine Lebens Söhne und Töchter:1
Adamberger trat den 22. Febr. 1804 von unserer Bühne ab, und begab sich zur Ruhe.1
Adami (Ernst Daniel) Magister und Pastor zu Pommeswitz bey Neustadt in Oberschlesien1
Ade fein Liebchen - hab dich wohl: / - Rief Carl von Wölmarshagen -1
Ade feins Liebchen die Drommeten tönen, / O weine nicht die frommen Augen roth,1
Ade muß ich dir sagen, du grüne Waldesflur, / Darf nun nicht mehr erspähen des edlen Wildes Spur,1
Ade nun, junges Weib, / Mein Leben, meine Lust!1
Ade! Die liebe Herrgottssonne geht, / Grad über tritt der Mond!1
Ade! Schon wirst du bleich / Mein rosig Himmelslicht,1
Ade, ade, du Liebste mein, / Ade, es muß geschieden sein!1
Ade, du lieber Tannenwald, / Ade! / Wie rief die Scheidestund' so bald,1
Ade, Frau Politik! Sie mag sich fürbaß / trollen; Die Schrift-Censur ist heut zu Tage scharf.1
Ade, ihr Schwalben, ade! / Zieht fort über Land und See!1
Ade, ihr vielen tausend Blätter, / Die unaufhaltsam rieseln nieder!1
Ade, mein Hedchen, meine Braut, / Sprach Ritter Dagobert1
Adel spricht es aus, was Du fühlest, denkest, / beginnest. / Anmuth, die holdeste ist's, wie Du das Edle vollbringst,1
Adelaide.... nur das, du Schöne, du Herr-/ liche, weiß ich, / Adelaide begrüßt, winkst den Gespielen du / Dank!1
Adele von Coulange erblühte als einziges Röschen in dem Garten der Liebe ihres Vaters, eines wackeren Barons und reichbenarbten Rittmeisters.1
Adelheid, Lord Baruccis einzige Tochter, schien durch die Vorzüge, womit sie die Natur ausgezeichnet hatte, bestimmt zu seyn, Prüfungen auszuhalten,1
Adeline stieg in der Morgenstunde / Herab von der Burg auf Ehrenstein,1
Adelma hat den schlafenden Kalaf geweckt - Siehe Turandot, Akt 4, Szene 10.1
Adenanthera pavonia. L. / Allamanda cathartica. L. / Aletris fragans. L. / Der Stamm, die Blüthen und der Blumenschaft ist so, wie die Figur bei Commelin in Hort. Amstel zeigt.1
Aderlass: das Weglassen einer Quantität Blutes mittelst Öffnung einer Ader, - ein uraltes Heilmittel,1
Adieu, Alphons! fief Frau von B... eine junge Witwe, meine Freundin, die Braut des Barons ihrem Bräutigam zu,1
Adieu, très-chers législateurs, / Voci la fin de nos malheurs;1
Adlerfedern, sagt man, haben die Wirkung, daß die Federn anderer Vögel, die mit jenen vermischt werden, zusammenschrumpfen und in Staub zerfallen.1
Adolf der Erste, Graf zu Altena, erbte unter Begünstigung Kaiser Konrads des Zweyten die bergischen Länder und Titel.1
Adolf der Siebente - in den Tagen seiner Kraft eines der hellsten Gestirne unter Deutschlands Edeln - war, in finstrer Schwermuth, vom Schauplatze abgetreten.1
Adolph von Nassau, der die deutsche Königskrone mit mehr Ehre als Glück trug, lag verwundet im Frauenkloster Marienthal im Elsaß.1
Adonis starb; ich klag' um seinen Tod; / Der schöne Jüngling starb! / Die Liebesgötter / Beklagen ihn1
Adore pendant la tempête, / O mortel! adore le vent:1
Adrastea! schütze den Schlaf des göttlichen Sän- / gers, Der, begeistert von dir, heilige Worte gezürnt!1
Adrian, Adrian, freuen wir uns! Worüber, Herr Greoulx? Unser Glück ist gemacht, oder vielmahr das deine, mein Adrian!1
Advocat Greif war mit einem Töchterchen von fünf Jahren zum Witwer geworden,1
Advokat in Zittau. Ein Mann der unserm Handwerk Ehre macht. Seine Gedichte sind beliebt und bekant.1
Aechtes Genie veredelt den Menschen und / stärkt die Empfindung,1
Aechzend gleiten die Fluten des nimmerruhenden / Stromes / An dem öden Gemäuer vorbey,1
Aecker, Wiesen und Viehe sind es, worauf man, die Eintheilung einer Landwirtschaft zu beurtheilen, vorzüglich zu sehen hat:1
Aëdon sang im Apfelhain / Ihr sanftes Klagelied,1
Aegypten erscheint in der Geschichte der alten Welt als das Land der Wunder, in Hinsicht der großen Bauwerke, die die Herrschergewalt dort schuf,1
Aegypten hat gegenwärtig die verhältnißmäßig starke Bevölkerung von etwa drei Millionen Seelen. Auch über dieses Land gebietet die Willkühr eines Tyrannen,1
Aegypten! Land der heil'gen Ahnungsnacht, / Wo Helena geträumt in Dämmerungen,2
Aegyptens weiter, glühender Wüstensand / Umstarrt ein stolzes, prächtiges Riesenbild;1
Aegyptische Tänzerinnen, von denen im Text S. 54 Erwähnung geschieht. Sie haben Castagnetten in den Händen, und große Ringe an den Füssen, welche sie zusammenschlagen.1
Aehnlich dem Morgenroth, so leuchtet ein zaubrisches / Lächeln, / Ach dir so wunderbar süß, auf dem geliebten Gesicht,1
Aehnlich dem wallenden See ist das Herz reich- / fühlender Menschen; / Stürme zwar trüben ihn oft,1
Aehnlich Lesbos feuriger Dichtermännin, / Durch des Lieds Gut, liebenden Herzens Ohnmacht,1
Aehnlich, dem Dintenfisch ist der Käntling. / Will man ihn haschen, / Trübt er das Wasser umher, birgt sich im / eigenen Schlamm.1
Aehnlich, wie ein Doppelgänger, / Blickst du nieder von der Wand.1
Aehnlich, wie man erwa bei'm Besteigen eines hohen Berges zuweilen auf einzelnen besonders dazu geeigneten Punkten Rast macht und den zurückgelegten Weg mit einem gewissen prüfenden Wohlbehagen übersieht,1
Aehnliche Ursachen, wie in Spanien, haben hier ähnliche Wirkungen erzeugt.1
Aehnlichkeit zwischen Dingen, die sehr verschieden sind und Verschiedenheiten zwischen Dingen, die sehr viel Aehnlichkeit haben, zu finden, vergnüget uns sehr.1
Aehnlichkeit, Sympathie, / Unzertrennlich! wär's auch Bildertäuschung.1
Aelter werd' ich bei Tage nur. / Aber des Nachts / Bin ich fröhlicher Jüngling.1
Aeltere Karten sind keine von Bedeutung vorhanden; als eine solche mag die fünfte Landtafel in Stumps Kronik angeführt werden.1
Aemilie kommt zu ihrem Vater, um ihm einen guten Morgen zu wünschen.1
Aeneas flieht! Am fernen Himmelsbogen / Seh' ich die rundgeschwollnen Segel schwinden,1
Aeneas könnte leicht ein Ordensstifter / seyn, Und einen gab er an, da trät' ich selbst / hinein.1
Aeneas lief aus Distraction / In Asien seiner Kreusa davon;1
Aeneas rettete aus Trojas Brand / Den Vater einst; mit starker Hand / Trug er ihn über die schon eingestürzte Schwelle,1
Aengstlich irrt sie hin und her / Auf der Lüfte dunkelm Meer1
Aengstlich suchend wirft die Blicke / Plötzlich rings umher die Mutter,1
Aengstliche Stille lag dumpf und schwer auf dem engen Thale der Deigitsch, die klapperndenden Räder der Mühle, der kreisende Thurmfalke um die grauen Mauern von Leonrod1
Aennchen saß so still am Raine, / Sah die Wölkchen hoch erglüh'n,1
Aennchen sitzt im Blüthenraume / Unter duft'gem Fliederbaume1
Aenneli sprach zu ihrer lieben Pflegemutter Gertraud: Rudolf kommt nun gewiß recht bald. Er hat uns ja viel zu lieb, als daß er uns in der Nacht sollte allein lassen können.1
Aenngstlich klopft mir das Herz! - Doch hüpft nur so / förder und förder;1
Aenni, warum nimmst e Ma? / Warum wottisch Hochzyt ha?1
Aergern die Lumpen euch, womit es die Blöße / bedecket, / Ei, so schafft Rath, ihr Herrn, daß ihm die Klei- / dung nicht fehlt!1
Aerzte sind Wunderthäter. Sie öffnen uns Himmel und Erde.1
Aerzten und Advokaten geht es, wie den Regenschirmen.1
Aes chunt uß Gwünder mängä Heer / Vu Witem über Land und Meer;1
Aeschylos ruft Titanen herauf und Götter herun- / ter; / Sophokles führt anmuthig der Heldinnen Reihn und / Heroen;1
Aeschynomene bisbinosa. Jacq. / Diese Pflanze ist in vielen Sammlungen unter dem unrichtigen Namen Aeschynomene sesban bekannt.1
Aesop bewies zu seiner Zeit / Die schwerste Kunst in unsern / Tagen / Die Kunst, die Narren zu er- / tragen,1
Aesopos Krähe mag im Pfauenschweif sich blähen! / Die zweite trage stolz die Federn andrer Krähen!1
Aether ist Element dem Vogel - so wollten's die / Götter1
Aeußere und innere Trauer, in wie grellem Widerspruche steht sie nicht oft bei den Menschen ebenso, wie der Flitter der Toilette zu dem glanzlosen Innern seiner Träger.1
Aeusserst glänzend war die Stellung, die die fränkische Republik im Anfang des Jahrs 17931
Affe des Sekretairs - der Copist, des Geheimen-Rathes - der Secretair1
Afrika ist mit Waldungen, mit mannshohen Gräsern, und mit beweglichem brennenden Sande angefüllt.1
Agapanthus umbellatus. L'Hérit. / Alcina perfoliata, Cav. / Die Saamen dieser Pflanze kamen zuerst unter der Benennung Camutia perfoliata hierher, welcher Name seinen Ursprung aus dem botanischen Garten zu Mantua hat1
Agathon stand an seinem verhagelten einzigen / Morgen, / Thränen entsanken ihm viel,1
Agesilaus gebeut, eh' ihm die Augen brechen: / Kein Bild, noch Denkmal soll von mir zur Nachwelt sprechen.1
Aglaja floh jüngst vom Parnass. / Die Schwestern hielt Apoll zurück.1
Aglaja liebte mich. Ach, wie war mir / so wohl! / Was der Mensch seyn soll, / War ich damahls!1
Agnes lag in Rosenschatten / Auf des Hügels Moos geschmiegt,1
Agnes Sorel war die erste Dame in Frankreich, die sich ein Loch in die Ohren bohren ließ,1
Agnes Sorel war die Tochter Johann Sorels oder Soreau's, Herrn von Saint Geran und Coudün, und der Katharina von Magnelais, mit dem Zunamen Tristan.1
Agnes war seht verständig, aber ungemein häßlich; Bertha war sehr blöde, aber ungemein schön.1
Agnes, als ich dich zuletzt gesehen auf der Wiese, zer- / stäubte / Hauchend des Löwenzahns kuglige Blum' in die Luft.1
Agnese! sagte die Aebtissin eines großen Klosters in Thüringen, als sie, mit den vier regierenden Nonnen, sich im obern Refektorium zum Essen setzen wollte,1
Agostino Chigi, der reiche geschmackvolle Beförderer der Kunst, der Freund aller Künstler Italiens, gab in seiner Villa, der heutige Farnesina, ein glänzendes Fest.1
Aguri ist ein angenehm am Flusse Sone in Bahar gelegenes, überall von waldigen Hügeln umgebenes Dorf etwa zehn Meilen südlich von Chunargur.1
Ägyptens Wunder zu besehn, / Verließ ein junger Abasside / Sein Harem. Staunend blieb er stehn,1
Ah - unsre Puppen wieder, nur gewachsen - oder wie? hast du den Kinderfreund dort im Käfig in das artige Mädchen verwandelt,1
Ah Nachtigall! es fernte kaum / Sich im beglückten Morgentraum1
Ah Verwüstung überall umher, / Liegen sie in Todesschlaf versunken,1
Ah, den wünschenden hört, Lyce, der Gott, / der Gott, / Hört mich, Lyce:1
Ah, es ist ja verwelkt! - Heilig mir doch das Blatt, / Das Dein theuerster Sohn mir aus dem Eichenkranz / Darbot1
Ah, guten Moren, theuere Cousine! Das nenne ich einen glücklichen Stern, der mir sogleich beim Eintritte das Schönste und Liebste entgegenführt.1
Ahdim war nicht so glücklich wie unsre Leser, wohnte nicht, gleich ihnen, in diesem Lande, und kannte nicht einmal den Weg dahin.1
Ahdim, ein reicher Kaufmann, den eine wiederholte, nächtliche, drohende Erscheinung aus seinem Pallaste zu Babylon weggeschreckt hat,1
Ahly! Glücklicher Ahly, dem das Loos fiel, / Meinen trauten Lacydes zu begleiten1
Ahnd' ich den tiefern Sinn, der aus dem dunkelen Kelch / spricht,1
Ahndungsvoll regt sich der Hayn, der schöpferische Odem / des Lenzes / Kehrt mit Zephyrs Hauch auf das erstorbne Gefild.1
Ahndungsvoll rief, Kosziusko aus, als er die Tapferkeit der Russischen Krieger in offener Feldschlacht, durch die Niederlage seines doppeltstarken Heeres erprobt hatte, ahndungsvoll rief er aus: Finis Poloniae!1
Ahndungsvoll und tief beweget / Hört der Mensch dir staunend zu,1
Ahnet, Dichter! den Sinn der Myth' Apollo's / und Daphnis:1
Ähnlich dem Tintenfisch ist der Käntling. / Will man ihn haschen,1
Ahnungsvoll war Zwingli mitgezogen / In der Brüder oft beweinten Streit.1
Ahorn und Erle! / Das Dintenfaß ist keine Muschel, Bester, / Ein Ritornell jedoch ist eine Perle.1
Ajax, Telamons Sohn! So musstest du selbst / nach dem Tode1
Akademie der Grazien! / Ihr Damen und Herrn! wer kauft sie, ist recht bunt / gestückelt,1
Akazie lockte mich zu ihr, / Im Mai, zur Abendstunde, / Und lispelte: Du siehst in mir / Die schönste Zier der Runde.1
Akons Ritter zieh'n vorüber / Schimmernd hell im Waffenglanz,1
Akt 2. Szene 6. Molay kömmt aus dem Ordenskapitel,1
Akt 4. Szene 4. Robert soll aus dem Orden entlassen werden, und in die Welt zurücktreten.1
Aktäon hat im dunklen Hain / Das edle Wild gefällt,1
Al Frankreichs Heinrich einst sich auf der Jagd / verirrte, / Durchs Ungefehr in eine Hütte kam,1
Al Raschids Neffe Corasmin, / Ein junger Praßer, ging von Bagadad einst / spazieren;1
Al-Farabe verachtete das Glük heldenmütig. Er verlies das Haus seines Vaters, um dem Philosophen Mesine zu Bagdad als Sclav zu dienen.1
Alarich, König der Goten, vor Rom. Lagerstätte der Gothen - röm. Gesandtschaft, die den Frieden begehrt;1
Alart ist todt! Drum steigt bei Nacht und Mon- /denschein, / Ihr Stutzer, nur getrost in Stella's Fenster ein!1
Alastor sieht mit stolzer Lust / Sein Bild an Phrynens feiler Brust,1
Albert Dürer, Sohn Albert Dürers d. ä. eines geschickten Goldschmidts1
Albert hat gegen seine Gemahlin, Margaretha, aller ehelichen Liebe und Treue vergessen,1
Albert ist in seinem Garten mit der Pflege seiner Bäume beschäftigt,1
Albert! rief der reiche Particulier Rosenheim den Bedienten, der mit einem gesiegelten Schreiben hereintrat, und es seinem Herrn übergab.1
Albert, der junge Graf von Aarberg, begleitet von zwei Knappen, kam hervor aus dem dunkeln Walde des Salbergs, der die Quelle der Thur beschattet.1
Albert, Freiherr von Zimmern, ein Mann aus angesehenem Geschlechte, hatte einen freundlichen Verkehr mit Herzog Friedrich von Schwaben, bei dem er aufgezogen und allezeit in Gnaden war.1
Albertine bemüht sich so sehr um die Pockenkranken auf ihrem Gute, daß sie selbst, und zwar die schädlcihste Art derselben bekommt,1
Albertine ist ein junges Weib, deren Gemahl mit in dem Krieg am Rhein ist.1
Albertine, ein weibliches Wesen, anziehend durch Jugend, Schönheit und Unbefangenheit des Geistes,1
Albertinens Gemahl war nicht geblieben, sondern als ein schwer Verwundeter in französische Gefangenschaft gerathen;1
Albertinens Onkel, der Bankier Dämmrig, verliert durch seine Sorglosigkeit sein Vermögen, macht Bankerott.1
Albertinens Tante, eine durch Modelektüre exaltirte alte Jungfer, hat sich brünstig verliebt in Albert von Ulmenhorst,1
Alberts Gattin ist hier vorgestellt, wie sie ihren durch Unglück muthlos gewordenen Gatten von dem Verbrechen rettet,1
Albertus schwinget den güldenen Stab, / Da fällt der Schnee von den Bäumen herab.1
Albion herschet im Meer, der Löwe von / Habsburg auf Erden,1
Albomos, Erzbischof von Toledo, wurde Cardinal, und gab nun sein reiches Erzbisthum auf.1
Albrecht Dürer, geb. 1470 zu Nürnberg, der zwar nicht der eigentliche Erfinder der Kupferstecherkunst, aber gewiß der Verbesserer derselben ist.1
Alceste auf ihrem Todbett - der Gatte und die Kinder jammern,1
Alceste stirbt - sie stirbt für unsre Bühne! / Schon ließt man in des Kenners Miene,1
Alcibiades war durch seine ungemäßigte Lebensart und mancherley übermüthige Freyheit das allgemeine Gespräch aller ächten und falschen Politiker geworden.1
Alcibiades. Ha treff' ich dich hier in der Unterwelt wieder, alter Sauertopf?1
Alcifron klagt und jammert hoch, / Daß Chloe ihm nicht treu geblieben;1
Alcifron schwärmt zu Deinem Preise, / Sogar vergleicht er jezt Auroren Dich;1
Alcina kam vom ersten Thor, / Die Schöne kam gemach jetzt Ruggier'n ent- / gegen;1
Alcindor liegt an Chloens Brust, / Und seufzet laut, und spricht: o Chloe, meine / Lust,1
Alcindor, höre doch geduldig / Die Schmeicheleyen Kleons an;1
Alethes, den wir hier in ganz andere Gedanken verloren sehen, als damahls,1
Alexander Dumas erzählt in seinen Reise- und Lebensbildern aus Südfrankreich und der Schweiz ein Mährchen vom Gemsenjäger des Berner Oberlandes,1
Alexander kommt gezogen / Siegesstolz gen Babylon.1
Alexander, der Held, der Räuber, beraubet des / Reich's dich.1
Alexandine Victoire, Kronprinzessin von England, geboren den 24. Mai 1819; Tochter des verstorbenen Herzogs von Kent,1
Alexis floh der Schäfer Spiel, / Der Schäfer Tanz, und weinte viel. / O Liebesgott! Schon' unsrer Herzen!1
Alexis stand im Hirtenkreis; / Was sich begab und was geschahe,1
Alexis, wenn ich mich verwandeln könnte, / So nähm' ich Flügel, leichte Taubenflügel, / Und flatterte um deine Fenster traurig!1
Alfons V., König von Aragonien, sahe einmal vom Lande aus eine Galeere, die mit dem darauf befindlichen Matrosen und Soldaten in der größten Gefahr war.1
Alfons war König von Leon / Und zu Toled: er hieß der Gute, / Und herrschte mit Achillens Muthe1
Alfons, der Sohn des Vicekönigs von Neapel, hat sich mit seiner Gattin vor den Verfolgungen des wüthenden Volkes in Masaniello's Hütte flüchten müssen.1
Alfred, ein blühender Knabe, hüpfte fröhlich in einem großen Garten herum, über den der goldbekränzte Lenz eine Fülle von Pracht in tausend der schönsten Blüthen ausgegossen hatte.1
Alfred, Graf von Wildenbruch, hatte kaum sein funfzehntes Jahr erreicht, da starb sein Vater, der allgemein geliebte und geachtete General.1
Ali Machmud war König eines der mächtigsten maurischen Stämme, die zur Zeit der arabischen Herrschaft in Spanien blühten.1
Alinchen setzte sich zur Wehre, / Und als sie mir entgegen rang, / Fiel ach! Ihr Topf; - die Milch floß auf die Erde.1
Aline, liebes Mädchen! / Dich kümmert nicht, Was heut in unserm Städchen1
Alkanna ist eine immer grünende Staude oder Baum, der in Aegypten, Senegal und Indien auf einem sandigen, etwas feuchten, ganz freyen, von Waldungen entfernten Boden wild wächst,1
Alkäos, Alkäos! / Du wurdest nie geliebt; / Dein Lied klang tiefbegeistert, / Du wurdest nie geliebt;1
Alkmenens Kopf ist Stahl, des Gatten Herz / ist Stein, / Ihr Ehestand bleibt wohl nicht lang geheuer;1
All deine Kinder freuen sich, / Natur, in süßer Liebe, dein:1
All Deine Segnung ist nicht auszudrücken! / Du stillst den Durst, der im Verlangen glüht,1
All ein Tanz und all ein Flug / War dein ganzes Leben;1
All ihr andern, ihr sprecht nur ein kauder- / welsch.1
All ihr Sterne / Aus der Ferne, / Leuchtet meiner Liebe zu;1
All ihre Kleider sind / Wie zartgewob'ner Wind.1
All mein Denken, all mein Sinnen, / All mein Hoffen und mein Lieben,1
All mein Dienen, All mein Lieben, / Was ich laut und still gefleht, / Ist nur in den Sand gesät,1
All mein liebes Leben lang / War ich geneigt zum Müssiggang:1
All Nature and her Laws lay hid in Night. / God said: let Newton be! and all was Light!1
All recht gut, daß immer so viel über die vaterländische Bühne, und noch mehr zu ihrem Besten geschrieben wird,1
All überall erschallen Jubellieder, / Versöhnt ist das Geschick;1
All zu Tragisches reizt uns die Nerven, doch Pferdegewieher, / Feuerwerk,1
All' Augenblicke kommt in and're Hände / Das Portefeuille, kein Wunder wenn am Ende1
All' das andere Weh' und allen erduldeten / Jammer / Nennet der Mund dir nicht,1
All' mein Sehnen, / All' mein Schmachten, / All' mein Glühen / ist für dich!1
All' Schwálwerl ziag'n min Summá fort, / Mir Summá wiedá her;1
All' und ewig ist die Liebe! / Deutet ewig sich mein Sehnen,1
All' was der nüchterne Verstand / Ins wirre Leben hat gerufen, / Was eine kunstgeübte Hand / Und Wasser; Erd' und Feuer schufen,1
All's liábt sö und feut sö / Waßt ságst umánand,1
All's steßt sö und reibt sö / Und wätzt sö an mir,1
Allan Mac Aulay ist eine der wilden Gestalten des wilden Hochlands, durch deren lebhafte Schilderung Walter Scott seinen Romanen einen lebhaften Anstrich verlieh.1
Allbekannt ist Stolbergs freie Nachbildung dieser alten Ballade, unter der Aufschrift: die Büßende,1
Allda wurde am 21. Jun. 1787 als am Namensfeste des regiernden Fürsten und seiner Frauen Gemahlin von einer Privatgesellschaft1
Alldurchathmende Kraft, die mächtig vom / Zenith zum Nadir / Welten an Welten gereiht;1
Alle 4 illuminierte Tafeln zeigen Details mancherley Art und Manier der Stickerey im neuesten Geschmack1
Alle alte Sachen, die man färben will, müssen erst rein gewaschern und von den etwa darin befindlichen Flecken gereinigt werden.1
Alle Arten von Fleisch und Fischen nach den Regeln der Kunst zu zerlegen, ist die erste und unentbehrlichste Wissenschaft eines Wirthes.1
Alle Attribute dieses Blattes beweisen, daß die Hauptperson - ein Künstler ist. Ein Wasserkrug, ein Stück Brod, ein Mädchen, ein treuer Hund, der sichs geduldig gefallen läßt, daß sein Herr auf seinem Rücken den Takt zu seiner Musik tritt.2
Alle Augen die im Dunkeln / Heller als Crystallen funkeln,1
Alle beiden Dichter von keinem Belange. Ihrer haben wir jezt eine unzählige Menge; einer dergleichen ist schon zuviel!1
Alle Bildung, die uns zu etwas führen soll, muß früh anfangen. Fühlt man das Gewicht dieser Wahrheit in intellektueller und moralischer Hinsicht, so muß das noch weit mehr der Fall seyn bey der Bildung des Körpers,1
Alle Blätter, die da fallen / In des Waldes Herbstrevier1
Alle Blumen des Lebens verblüh'n, doch blühen vom Thau' sie / Inniger Sehnsucht uns oft frischer und duftiger auf.1
Alle Blumen in dem Garten / Steh'n und warten / Auf die süße Rose,1
Alle Blumen sind geschwunden, / Reif ist schon die Frucht gefallen,1
Alle Blumen verwelken bleich, / Wenn der Sommer vorüber,1
Alle Blumen, die auf hohen Bergen / Die verwandte Sonne grüssen,1
Alle Blüthe war verdorben / In der trüben Regenzeit,1
Alle bringen reiche Spenden, / Die Geliebte zu erfreun.-1
Alle Brüder sind versammelt / Betend in dem kühlen Chor: / Da ertönt das Klosterglöcklein, / Eisern pocht es an dem Thor.1
Alle Bücher über die Pferdezucht kommen mir vor wie Postcharten, die uns den Weg im Allgemeinen nach den Stationen angeben,1
Alle Cabal' ist besiegt, und schon die Hochzeit be- / schlossen,1
Alle Censoren schnarchten nach der ermatten- / den Arbeit1
Alle Cermonien bey Tische gereichen immer zum Nachtheil der Mahlzeit.1
Alle Componisten von einiger Bedeutung haben zwar das Schicksal, sehr verschieden beurtheilt zu werden; wenige aber auf solche Art, wie Pergolese.1
Alle die Weisen meinen, / Dunkler Schatten und Licht1
Alle die Weisen, welche verblichen / Unter den Römern, unter den Griechen, / Können mir nimmer gefallen,1
Alle die, so ihre Herzen bei mir auf Pfand versetzt, werden ersucht, solche binnen 8 Tagen wieder einzulösen,1
Alle diejenigen, welche Schönheits-Mittel zu erfinden, sich bemühet, haben es sehr bedauert, daß das Geheimniß des Talkwassers verlohren gegangen ist.1
Alle diese bisher angeführte Bienenwohnungen haben ihre großen Fehler und Mängel.1
Alle diese Spiele sind von jezt an bey uns zu haben, indem Herr Müller die Besorgung seiner Geschäfte uns übertragen hat.1
Alle Dinge der Welt werden mit größerer Lebhaftigkeit erjagt, als genossen.1
Alle durchschiffen wir einerlei Flut: es wech- / seln die Winde / Allen;1
Alle einander gleich zu seyn, erwarten wir erst im Himmel gewiß.2
Alle englischen Politiker haben die Wichtigkeit dieses Handels, der in den unten bemerkten Jahren England so sehr bereicherte, und alle Jahre gewöhnlich siebenhundert britische Schiffe beschäftigte, verschiedentlich bekannt gemacht,1
Alle erbliche Regierung ist ihrer Natur nach Tyranney; eine erbliche Krone oder ein erblicher Thron, oder bey welchem phantastischen Namen man sonst diese Dinge nennen mag,1
Alle erhabensten Männer von jeher wurden gekreuzigt: / Mich zwar kreuzigt man nicht;1
Alle Federn aufgetrieben, / Blickt der Vogel von dem Baum1
Alle Fesseln abzustreifen, / Und wo frische Blüthe winkt,1
Alle Freiheits-Apostel sie waren mir immer zu- / wider1
Alle Freude des Dichters, ein gutes Gedicht / zu erschaffen,1
Alle Freuden, sie sind spurlos vorüber gegleitet; / Aber, ach! jeglicher Schmerz ließ mir die Narbe zurück.1
Alle freuten sich hoch, da des Tages Licht ich / erblickte;1
Alle Gäste stehn versammelt, / Alle, festlich auserwählt1
Alle Geschäftigkeit des Menschen geht auf die Zukunft; denn die Gegenwart ergibt sich von selbst,1
Alle Gesetze, in dem Ursprung ihrer Kraft betrachtet, sind despotisch:1
Alle Gewässer durchkreuzt' Odysseus, die Hei- / mat zu finden1
Alle gleich lieben, hieße keinen lieben - aber jeden anders,1
Alle Götter der Liebe! Nun will ich nichts pflanzen, / als Rosen,2
Alle grasfressende Thiere sind für den Menschen sehr nützlich und brauchbar, und dahin ist der Ochse vorzüglich zu rechnen.1
Alle guten Ding' sind drey, / Hat's schon oft geheißen,1
Alle guten frommen Geister / Loben unsern Herrn, / Und der Dinge erster Meister / Giebt Gedeihen gern.1
Alle Güter der Welt, die flüchtigen, greifet / der Handel; / Und mit dem Stabe der Ruh bindet sie sicher / der Gott.1
Alle Güter der Welt, die flüchtigen, greifet der / Handel, / Und mit dem Stabe der Ruh,1
Alle haben sie gesungen, / Die den Musen sich geweiht, / Keinem ist das Lied gelungen,1
Alle haben sie nicht, aber doch die Mehrheit. Man beschreibt sie zwar hohläugig, mit ausgehöhlten Wangen; aber ich sah sie auch oft hinter niedlichen Grübchen, im Auge voll Jugend versteckt.1
Alle Harfentöne betten / Sich in andachtglühn'der Brust;1
Alle Jäger sind abergläubisch, Jeder, auch der Aufgeklärteste, hat seine Zeichen und Vorbedeutungen und wenn er sie auch nicht öffentlich beobachtet, oder sich vor den Leuten nach ihnen richtet, so ist es ihm doch ein häßliches, unangenehmes Gefühl,1
Alle Jäger sind dir gut / um der Sechzehnender willen!1
Alle Jahrhunderte sind darin übereingekommen, dass man nie etwas Rührenderes, etwas Schöneres etwas Entzükenderes gelesen habe, als die Strophe, wodurch Virgil, das unvergleiche Andenken Marcell's verewigt hat. /1
Alle jene Ausbrüche der rohen Gewalt (sagt Fichte in seinem Buche von der Bestimmung), vor welchen die menschliche Macht in Nichts zurück schwindet,1
Alle Kenner der guten Schreibart sind noch immer darin übereingekommen, dass der Stil durch Lesung der Alten gebildet werde;1
Alle Kinder der Natur / Trauren schmuklos auf der Flur;1
Alle Körper, vornehmlich aber die flüssigen, werden von der Wärme ausgedehnet,1
Alle Körper, vornehmlich aber die flüssigen, werden von der Wärme ausgedehnet, und von der Kälte dichter und kleiner.1
Alle Kränze, die ich winde, leg' ich hin zu deinen Füßen! / Jede Perle, die ich finde, leg' ich hin zu deinen Füßen!1
Alle Künste lernt und treibt der Deutsche; zu jeder / Zeigt er schönes Talent,1
Alle Kupferstiche leiden durch das Kehren und Reinemachen der Zimmer.1
Alle Landesherrn lassen ihre Soldaten jährlich einmal mustern.1
Alle Leidenschaften, sie mögen das Vergnügen oder Marter unsers Lebens ausmachen,1
Alle Liebeslieder, die / Ich geschrieben je im Leben,1
Alle Liebhaber angenehmer Unterhaltung und tiefsinniger Forschung haben mit Wehmuth die Nachricht von Lichtenbergs Tod vernommen.1
Alle meine Bekannten, sogar die, welche nur oberflächlich mich kennen, wissen, daß meine ganze Persönlichkeit auch nicht den leisesten Anflug von Genialität verräth,1
Alle meine Freude ist dahin! sprach ein Knabe dem der Vater auf den folgenden Tag eine Reise versprochen hatte,1
Alle meine Glieder zittern! / Diese Nacht war ich in Rom;1
Alle Menschen bedürfen ihn, aber keiner braucht ihn mehr als einmal.1
Alle Menschen müssen sterben; / Ihre Herrlichkeit verblüht!1
Alle Menschen sind Brüder. Freunde und Brüder, am Vierten des letzten Märzes - vor vier Monaten - richteteten wir an Euch einen langen und ernsten Aufruf wegen der durch den ungewissen Stand der Oregonfrage veranlaßten feindlichen Stellung beider Nationen1
Alle Menschen würden tugendhaft seyn, wenn jeden Schimpf und Verachtung träfe, der es nicht ist.1
Alle Menschen, alle Götter / Hatten zur Homöopathen / Untergange sich verschworen,1
Alle Menschen, alle, die nur kamen / Aus der Mutter Schooß auf diese Welt,1
Alle Menschen, wenn sie sich mahlen lassen, sehen freundlich aus,1
Alle Moscheen, alle Mesdjids alle sowohl in Medina als dem übrigen Arabien und wo immer errichteten Tempeln müssen ihre Altäre gegen die Keabé von Mecca gerichtet haben.1
Alle Mühe, welche der Kaiser Karl VI angewandt hatte, seiner Tochter Maria Theresia die unangefochtene Erbfolge in allen Ländern der östereichischen Monarchie zu verschaffen, war vergeblich.1
Alle müssen wir durch unsere Oberfläche wieder zu unserer Tiefe zurückgelangen;1
Alle noch in tiefster Ruhe, bis auf die Herzen der Brautleute! - Jetzt kann ich meinen Arrestanten ohne Gefahr freilassen.1
Alle Realdefinitionen muß man in das Archiv des Gedächtnisses niederlegen,1
Alle regieren, verwalten und richten und rathen: / Würde das Küchen-System - wie schmeckte der / Braten?1
Alle rohe ungebildete Völker, die auf einer niedern Stufe der Kultur stehen, finden an Geschichtchen, Erzählungen, Mährchen u.s.w. ein außerordentliches Wohlbehagen1
Alle Röschen, die mir lächeln, / Muß ich ohne Säumen pflücken.1
Alle Saiten sind gesprungen, / Und das Herz ist leer und müd',1
Alle Satyre zwar sind Schäkerer; sage mir / dennoch, / Warum blickts du auf uns1
Alle Schätze der Weisheit und alle Güter des Geistes, / Die das Denken nur faßt, ruhen im Glauben auf Gott.1
Alle schönen Hoffnungen und sehnsuchtsvollen Wünsche des Patrioten für den Sieg der gerechten Sache, für die Befreyung des Vaterlandes - am Schlusse des drangvollen Jahres 1796 - wurden durch einen Unglücksfall, die Entscheidugnsschlacht bei Rivoli1
Alle Schönen, holder Künstler mahle, / Und geneuß, auf Beifall kühn,1
Alle Schönen, wenn sie lange gesund zu leben, und ihre natürliche Reize, das heißt, ihre wahre Schönheit, lange zu erhalten wünschen,1
Alle Schöpfung ist Werk der Natur. Von / Jupiters Throne / Zuckt der allmächtige Strahl,1
Alle Schulden zahl' ich willig, / Rückerstattung ist ja billig.1
Alle sind wir Ehrenmänner! / Alle trinken wir!1
Alle sind wir Ehrenmänner! / Alle trinken wir! / Hier begnadiget kein Gönner,1
Alle sind wir Ehrenmänner! Alle trinken wir!1
Alle Situatuionen dieses mehr noch den Urheber, als die Theilnehmer dem Untergang weihenden Saufgelags sind vom Dichter mit Shakespearischem Geist, aber auch der Wahrheit in der Geschichte gemäß verzeichnet worden,1
Alle Spanier sehen das Stiergefecht als die vornehmste öffentliche Lustbarkeit an, welche die glücklichsten Begebenheiten erheben muß;1
Alle Spinnen bestehen aus zwey Haupttheilen. Der vordeste ist der kleinste und kürzeste, und trägt den Kopf, die Brust, die Zangen und die Beine;1
Alle sprechen von den Sternen; / Sehn' ich mich nach ihrem Licht,1
Alle Staaten des Erzhauses Oesterreich werden ohngefähr 10138 Quad. Meilen betragen.1
Alle Straßen, die nach der tausendjährigen Schloßkirche führten, waren mit Menschen angefüllt. Düster blickte der Himmel herab in ihre düsteren Herzen.1
Alle Stürme ruhn und schweigen, / Alle Fluthen spiegelglatt;1
Alle Stürme sind entschlafen; / Sieh! das sanft bewegte Meer1
Alle Stützen brechen dumpf zusammen; / Seine Lichter löscht der Himmel aus;1
Alle tausend Brüste / Der Natur / Sind izt ausgetrocknet;1
Alle tiefeingreifenden Epochen der Geschichte werden bezeichnet durch das Zusammentreffen zweier Elemente: durch das kräftige Auftreten ewiger Wahrheiten und durch die Verjüngung der alten civilisirten Völker vermittelst neuer frischer Lebenssäfte.1
Alle Töchter der Aurora, / Alle Blumen in dem Garten, / Standen hoffend, standen wartend,1
Alle Umstände waren gegen Anton, besonders die Stimme des mit dem Tode ringenden Matthes.1
Alle Ungewitter, welche die Standhaftigkeit einer großen Seele erschüttern und den Heldenmuth beugen können, zogen sich nach der Schlacht von Nördlingen über Oxenstierns Haupt zusammen.1
Alle unsere irdische Poesie für bildende und sprechende Kunst - die himmlische oder geistliche mag indessen in den Pilgerliedern unserer neuesten Mystiker zwischen Mohnköpfen schlummern,1
Alle unverheyrathete Frauenspersonen gehn mit bloßem Kopfe.1
Alle Väter und Mütter zu Milet zitterten einst, denn eine Krankheit, neu, seltsam und unergründlich, befiel ihre Töchter.1
Alle Vebrechen an der Menschheit haben ihre Vertretter gefunden; aber das Henkerspiel in Amerika hat noch niemand zu entschuldigen gewagt.1
Alle Vegetabilien, die zum Speisen dienen, können eingemacht werden.1
Alle Veränderungen der organischen Körper sind mit dem Wechsel der Jahreszeiten verwebt.1
Alle Vogelstimmen habe / Alle Vogelnamen auch / Ich gekannt halbwilder Knabe, / Aufgewachsen fast im Strauch.1
Alle Vorurtheile ablegen, heißt alle Grundsätze ablegen.1
Alle Wälder und alle mit Gras bedeckten Ebenen Californiens wimmeln von Heerden von Hirschen riesenmäßiger Größe,1
Alle Wege möcht' ich gehen, / Alle Berge möcht' ich steigen,1
Alle Weiber, verglichen mit Sarah, sind das Nämliche, was die Affen im Vergleich mit den Menschen sind.1
Alle Welt behauptet, die Zeit habe Flügel, ich aber behaupte, daß sie das Podagra hat.1
Alle Welt kennt den Auspruch Döbbelins: Ein Gott; Ein Friedrich und - Ein Döbbelin;1
Alle Welt weiß, welche große Rolle die Stiefeltern und Stiefkinder in den Gesellschaftskreisen und im Familienleben der Menschen spielen.1
Alle Welt, welch ein Held! / Bruder West, / Halt' ihn fest!1
Alle Winde schlafen / Auf dem Spiegel der Fluth;1
Alle Wipfel nicken schweigend, / Sich in stiller Feier neigend;1
Alle Wörter bestehen aus Silben, und diese einzelnen Silben haben oft für sich ein Bedeutung.1
Alle Wörter bestehen aus Silben, und diese haben oft für sich eine Bedeutung.1
Alle wünschen, alle hoffen; / Endlich schlägt das Stündelein1
Alle würden dich verehren: / Könntest du nur alle lesen lehren.1
Alle Zähne, welche hohl werden wollen und woraus die heftigen Schmerzen entstehen, suche man erstlich im Cajaput-Oel auf Baumwolle zu konserviren.1
Alle Zeremonien bei Tische sind nichts, als eine Beeinträchtigung des Appetits.1
Alle, alle schlummern sie: / Du nur, Herz, du schlummerst nie.1
Alle, die hierher mit Wünschen kamen, / Freuten sich des heut'gen Tages Namen,1
Alle, die Ihn recensiren, / Critisiren, Censuriren, / Excerpiren, Extrahiren1
Alle, die sich mir ergeben, / Drücket meiner Herrschaft Joch;1
Alle, indem sie die Propfen ziehen, und jedem der verlangte / Wein im Glase läuft.1
Allegorie. Denkmal der griechischen Freiheit in Beziehnung auf die von ihr zertrümmerte persische Uibermacht, oder auch Despotism.1
Allein auf seiner Ahnen Schloß, / Von Söhnen längst verlassen,1
Allein der Schönheit zollet der Dichter Lob, / Doch wo ihn grüßt im Weltall die himmlische / Rührt er der Harfe Sibersaiten,1
Allein geht durch ein fremdes kaltes Land / Die arme Psyche ihren Trauergang,1
Allein in den weiten Hallen der alten Wildburg, saß Fontine, und sah sinnend hinaus zum gothischen Fenster,1
Allein jetzt beginnt sich der Blick und Gedanke abwärts zu wenden, gegen die Engels-Brücke und das Grab Hadrians zurück,1
Allein noch leuchtet heute / Die holde Fackel Amor's.1
Allein zu sein! zwei Worte, kurz und flüchtig, / Wie stacheln sie des Jünglings raschen Muth,1
Allein, langsamen, trägen Schritts durchziehe / Die öde Wildniß ich mit tiefen Sinnen;1
Allein, nachdenklich, wie gelähmt vom Krampfe, / Durchmess' ich öde Felder, schleichend träge,1
Allem lächelst Du kalt, was lebt, was empfindet, was / leidet,1
Allem Schönen will ich fröhnen, / Jeder hehre Dienst sei mein,1
Allen Autoren des Taschenbuchs ohne Titel nachtretend sind wir doch so eitel, auf unsre Persönlichkeit einigen Werth zu legen,1
Allen erleuchteten, rechtmäßig aufgenommenen, anerkannten und vereinigten Brüdern1
Allen Formen macht er den Krieg, er weiss / wohl1
Allen gehört, was du denkst, dein eigen ist / nur, was du fühlest1
Allen habt ihr die Ehre genommen, die ge- / gen euch zeugten;1
Allen nimmt der Wuchrer Reiß, / Was er nur kann nehmen:1
Allen Sammlungen drohet leider! das Schicksal, sobald ihre Besitzer verendet sind, zerstreuet, ja oft, - schmächlich vertrödelt zu werden.1
Allen sucht ihr die Ehre zu nehmen, die besser / als ihr sehn;1
Allen Thieren ist Friede gesetzt außer Bären und Wölfen.1
Allen Unfug, alle Bubenränke / Unter Menschen so mit anzuschau'n, / Das ist schwer; gern möcht' ich sie bekehren,1
Allen Unfug, alle Bubenränke / Unter Menschen so mit anzuschau'n, / Das ist schwer; gern möchte' ich sie bekehren,1
Allen Unfug, alle Bubenränke, / Unter Menschen so mit anzusehn:1
Allen war ich liebend zugewendet, / Denn die einzig Holde war die Meine,1
Allen Wechsel des Lebens sucht man in Deutschland als Gegenstand der Betrachtung festzuhalten.1
Allendlich, Julchen, schleicht die Ruh / Sich weg aus meiner Seele!1
Allenthalben ein See! Vom ärmlichen Sumpf des Luccino / Unter Myrten und Schilf führt zum Avernus der Pfad.1
Allenthalben lacht dir Freude, / Heiter glänzt des Himmels Blau,1
Aller Anfang ist schwer! nur der des Haderlumps nicht - und was ist der Papierbogen, auf welchem ich mein Büchlein beginne, anders, als ein lumpiges Erzeugniß menschlicher Industrie,1
Aller Anfang ist schwer. Das fühle ich zwiefach, ich armer Cyrillus Spangenbeck, Staatsgefangener auf der Duodezfestung Kartengrundstein;1
Aller Anfang, heißt's ist schwer! / Daran zweifl' ich aber sehr:1
Aller Anfragen und Wünsche von Seiten des Publikums ungeachtet, blieb die Judenposse: Unser Verkehr, vom Repertorium ausgeschlossen.1
Aller Augen warten auf den Herrn, / Wenn das Herz sich nach Erquickung sehnt,1
Aller Bequemlichkeit beraubt, ohne Kleider oder Wäsche wechseln zu können, brachte Ludwig mit seiner Familie den 10ten und 11ten Aug. in der Gitterloge in der Nationalversammlung zu,1
Aller Frühlingsmonde Wonnen, / Aller Erndtetage Sonnen, / Aller Abendsterne Schein, / Alles, alles ist im Wein.1
Aller Geheimnisse Wunder, die Alle zu / Haufe getragen, / Schwemmet die Saale hinaus,1
Aller Glaube ist unwillkührliche Hingebung des Geistes an eine Vorstellung von Wahrheit.1
Aller Götter Geleite sey mit unserm Lottus, / Und der Grazienäugigten Gemahlin!1
Aller Mängel quit und baar / Tag für Tag und Jahr für Jahr,1
Aller Menschen Vater, höre, / Merk' auf mich dein lallend Kind,1
Aller Menschen Vater, höre, / Merk' auf mich, dein lallend Kind,1
Aller mittelbaren Bezeichnung muß eine unmittelbare, der künstlichen Sprache eine natürliche vorhergegangen seyn.1
Aller Mutter, Deo, vielnamige Göttinn / der Götter, / Jugendernährerinn; Glückschöpferinn, hei- / lige Ceres1
Aller Protestationen der anwesenden zünftigen Waidmänner ungeachtet, ließ der Landjägermeister N. N. einen Fuchsbau aufgraben,1
Aller Rosen Düfte wehen / Um den Liebling, dem du weinst.1
Aller schönen Damen / Seladon bin ich.1
Aller Standgeborenen / Mutter ist die Erde; / Doch die auserkohrenen / Kinder dieser Mutter, / Sind die Aerzt' allein,1
Aller-Seelentag ist heute, / Festlich kündet's das Geläute,1
Allerdings gehört das Schauspielwesen zu den Bedürfnissen eines gesitteten Staats. Daher kann ein Staat, wie der d. ver. Prov. von Amerika eher das Schauspielwesen entbehren,1
Allerdings gehört die vom berühmten Hrn. Prof. Reichard mit dem reichhaltigsten gelehrten Scharfsinn angestellte Untersuchung: Ob es nicht thunlich sey, sich zur Aufsuchung entflohener oder auch wohl noch ganz unbekannter Verbrecher1
Allerdings hätte sich die Geistlichkeit in Frankreich nach dem Grundsatze, daß man selbst bei einer durchgreifenden Reform des Staates, dem Willen der Nation gemäß, doch nie das Eigenthum des Einzelnen verletzen dürfe,1
Allerdings ist es das erste Erforderniß, daß die Worte des Dichters gehört werden.1
Allerdings! Besonders, wenn er zum Erstenmal für ein Publikum spielt, das werder ihn, noch seine Schwächen kennt;1
Allergerechtester Richter, du bist es, o göttlicher / Eros! / Auch das verborgne Vergehn siehst du und richtest geschwind,1
Allergnädigster Monarch! / Wem anders, als dem durch Macht und Ehre und Güter der Welt bekannten erhabenen Beherrscher der Preußen, konnte die bewunderungswürdige Geschichte Preußischer Thaten zugeeignet werden?1
Allerhöchste Bestimmungen in Beziehung auf die Verpflichtung in Concurs gefallener Schuldner zur Angabe ihres Vermögensstandes1
Allerlei Vögel, die sich von Insekten und Würmern nähren, fressen auch die Bienen,1
Allerleichtester West, eilend auf Fittigen, / Die kein blasender Postmerkur / Einzuholen vermag,1
Allerliebste Schwester, Sie werden ein schönes Früchtchen aus dem Buben, dem Ferdinand da ziehen!1
Allerneueste Optik! Stecket die Nas' in die / Bücher!1
Allerorts waren auf Kissen des Klubs Gesetze / verzeichnet,1
Allerschönster Engel, / Allerschönstes Kind! / Komm eyle dych, / Unndt küsze mych, / Unndt mache geschwynd!1
Allerschönster Engel, / Allerschönstes Kind! :,: / Komm eyle dych, / Undt küße mych,1
Alles altert nicht, aber Alles veraltet. Die Ideen des Guten, des Schönen und des Wahren, sie altern nicht,1
Alles an diesem Gedicht ist vollkommen, / Sprache, Gedanke, / Rhythmus,1
Alles athmet Wonne / Alles lebet neu; / Wollust strahlt die Sonne, / Blumen streut der Mai!1
Alles auf Erden veracht' ich, und suche das Himmlische. Sagst du.1
Alles bedenk' Andante, entschließe zur That dich Allegro,1
Alles beginnt der Deutsche mit Feierlichkeit1
Alles begräbt der Tod, und die Menschen, und Zeit, und Ideen, / Was dir wieder erscheint, Lieber, ist Schemen, und Staub.1
Alles betastet die Hand des Kleinen; glaubig / und furchtlos / Streckt er den tappenden Arm dahin und / dorthin hinaus.1
Alles blüht, und Balsamdüfte gleiten / Von den Zweigen auf die bunte Flur,1
Alles bricht und alles fällt / Mit dem Leben in der Welt, / Wahre Freundschaft nur allein, / soll bey uns unsterblich seyn.1
Alles der Nachklang nur verfloßner schönerer Zeiten, / Aber doch glaubet ihr fest, herrlicher könnt' es / nicht seyn.1
Alles dieß war mir nur halb recht. Doch versprach ich mir in einer anhaltenden Beschäftigung mit den Wissenschaften einige Schadloshaltung.1
Alles Disputieren, Beweisen und Sprechen ist die elendeste Beschäftigung müßiger Menschen,1
Alles drängt zum Dom heran / Voller Buß- und Sterbgedanken;1
Alles dreht sich im Kreise / Nach der eig'nen Weise;1
Alles Dunkel dieses Lebens / Glänzt vor Gott wie Sonnenlicht,1
Alles eilt dahin; auf schnellen Schwingen / Flieht die Zeit; kein Gott kann wieder dringen1
Alles eins! aber die reichen Leute haben Einfälle, wenn unsereins darauf käme, ich glaube man sperrte uns in das Narrenhaus.1
Alles einsam alles öde, / nur der finstre Uhu krächzt;1
Alles endet, alles muß von hinnen, / Ewig vorwärts geht der Dinge Gang.1
Alles erkläret sich wohl, so sagt mir ein Schü- / ler,1
Alles findet ihr schlecht; und weil das trostlos, so mein' ich, / Heimlich nehmt ihr vielleicht eure Verblasenheit aus.1
Alles folgt dem schönsten Triebe, / Sterne, Blumen auf der Flur1
Alles freuet sich des Mays! / Seht! er kommt von Blüthen weiß,1
Alles fühlt der Liebe Freuden, / Schnäbelt, tändelt, herzt und küßt,1
Alles fühlt, o Liebe, / Deine Zaubermacht, / Wenn mit neuem Triebe / Die Natur erwacht.1
Alles gabest du mir und hast mir alles genom- / men, Sohn der heiligen Nacht,1
Alles gehorcht mir, was du schau'st. Der / Frühling der Erde / Stirbt dem gebietenden Wort mit welkhinschmach- / tenden Blüthen.1
Alles geht bei ihr am Fädchen / Mit der Sonne steht sie auf1
Alles geschieht zwei Mal in der Welt – / Doch das zweite Mal ist’s meist gefehlt1
Alles gibt nur sie mir kund, / Hör' in jedem Ton nur Sie,1
Alles gilt der Begriff, der richtige dir, aber leider / Kömmst du, mein würdiger Freund,1
Alles hält der Schlaf umfangen, / Ruhend von des Tages Last;1
Alles hält in Maypures / Siesta jetzt - nicht Eine Cither; / Papagaienschrei nur tönet / Immerfort von einem Gitter.1
Alles hast du gemahlt, doch weniges hast / du beleuchtet. / So erwarbest du Ehrfurcht und Liebe der / seicht'sten Gestalt.1
Alles hast du gemessen, was nur auf Erden ist / meßbar.1
Alles hat das weibliche Geschlecht / Gegen sich: Gewalt, Gesetz und Recht,1
Alles hat mir schon gelogen, / Jedes Hoffen mich betrogen,1
Alles hübsch umständlich berichtet rief mir Dein holdes Jettchen, bei meiner Abreise, noch in den Wagen nach, und tippte dazu, unter schelmischer Pantomine, mit dem Zeigefinger ihrer Rechten, sich aufs Herz.1
Alles huldiget euch; ihr zwinget die Welt zum Gehorsam,1
Alles im Leben fließt an einem Punkt zusammen, / Welcher sich Liebe nennt;1
Alles im Strahl' Apolls eilt schnell zur goldenen / Reise, / Schließt sich die Blume, so trägt sie den / Saamen im Schoos1
Alles in dem irdischen Daseyn des Menschen ist- Nichts. Das allein ist Etwas, daß er fähig ist dieses Gedankens:1
Alles in der Welt ist eitel: / Dies trift heute bey mir ein;1
Alles in Deutschland hat sich an Sinn und Ver- / stande verschlimmert,2
Alles in Deutschland hat sich in Prosa und / Versen verschlimmert,2
Alles in Deutschland hat sich in Versen und / Prosa verschlimmert!1
Alles in sich selber wieder / Zieht der Geist zurück einmal,1
Alles ist gut, was nicht anders seyn kann, und im Muß liegt eine Schatzkammer von Beruhigungsgründen.1
Alles ist in Verwirrung, keiner hat Platz vor / dem andern;1
Alles ist nicht für alle, das wissen wir selber, / dich nichts ist / ohne Bestimmung,1
Alles ist ruhig und fromm, verrauchet der Sturm der / Fragmente, / Lessings, des Mächtigen, Geist wacht hier als dreuen- / der Sphinx.1
Alles ist so wüst und leer / In dem Haus und um mich her,1
Alles ist Stückwerk hienieden! / Das Ganze ärgert mich schon! / Ich bin mit keinem Menschen zufrieden – / Und auch mit keiner Nation1
Alles ist Traum, nur daß wir träumen bis dahin,1
Alles ist unser! Wir kaufen's. So rühm- / ten Silber und Gold sich;1
Alles ist wahr, nach dem Buchstaben wahr, was Ihre Freunde Ihnen von diesem sonderbaren Volk in Prose und in Versen erzählt haben.1
Alles kann mislingen, wir könnens ertragen, / vergeben;1
Alles klüglich einzutheilen, / Nichts versehn, nichts übereilen,1
Alles kommt zu seinem Ende, / Aber mein Verlangen nicht.1
Alles kommt, um trauriger zu scheiden. / Trennung würfelt uns, von Euch, ein schaurig / Loos.1
Alles Körperliche werde, geistig wie leiblich, zertheilt und analysirt vor dem Kinde im ersten Jahrzehend,1
Alles lachet, alles blühet / Hier im niedern Thal,1
Alles läßt sich leichter berechnen, als die Vorurtheile und Leidenschaften der Menschen.1
Alles Leben, Brust und Auge, / Drängt zu dir mich träumend hin;1
Alles Leid hab' ich vergessen, / Jeder Schmerz war fern gebannt,1
Alles liebt und paart sich wieder, / Liebend steigt der Lenz hernieder1
Alles liebt und paart sich wieder; / Liebend steigt der Lenz hernieder,1
Alles lümpelt, alles hümpelt, / Jeder Handel ist verstümpelt1
Alles macht ihr mobil, drum wechselt ihr selbst die / Mobilien,1
Alles mischt die Natur so einzig und innig,1
Alles muß dem Volke frommen, / Druck und Elend und Verrath:1
Alles Nahe / Zu verachten. / Nur das Ferne / Zu beachten.1
Alles neue fällt auf. Gegen diese Bemerkung, die wir alle Tage machen können, wird niemand etwas einwenden können.1
Alles Philosophiren ist nur ein weiteres Ergründen der Spracherfindung.1
Alles Porzellan hat Glasur, welche, wenn die Masse selbst glasartig ist, sich dauerhafter mit derselben verbindet.1
Alles recht schön und wahr, aber –– / Verschone mich nur mit dem Worte aber, es gibt in der ganzen Sprache keines, das einem ordentlichen Kaufmanne mehr zuwider seyn kann, denn jeder Schuldner [...] führt es im Munde;1
Alles ruhig betrachten! das fühlet der kritische Deutsche:1
Alles ruht wie abgeschieden, / Abgelöst ist jedes Joch;1
Alles schien im Trunemannschen Haus freyer und offener wieder zu athmen, seit Madam Felsenthal es verlassen hatte.1
Alles schläft auf unsern Matten. / Nur die Nachtigall noch singt;1
Alles schlecht, Alles schlecht, / Wohin ich mich auch wende;1
Alles schließt die müden Augen, / Sinkt dahin in süße Ruh'; / Doch die meinen flieht der Schlummer, / Und sein Kuß haucht sie nicht zu.1
Alles schockt sich nicht für Einen. / Willst Du Dich dem Gott ergeben,1
Alles schöne hat eine gewisse Art von Wahrheit. Doch ist ihm nicht jede Form der Wahrheit nothwendig.1
Alles Schöne ist gefällig; es gefällt aber deswegen nicht immer; denn oft macht uns Gewohnheit, oft Eigensinn gleichgültig1
Alles schreitet fort auf Erden, / Kultivirt sich immer mehr;1
Alles schweigt für mich im Reich der Töne, / Wenn dein Ruf, vertraute Glocke, schallt;1
Alles schweigt rings um mich, / Auch kein Lüftchen reget sich;1
Alles schweigt um mich! Mit schwarzem Flügel / Deckt die kalte grause Mitternacht / Ringsum die bemooßten Todtenhügel;1
Alles schweigt und nickt und trauert / Alles schrumpfet, starrt und schauert,1
Alles schweigt, und blasse Sterne schimmern / Schaurig durch die düstre Mitternacht;1
Alles seh ich gerne von dir, doch seh ich am / liebsten,1
Alles sey recht, was du thust, doch dabey / lass es bewenden1
Alles soll ein Dichter wissen, und das macht mich öfters heiß, / Weil ich, wenn ich's recht bedenke, eigentlich noch gar / nichts weiß.1
Alles spricht Herr Schönkopf süß, / Spräch' er doch einmal auch gut!1
Alles stille - meine Gondel / Ruht am Strand im Sternenlicht;1
Alles stille! / Hain und Flur! / Lieblich säuselt / Zefyr nur!1
Alles theilt' ich mit Dir, und jegliche Freude / genoss ich / Froher und doppelt in Dir, seeliges freundli- / ches Kind!1
Alles trag' ich mit mir, was ich habe, rühmte sich Bias; / Aber der weise Mann hatte vermuthlich kein Weib.1
Alles Traum nur und Rausch? / Wir glaubten ein / einiges großes / Deutschland1
Alles um mich her ist stille, / Niemand außer dir und mir -1
Alles umfaßt der Natur, der unendlichen, ewige / Regel. / Schrankenlos herrscht sie im Aether, dem Licht und / den Welten gebietend,1
Alles Ungeziefer wollen die Dichter vertilgen.1
Alles unser zusprechen, / Allem uns zuzusprechen, / Das ist meines Urvolks / Göttlches Wesen und Werk!1
Alles verachtend und kein Verbrechen scheuend, schreitet Aurelian vorwärts auf der Bahn der Tirannei und Gewalthätigkeit.1
Alles verblüht, - verwelkt, wie das Gras des Feldes; / von allem / bleiben die Wissenschaft,1
Alles verdankst du mir! Wie würde dein / zartes Gewinde, / Schützet' es nicht mein Stamm,1
Alles vergeht. Unsichrer ist nichts, als Freundschaft des Reichthums.1
Alles Vorhandene ist für den Menschen in ewigem Werden begriffen, und so bleibt auch sein ganzes Wissen von dem, was ist, nur ein stetes Werden, ein fortschreitendes Wissen-Schaffen.1
Alles waget das Herz der Mutter, selber das Leben / Für ihr geliebtes Kind,1
Alles wahrhaft Freie erscheint denen, die es niemals werden,als Laune.1
Alles war nur ein Spiel! Ihr Freyer lebt ja / noch alle,1
Alles was da singt und brummet, / Wenn wir kommen, schnell verstummet / Vor dem Grimm / Unsrer Stimm.1
Alles was Heimat heißt, in deinen Armen erfind' / ich's / Liebchen, was einst mich beglückt, tritt vor die / Seele mir her.1
Alles was im Anfang dieser Beiträge über die Gartenkunst gesagt worden ist (S. Taschenbuch 1795 S. 93-142) dreht sich nur um Betrachtungen im Allgemeinen herum,1
Alles was in der Welt schön ist, macht Anspruch auf einen Grad unsers Genusses, aber nur zu oft werden unsere angestrengten Sinnen durch die Allgegenwart unzähliger Schönheiten verwöhnt1
Alles was Odem hat, lobe den Herrn! / Heiliger Schauer und Wonne durchdringe1
Alles was vom Weibe geboren und von / Mütterlichen Brüsten getrunken hat,1
Alles weiß! So weit ich seh' / Schnee und Schnee, und nichts als Schnee!1
Alles welkt nur und vergeht, / Was geschaffen worden?1
Alles will ich nun verlernen, / Was mich lehrte das Papier.1
Alles will jetzt Bauer werden, / Alles flieht die faule Stadt, Alles eilet zu den Herden1
Alles will jetzt den Menschen von innen, / von aussen ergründen,1
Alles will jetzt nicht mehr sehen, Alles will mit Brillen gehen1
Alles wird uns Genuß, so schön ist das Leben / gerundet, / Selbst der Tod, denn der Schlaf ist der genos- / sene Tod!1
Alles wünscht' ich zu haben, um mit ihr / alles zu theilen,1
Alles wußt' ich ein Knabe von Gott, Bestim- / mung und Zukunft,1
Alles zieht und will sich sonnen, / Aus dem Münster strömt's herab;1
Alles, alles hat Lucil allein / Eignen Kopf und eignes Leben,1
Alles, alles nun zu Ende! / Schmerz und Lust auf einmal stille,1
Alles, alles sucht zu glänzen, / In Theatern, Klubb und Tänzen1
Alles, auf Erden, strebt nach Vereine, / Daß es nicht einsam, schutzlos erscheine;1
Alles, du ruhige schliesst sich in deinem / Reiche,1
Alles, ist's nur gut und theuer, / Packt Edil in seinen Bauch;1
Alles, sagte vor zwanzig Jahren Sturz, alles ist so glücklich zum Vorurtheil, zum Betrug unsrer Vernunft und unsers Gefühls, zum Nonsens und Wortkram herabgespöttelt, daß nichts mehr der Mühe unsrer Betrachtung verlohnt.1
Alles, was auf diesem Erdballe gefunden und erfunden worden ist, hat seine gute und seine böse Seite;1
Alles, was da ist, zu wissen, / Und warum es ist, dazu, / Licht in allen Finsternissen,1
Alles, was den Menschen über die Sinnlichkeit erhebt, kommt aus der Vernunft,1
Alles, was der Mensch thut, treibt, sinnt, dichtet, vornimmt, alles, was er auf Stein oder Leinwand, in Worten oder Gebehrden, in Farben oder Tönen darstellt, muß einen Charakter haben,1
Alles, was die Frau dem Mann / Ganz gewiß versprechen kann,1
Alles, was die Menschen im Großen und im Kleinen je zur Ausführung brachten, das lag einmal in seinem Kerne verschlossen.1
Alles, was du nicht weißt, im Geiste stets zu be- / zweifeln:1
Alles, was einiges Licht über die Sitten, Gewohnheiten und Gesetze verbreitet, scheint uns wichtig;1
Alles, was hier dich entzückt, rühmt dankbar / des Trefflichen Güte1
Alles, was im Erdenleben / Nur das Menschenherz erfreut, / Perlet in den süßen Reben, / Die uns Bacchus Hügel beut.1
Alles, was Montur der Freude / Trägt, das packe sich von mir!1
Alles, was nicht ins practische Leben eingreift, nicht der Gesellschaft nützt, taugt nichts, ist werthlos.1
Alles, was nur in der Welt / unserm Auge wohlgefällt.1
Alles, was sich auf Gefühle gründet, stumpft sich durch das tägliche Einerley ab; es ist daher nöthig, Abwechslungen in alle Affecte und Leidenschaften zu bringen,1
Alles, was uns begegnet, ist Beitrag zu unse- / rer Bildung1
Alles, was uns fördert, sey es leibliches oder geistiges Gut, bringt uns doch nur auf eine gewisse Stufe;1
Alles, was uns in der Welt / je länger, je lieber, je besser gefällt.1
Alles, was uns mit der Natur, mit der Erde, die uns trägt und ernährt, in ein freies Verhältniß setzt,1
Alles, was wir sagen können, ist, er hat Anlage zum Prächtigen, weiß sie aber nicht gehörig zu benutzen,1
Alles,was das Auge kennt / und der Mund nicht nennt / aber doch im Herzen brennt.1
Alles,was ich iezt erblicke, alles was mich umgiebt, scheint mir Beziehung auf dich und auf unsre Hoffnung zu haben.1
Allfert'gen Zeichner, wenn auch just nicht Mahler, / Mich nennend bin ich keineswegs ein Prahler:1
Allgemein anerkannt ist es, wie selten genügend der Natur der Sache nach die Umarbeitung eines Romans, einer Novelle oder Erzählung für die Bühne sei.1
Allgemein bekannt und allgemein bewundert ist die unvergeßliche That Schwerins in der Schlacht bey Prag!2
Allgemein geachtet und von Jedermann geliebt wohnte vor dem Ausbruche der Revolution die Familie Desilles in Nancy.1
Allgemein war die Hoffnung eines baldigen Friedens mit der französischen Republik, als vermöge des zwischen Oestreich und Frankreich, am 17. October zu Campo Formio bey Udine geschlossenen Friedenstractats1
Allgetreuer Gefährte, der mir jeden / Leeren Augenblick unablässig vorsagt,1
Allgewaltger! den, zu seines Stules Füssen, / Millionen Sphären ihren König grüßen,1
Allgütige Natur! reich hast du uns beschenkt / Mit Obst, Getreide, Vieh und Wein und andern / Gaben;1
Allgütiger Gott und Vater, mit dankerfülltem Herzen erhebt sich meine Seele in dieser Morgenstunde zu Dir,1
Allgütiger Gott und Vater, was könnten wir Aeltern von Dir Wichtigeres und Angelegentlicheres erflehen,1
Allgütiger Vater Himmels und der Erde, schenke mir vor allen andern Gütern kindliches Vertrauen zu Dir.1
Allgütiger, mein Preisgesang / Frohlocke dir Aeonenlang!1
Allgütiger, zu Dir will ich mich jetzt erheben, / Und öffnen Dir mein freud'erfülltes Herz;1
Allhier ißt und trinkt man gut / Das ist alles, was man allhier thut.1
Allhier, wo wir sind fremde Gäste, / Da bauen wir gar steif und feste,1
Alliebend ruhn des ewgen Lichtes Strahlen / Im Glanzgefild, von Waldungen umsponnen;1
Alljährlich kommt auf luft'gen Wogen / Ein Schwalbenheer zu uns gezogen,1
Alljährlich zog vor Alters eine Menge / Von Gläubigen, am Osterfest nach Rom.1
Allle echte Farben müssen erst eine Vorbereitung von Beitze bekommen. Es giebt von letzterer verschiedene Arten, wovon ich folgende als die allerbeste befunden habe.1
Allmächt'ge Worte! Großer Talismann, / Der, gleich des Salomis Siegel, / In Eden Wüsten wandeln,1
Allmächtig Geld! dir ist im Erdeleben / Fast jeder unterthan,1
Allmächtig ist das Wort des Herrn! / Nicht nur der Sünde Ketten1
Allmächtig schallt der Ruf, so stark als weich; / Durchwandle Seel' der Schönheit endlos Reich!1
Allmächtig ward durchdrungen / Von Christi Blut die Welt,1
Allmächtiger Gott und Vater! Ich fühle es, die Stunde der Auflösung naht! Sichtbarer und immer sichtbarer schwindendie Kräfte meines Körpers,1
Allmächtiger Gott und Vater, der Tag der heiligen Hehre ist vergangen, an welchem ich so viele Beweise Deiner Huld und Gnade erhalten habe.1
Allmächtiger Gott, der du alles gemacht hast, was im Himmel und auf Erden ist, die Finsterniß vergeht,1
Allmächtiger Weltgeist, der Du das unermeßliche All mit Deinem schöpferischen Hauche schufest und lenkest,1
Allmächtiger! mit starker Hand, / Hast du in dieser Nacht, / Gefar und Angst von mir gewand,1
Allmächtiger! wie konnt' ich dich vergessen? / Allgegenwärt'ger so in Gras wie Steinen,1
Allmählich senkte sich der Sonne Schimmer / Und röthete das stolze Königsschloß,1
Allmählig winkt in grauenvoller Stille / Die düstre Nacht die Müden all zur Ruh',1
Allmählig ziehet Stille durch die Runde, / Es ist als sollte Großes jetzt ersteh'n,1
Allmorgens dir mein Grüßen send' ich, / Grüße zur Nacht dich tausendmal;1
Allnächtlich heben seine Streiter / Aus ihren Gräbern sich empor1
Allnährende Mutter Natur, allschaffende / Göttinn, / Wirkende, edle, viel besitzende, Königinn, / Gottheit,1
Allons enfans de la patrie, / Le jour de gloire est arrivé;1
Alls das achtzehnte Jahrhundert begann, war Berlin bereits durch die ununterbrochenen und gleichmäßigen Bemühungen, besonders der beiden letzten Churfürsten, eine der schönsten Städte Europa's geworden;1
Alls ein wohlbekannter berühmter Weidmann einst auf Reisen war, gieng er mit einem auswärtigen Amtsbruder Abends auf den Anstand,1
Allschmiegsam / Und Allbiegsam / Kommt vorwärts / Und emporwärts,1
Allsonntags in die Kirche geh'n, / Damit allein ist nicht's gescheh'n;1
Allüberall sich die Erste zeigt; / Kein Wunder, daß Manches vor ihr sich neigt.1
Allvater, Dank dir, daß, wenn Beküm- / merniß / Auf meinem Herzen lastet, ich weinen kann!1
Allwaltender Gott, deß leitende Hand / Bis heute den Weg mir gewiesen,1
Allwissender, zu Dir will ich voll Inbrunst beten, / Du kennst ja die Gedanken meiner Brust;1
Allzu fleisig im Dienste der Venus Volgivaga, fiel endlich eine ihrer Priesterinnen1
Allzu fromm ist dein Aug' uund wenn du länger mich / anschaust1
Allzu zärtliche Gefühle / Dienen oft der feinern Welt zum Spiele,1
Allzu zärtliche Gefühle / Dienen oft der Welt zum Spiele, / Bringen bittern Schmerz1
Allzukühn ist er gewesen, / Der die ungetreuen Meere, / Zuerst mit so zerbrechlichen Flosse durchbrochen,1
Allzulicht sind jene Auen! / Dunkle Wälder will ich schauen,1
Allzureich ist der üppige Strauch. Ihr Rosen, nicht / alle / Möget ihr blüh'n,1
Allzuweich sein, heißt mit gestutzten Flügeln / Auf dem Erdreich flattern, und weil die Schwachheit / Gern der Selbstsucht frostigen Mantel umwirft, / Gleicht sie der Schlange1
Almanac; plusieurs le dévrient, du mot hebreu: manah: qui signifie, nombrer & compter. Mais iy en a quleques uns qui assurent, qu'il prend son origine de cette formule, dont les allemans se servoient autrefois,1
Almansor klagt in der Wüste, verirrt, / Kein Vogel die brennenden Lüfte durchschwirrt,1
Aloe ist der Saft einer Pflanze, den man durch Eintrocknen, zu einem festen, aber brüchigen, glänzenden, gemeiniglich schwarbraunen Körper gemacht hat,1
Aloe, Aloe! / Blühest so schön, / Aber nur einmal / In Menschengedenken.1
Alöles, was zur Erklärung dieser Szene gehört, ist theils in dem Texte selbst, theils in der am Schlusse beigefügten Biographie dieses tapfern Kriegers enthalten.1
Alongen, Blonden, Bänder und Karkassen, / Stürzt über mir zusammen: und Apoll / Und alle Musen nach!1
Alonzo der Vierte, mit dem Beynamen, der Tapfere, bestieg in der Blüthe seiner Jahre den portugiesischen Thron.1
Aloys (Wilhelm) Schreiber, Prof. am Gymnasium zu Baaden in der Markgrafschaft; geb. zu Windegg am 12. Okt. 17651
Alpenföhn schlug an die Scheiben, / Und ein Regenbogen flog / Unter mir durch's Nebeltreiben,1
Alpengebirge des hohen Geschicks umstar- / ren das Leben, / Nach der Verheißung Land banget ver- / gebens der Blick!1
Alpensöhne, frey und bieder, / Wenn in unsre Städt' ihr wallt,1
Alphons studierte in Göttingen, ausgezeichnet als fleißiger Schüler und liebenswürdiger Mensch. Bey mehreren Gelegenheiten warfen ihm seine fröhlichen Gefährten den Weiberhaß vor,1
Alphons, König von Neapel, war einer der verliebtesten Menschen, die je eine Krone getragen haben.1
Als *** Gesellschaft in *** scheiterte, wurde hier ein Plan zu Errichtung einer neuen Gesellschaft entworfen,1
Als 1320 die Markgrafen von Brandenburg aus dem Hause Anhalt (Askanien oder Ascherleben) aus dem Hause Waldemar ausstarben,1
Als a Hab' ich ein schwarz Gefieder, / Als e trag' ich beliebte Frücht',1
Als Abdallah, der Blutvergiesser, einst / Bis auf den letzten Zweig herab den Stamm / Des Omjah zu vertilgen schnaubte,1
Als aber Alles im Gemach verstummt und jedes Licht, bis auf die unscheinbare Oellampe gelöscht qar, erhob sich von dem Strohlager jener Fremdling,1
als aber Sidrophel und dessen Gehülfe zum Bratspieß und zur Ofengabel griffen, womit sie den allein gebliebenen zu überwältigen wähnten,1
Als Abraham vor König Nimrod floh, und sich im Haine Mamre im Lande Kanaan, segnete ihn Gott mit Ueberfluß aller Art.1
Als Achill im Begriff war gegen den Agamemmnon sein Schwerdt zu ziehen, so stand plötzlich, ihm nur allein sichtbar, die blauäugigte Göttin hinter ihm,1
Als Adam hakt' und Eva spann, / Da gab es bey den Leuten, / Wie man in Büchern lesen kann, / Absonderliche Zeiten;1
Als Adam lag im Todeskampfe schon, / Schickt' er zum Paradiese seinen Sohn;1
Als Adam todt war, salbte ihn sein Sohn Seth, wie er befohlen hatte, und trug seinen Leichnam auf den Gipfel eines Berges, und begrub ihn in der Höhle Alcanuz, und sie klagten um ihn hundert und vierzig Tage lang.1
Als Adam ward durch Schöpfershand, / Sprach Satanas zu Gott dem Herrn:1
Als Advocat von einem Handelshause bevollmächtigt, aus der Verlassenschaft des Johann Georg Fischer eine Forderung von beiläufig 3000 Gulden einzutreiben, kam ich aus der Hauptstadt in das hübsche Landstädtchen Glaubenhausen1
Als Aeskulap, mit Schmerz und Tod zu / streiten, / Herab zu uns, von Hessens Pindus kam;1
Als Agamemnon ferne gieng, / Um Troja zu zerstöhren,1
Als Albert der Sohn Markgraf Otto des Reichen nach dessen Tode erfuhr, daß im Kloster Celle ein ansehnlicher Schatz niedergelegt sey,1
Als Albertine v. Horneck in ihrem zwanzigsten Jahre zum zweiten Male die Residenz betrat, waren die Augen der ganzen eleganten Welt auf sie gerichtet.1
Als Alexander der Große noch in seiner ersten Jugend seinen Vater ein äußerst wildes und unbändiges Pferd als unnütz verwerfen sah, rief er aus: Was für ein Pferd verderben die Leute da,1
Als Alexander einst zu Ammons Sitze gelangt / war, Und ihn Jupiter selbst nannte den göttlichen / Sohn;1
Als Alexander starb, verordnet' er, / Daß man die Hand ihm aus dem Sarg ließ hangen;1
Als Alexander zu den nackten Weisen / Gekommen war auf seine Siegesreisen;1
Als alle Menschen noch ihr Zelt / An klare Wasser schlugen,1
Als Allerschönste bist du anerkannt, / Bist Königinn des Blumenreichs genannt;1
Als am 10ten Februar 1794, einer von Deutschlands größten und edelsten Helden, der regierende Herzog von Braunschweig1
Als am Abend Achilles aus dem Kloster, wo er seine Abendsuppe unendgeldlich genossen, obleich seine Tasche von Gold strotzte, nach Hause kehrte,1
Als am Gallitag des fünfzehenhundert und zwey und achtzigsten Jahres nach der gnadenreichen Geburt unsers Heilandes,1
Als am Gallitag des fünfzehnhundert und zwei und achtzigsten Jahres nach der gnadenreichen Geburt unsers Heilandes von dem Klein- und Großen Rathe der Stadt St. Gallen,1
Als am höheren Kreuze gekreuzigt seinen Ge- / fährten / sah der neidische Trax1
Als am Landungsplatze zu Fabiana der Verwundete anlangte, ward er mühsam über Schutt und Steine, nach dem, am meisten verheerten Theile der einst so blühenden Stadt getragen,1
Als Amor einst seinen Geburtstag beging, / Beschenkt' ihn sein Mütterchen hold;1
Als Amor jüngst auf ihrem Rosenbette / Cytheren schlafend fand,1
Als Amor jüngst kam aus Paris, / Lehrt er die schöne Dorilis1
Als Amor pflügte, rief er: laß die Saaten, / Herr Jupiter, in diesem Jahr gerathen!1
Als an der Hektik jüngst Poll schwer darniederlag / Und schon auf seinen Sterbetag1
Als an Philinten noch der Jugend Rosen glühten, / War sie der Inbegriff von Knospen und von Blüten;1
Als an Siegs- und Ehrentagen / Noch ein deutscher Rundgesang1
Als Anchisens bäurischer Sohn / Vor der armen Elisa floh;1
Als Anführer einer chaldäischen Horde, die vom Caucasus kam, überschwemmte Nebucadnezar1
Als Apelles die Liebesgöttinn mahlte, / Gieng, die Züge zu sammeln, er umher1
Als Apollo in Delphi sein Heiligthum gründen wollte, erblickte er von fern ein segelndes Handelsschiff aus Kreta,1
Als Apollo von der felsigten Pyto, schnell wie ein Gedanke, zum Olymp hinauf stieg, und in die Versammlung der Götter trat; da herrschte auf einmal Gesang und Saitenspiel;1
Als Aspasia, dich, meine Geliebteste, / Meine Stella, gebar, sprießeten unter dir1
Als Atropos durch Damons Tod / Dich jüngst so früh zur Wittwe machte1
Als auch zu Bern entglommen / Der heil'ge Glaubensstreit, / War Meister Ulrich kommen / Von Zürich mit Geleit,1
Als auf den Höhen Golgatha's die Stunde / Des Opfers schlug; und banger Wehmuth Schatten1
Als auf der Erd' entstand, gehüllt in Tag und Tag und / Nacht, / Das doppelte Geschöpf, das Lieb' und Haß vereinet,1
Als auf die Völker standen / Und lustig klang das Erz, / Da sprach zu den drei Söhnen / Ein deutsches Mutterherz:1
Als auf ihrem Sterbebette / Schon die gute Mutter lag, / Sprach sie: theuerste Lisette! / Folge meinen Lehren nach.1
Als auf seinen Purpurwiegen / Je die Welt der Morgen sah,1
Als aus dem Grabe Christus auferstanden, / Hat er gesendet von den Himmelsauen1
Als aus der grünen Hülle / Die erste Rose drang,1
Als aus der Liebe heiligem Blut / Die duftenden Rosen erblühten ,1
Als aus der Liebe heiligem Blut / Die duftenden Rosen erblühten,1
Als aus Noas Kasten glitt / Hingesandt die Taube,1
Als aus Pandora's Jammerbüchse / Das Weh auf unsre Kugel lief,1
Als Autor sezt er fort was ihm im Krieg / gelungen,1
Als Autor und als Reisender / Fährst du nun in der Welt umher;1
Als Bakchus einst auf Reisen war, / Da wandelte nicht minder,1
Als bald darauf Lutherus Mönch geworden / Im finstern Kloster zu Sanct Augustin,1
Als bange Finsterniß Egyptenland / Drey Tage lang auf Mosis Wink bedeckte,1
Als Bavs des Reimers Lenchen, Im ersten Jahr / Mit Noth ein todtes Söhnchen1
Als bei Aufführung des Don Juans im zweiten Auftritte des ersten Actes, wo Donna Anna in Ohnmacht fällt, Don Gusmann die Worte des Recitativ sang:1
Als bei dem Brod der Degen lag, / Das Mordgewehr zu jenem sprach:1
Als bei dem Kreuz Maria stand, / Weh über Weh ihr Herz empfand,1
Als bei den Musen wir am Musenberge / sassen, / Und mit der Fröhlichkeit / Die Liebe tanzen sahen,1
Als Berge zitterten und Gräber sprangen / Vor Christi letztem Ruf, den sie gehöret,1
Als Bergesherrscherin thu' ich mich kund, / durchspähe der Felsen fuchtbaren Schlund,1
Als Bettlermädchen möcht’ ich vor ihm stehen, / Dort bei den Pappeln geht er ein uns aus; / Und säh’ er meine Blicke stummes Flehen, / Gewiß, er lüde freundlich mich in’s Haus.1
Als Bild der treue schmücket er die Hand, / Doch ist es meist nur ein galvanisch Band.1
Als Bourdalone predigte, sprach d'Arruis, verließen die Künstler ihre Werkstätten,1
Als Brüder laßt uns fröhlich seyn, / so lang' es Gott gefällt;1
Als Buonaparte zum obersten Befehlshaber der italiänischen Armee ernannt wurde, trat einer von seinen Freunden mit Sorge für das Vaterland zu ihm,1
Als Can Grande della Scala seinen natürlichen Bruder Frignano, der sich ihm empört, überwältigt und Verona wieder besetzt hatte, ließ er im Jahre 1255 an dem rechten Ufer der Etsch ein Schloß bauen,1
Als Carl der Große im Jahre 777 zu Paderborn einen Landtag hielt, baten ihn die arabisch-spanischen Statthalter von Zaragossa und Huesca, Ibn al Arab und sein Sohn Yuzif, um Hülfe1
Als Catharina Alexowina, Kayserin von Rußland wurde war das dortige Frauenzimmer in einer wahren Sklaverey,1
Als Centauren gingen sie einst durch poeti- / sche Wälder,1
Als Christus in der Leidensnacht / Am Bache Kidron weint’ und wacht’ …1
Als Christus noch ein Knabe war, / Ging er mit einer Kinderschaar,1
Als Churchill seine bekannte Rosciade geschrieben hatte, und sich dieselbe gedruckt in jedermanns Händen befand, war es eine Bemerkung der Lacher,1
Als Cicero nach seinem gewaltsamen Tode ins Elysium eintrat, flog ihm eine Gans entgegen: Grüß Dich, Bruder! schnatterte sie ihm zu.1
Als Clerfait im Herbst 1795 die Jourdansche Armee an der Nidda angriff, und sie der Niederlage nur durch eine schleunige Flucht entging,1
Als Commenus freiwillig dem Thron des Orients verließ, um in stiller Einsamkeit und patriarchalischer Ruhe den Rest seiner Tage hinzubringen, folgte ihm Konstantin Dukas,1
Als Conrad, Prinz von Burgund, zu männlichen Jahren gelangt war, beschied ihn eines Morgens seine Base,1
Als Contrast jener Glückseligkeit welche nur in der Fabel lebt, erblicken wir hier eine liebe, glückliche Wirklichkeit,1
Als Contrast mit der menschenfliehenden, Thaten- und Freudenleeren Einsiedelei sehen wir hier noch das Spielhaus mit dem SpielPlatz,1
Als Daphne, die kleine Verwöhnte, / Apollo's Liebe verhöhnte,1
Als das Comödienhaus der Stadt Lyon fertig war, dachte man auf eine Inschrift über dem Eingange,1
Als das erste Jahrtausend der christl. Zeitrechnung sich seinem Schlusse näherte, glaubte man allgemein, daß auch das Ende der Welt vor der Thür sey,1
Als das Feuer einmal anblies der winzige / Proklos,1
Als das französische Heer sich Zürichs Mauern ge- / nähert, / Ward zu des Führers Empfang Meyer gesandt.1
Als das Heidenthum zerstört war, wußte Amor nicht, wohin.1
Als das hellenische Volk in hellenischer Zunge der / Dolmetsch Persische Knechtschaft hieß wählen1
Als das holde, Heben gleiche Mädchen, / Das man umgetauft in Jungfer Käthchen,1
Als das starke Volk der Polen müde war von Tyrannei, / Knickte kühn der weiße Adler Rußlands Sklavenjoch / entzwei,1
Als das wuthentbrannte französische Volk gegen des vorigen Jahrhunderts so entsetzlich ausartete, jedoch von der Blutgierde Marat's noch bei weitem übertroffen wurde, da fand sich der Wendepunct der Mordscenen in einem lieblichen, jungen Mädchen1
Als David der Prophet (Gott segne ihn) / Hinüber in des Paradies gegangen, / Bestellt' er Salomon an seine Statt / In seinem Testament als Weltaufseher.1
Als David zählen ließ, traf Israel die / Pest. / Wenn jetzt ein Fürst1
Als deine Augen meine Blässe sahen, / Die jedem dar das Bild des Todes beut,1
Als Deine Mutter Dich gebar, / Da sprossen Rosen für Dein Haar,1
Als dem Abte Marolles zu Amiens in einer Kirche das Haupt Johannis des Täufers gezeigt wurd, küßte er es, und sagte: Gottlob, das ist das sechste, das ich zu küssen die Ehre habe!1
Als dem erwachenden Schoße des Meers / die nackte Kythere / Neugeboren entstieg, hat sie Appelles er- / blickt.1
Als dem finstern Schooße des Erebus sich geheimnißvoll das Daseyn entwand, der schöpferische Hauch der Liebe alle Wesen durchglühte, und dem Stoff Leben ward,1
Als dem Herzig von Sachsen-Meiningen am 25sten Brachmonats 1794 eine Tochter gebohren ward, ergingen sogleich herzogl. Schreiben an alle Gemeinen im Lande,1
Als den Getreuen der Herr mit der Krone / schmückte der Sieger,1
Als den messenischen Brüdern zu bringen den Tod / und die Knechtschaft, / Zog Lacedämons Volk in den unheiligen Krieg;1
Als der Bach in goldnen Zeiten / Noch von Milch und Honig floß, / Damals waren, könnt ihr denken, / Bienen auch und Kühe groß;1
Als der bekannte D** einst zu Speier den König Lear aufführte, war das Haus so voll, das Lärm und Gedränge entstand.1
Als der berühmte Arzt Chirac vom auferweckten Lazarus hörte, rief er:1
Als der berühmte Lichtenberg noch ein kleiner Junge war, sah er einem Jäger einst aufmerksam zu, der seinen Hühnerhund par Force dressirte.1
Als der berühmte Sopransänger Marquesi sich in ** hören ließ, und allgemeinen öffentlichen Beyfall, besonders bey Damen erhielt-1
Als der betagte Waffenschmidt Jost Störzinger sein letztes Stündlein herannahen fühlte,1
Als der blutige Goller, (das lederne Collet) welchen Gustav Adolph getragen hatte, und der noch jetzt im Wiener Zeughause aufbewahrt wird, dem Kaiser überbracht wurde, konnte er den Anblick nicht ertragen.1
Als der Chinesische Kayser Heou-Tang im Jahre 923 die Gegend um Tong-meon bejagte, und dabey von seinem zahlreichen Gefolge die Feldfrüchte zertreten wurden,1
Als der Dichter * bei einer Sommerreise durch ** seinen Freund, den Hofmaler ***, auf dessen herrlich gelegener Villa besuchte,1
Als der diesjährige historisch-genealogische Calender, der, für 1786, von Herrn Prof. Sprengel ausgearbeitet, die Geschichte der wichtigsten Staats- und Handlungsveränderungen Ostindiens enthielt, herauskam,1
Als der edle Phädaretos / Bei der Auswahl der dreihundert / Ehrenkrieger übersehen ward,1
Als der edle Phäderaos / Bei der Auswahl dreihundert / Ehrenkrieger übersehn ward;1
Als der erste Bogen dieses Almanachs bereits gedruckt war, sandte ein Freund mir gerade eine aus der sichersten Quelle geschöpfte tabellarische Uebersicht1
Als der erste Guckuck rief, / Fragt' ich ihn: wie lange?1
Als der erste Mensch vollendet / Vor dem Aug' des Schöpfers stand,1
Als der erste Mensch vollendet / Vor dem Aug' des Schöpfers stand, / Ward ihm von des Schöpfers Hand / Eine Thräne noch gespendet,1
Als der erste Sonnenstrahl / Heute kam zur Erde, / Saß ein Knabe schrittlings drauf1
Als der F. M. L.Graf von Haddik mit seiner Brigade am 29. Aprill aus dem Vinschgau nach Engadein über das hohe Scharlerjoch vorrückte, ließ er auch drey Kanonen, zwey Drey- und einen Einpfünder, mitführen.1
Als der Falter froh sich schwang, / Als es wieder Frühling worden,1
Als der Französische Gesandte, nach der Bartholomäus-Nacht, Audienz bey der Königinn Elisabeth erhielt,1
Als der Französische Gesandte, nach der Bartholomäus-Nacht, Audienz bey der Königinn Elisabeth erhielt, führte man ihn durch die schwarz behangenen, wegen jenes Blutbades in Trauer gekleideten Zimmer.1
Als der Frau von - einst eine Fliege unter das Halstuch kroch, und sie nicht stach, befürchteten die Umstehenden gleichwohl Konvulsionen.1
Als der Frühling lachen sollte / Auf den Auen, in den Hainen …1
Als der Frühling neu erglühte, / Sänger sich im Hain versammelt, / Schlugst du Triller von der Frühe1
Als der Frühling sich vom Herzen / Der erblühten Erde riß,1
Als der fünfte Abend kam, trat die Beischläferinn in das Gemach des Königs mit einem Becher voll Gift in der Hand.1
Als der furchtbare Mantel vor Beten nicht / wollte verschwinden,1
Als der galante Gott der Götter / zur schönen Leda schlich,1
Als der gegenwärtige König Ludwig XVI. zur Regierung kam, untersuchten die neuen Minister die Listen der Bastille, und waren so gerecht und menschenfreundlich, daß sie viele Gefangene in Freiheit setzten.1
Als der Genius der Sprache / Wort und Zeichen kunstreich fügt,1
Als der Götter Herz zu schwellen / Venus sich dem Himmel naht,1
Als der Graf Rudolf von Habsburg zum Könige der Deutschen gewählt wurde, war in Deutschland der königliche Thrion umgestürzt, die Kraft der Regierung und der Gesetze war vernichtet.1
Als der große brittische Roscius - die Engländer erhielten seitdem auch noch einen ganz kleinen, vierzehnjährigen - als Garrick endlich ganz auch von der Weltbühne abgetreten war,1
Als der große und verdienstvolle Gelehrte, Erasmus von Rotterdam, nach Frankreich kam, hatte er sich bei dem damaligen König Franz I. durch nachstehendes Räthsel anmelden lassen.1
Als der Großvater die Großmutter nahm, / da wußte man nichts von Mamsell und Madam.1
Als der gute Hrte, Jesus Christus, seine Jünger aussandte in alle Welt, da befahl er ihnen, daß sie weder Gold noch Silber, weder eine Reisetasche noch zwei Röcke, ja, daß sie auch keinen Stecken mit sich nehmen sollten.1
Als der heilige Apostel Paulus von Corinth nach Palästina reisete, um den Gläubigen das gesammelte Almosen zu überbringen, kam er kurz vor dem Pfingsfeste nach Jerusalem.1
Als der heilige Bernhard, Abt von Clairvaux, / sich einst in Speier befand, ging er in den Dom, um daselbst einem Marienbilde seine Verehrung zu bezeugen.1
Als der Helden Unsterblichster bei den Unsterb- / lichen ankam,1
Als der helvetische Hirt in der Flur Elysiums / ankam, / Fragten sie alle nach Gleim.1
Als der Herbst den falben Hain / Silbern überspann,1
Als der Herr am Kreuz gestorben, / Finstert sich der Sonne Licht,2
Als der Herr der Erde einst die Geister, die ihm dienen, zusammenrief, trat auch der Engel vor ihn, der die Bitten der Sterblichen vor seinen Thron bringt.1
Als der Herr Pfarrer Fulda im Wütremberischen sein sogenanntes Wurzellexicon (Sammlung und Abstammung Germanischer Wurzelwörter. Halle 1776, 4.) angekündigt hatte1
Als der Herzog Ferdinand von Braunschweig im Julius 1768 sich einige Tage in Göttingen aufhielt,1
Als der Hohenstaufe sich dem Tode nahe / fühlte, / Hieß er sich auf die Terrasse bringen,1
Als der Kaiser, dessen rastlose Thätigkeit zum Besten seines Landes die Nachwelt in Erstaunenen setzen wird, den 6ten März in Fiume eintraf,1
Als der Kalif Omar Alexandrien erobertes, ließ er mit den Büchern den berühmten von den Ptolemäern daselbst zuerst angelegten Bibliothek die Badstuben heizen,1
Als der Kurfürst im Jahre 1778 seine Residenz nach München verlegte, nahm er die Marchandische Hof- und Schauspielergesellschaft mit,1
Als der Lenz zu Florens Fest / Jüngst in Krono's Arm erwachte, / Sandt' er einen kleinen West1
Als der Locken dunkle Pracht / Ich sah niederhangen, / Und mein Stern aus dieser Nacht1
Als der Meister befragt wurde, welche Musik ihm die angenehmste sey? antwortete er: Das Chairiwari,1
Als der Mensch an die Wahrheit angerannt / Und er mithin sie endlich fand, / Da that sie mit ihm ganz bekannt.1
Als der Mensch aus Götterparadiesen / Wo sein Wahn den ersten Fehl gebar,1
Als der Menschen noch wenige waren, lagen die meisten Länder der Erde ungekannt, hatten keinen Namen, keine Herren, keine Anbauer.1
Als der Pabst Hadrian IV. gestorben war, schmückte das Volk die Thür seiner ersten Leibarztes mit Blumenkränzen1
Als der Prophet Jeremias in bangen Klageliedern die Verwüstung Jerusalems, und das Elend des Volkes Israel in der Gefangenschaft Babels beweinete,1
Als der Ritter Helmuth, / Zog in fernes Land, / Bat er seine Hedwig / Um ein Liebespfand.1
Als der römische Staat in die Partheyen des Marius und Sylla zerfiel, betrat Sertorius die Laufbahn des öffentlichen Lebens,1
Als der Sämundur einst, das weiseste Heldenkind Islands, / Damahl ein Jüngling noch, damahl noch zauberumstrickt,1
Als der schöne Isidas gegen das Gesetz ohne Waffen und nackt aus dem Bade ins Treffen lief,1
Als der schreckliche Held, vor welchem Babylon / hinsank, / Und der persische Thron, und die ägyptische Macht,1
Als der selige Lichtenberg, vor neunzehn Jahren, in diesem Taschenbuche ein Bedlam oder Irrenhaus für Meinungen und Erfindungen eröffnete,1
Als der staatskluge und tapfere Moritz von Sachsen, um die Freiheit und Selbständigigkeit der Deutschen Fürsten und die Konstituzion des Reichs zu retten, gegen Karl V. plötzlich die Waffen ergrif;1
Als der Stifter dieses Taschenbuches, der verstorbene Oberforstmeister von Wildungen, im Jahr 1797 das exotische rothe Fedlhuhn oder Roth-Huhn in seinem Neujahrsgeschenke beschrieben hat,1
Als der Übel endelose Zahl / Aus Panderons Büchse kam geflogen,1
Als der unvergeßliche Lichtenberg ein mit Geist und Witz ausgeprägtes Scherflein zur systematischen Weisheit der Deutschen in seinem patriotischen Beitrag zur Methyologie oder Trinklehre allen roten Nasen dedicirte,1
Als der Vorhang im Kothurn jüngst und im / Chortanz sich mir aufrollt',1
Als der WaffenStillstand zu Judenburg geschlossen wurde, dem unmittelbar die Friedenspräliminarien zwischen Frankreich und Oestreich folgten,1
Als der Witz ein Liebchen suchte, / Neckt' er Mädchen fern und nah,1
Als der Zephyr flog vorüber, / Bat ich ihn: o bringe, Lieber / Diesen Gruß dem süßen Mein!1
als der zweite Planet, wälzt sich in 224 Tagen 17 Stunden um die Sonne, in einer Entfernung 13 Millionen Meilen1
Als des Ewigen Ausspruch über die Erschaffung des Menschen durch die Himmel erscholl,1
Als des Herzens reine Söhne, / Deuten deine süßen Töne, / Auf den Einlang deiner Brust.1
Als des Paradieses Sonnenauen / Noch das erste Menschenpaar umfingen,1
Als des Traumes Nebel mir zerrann, / Fühlt' ich's bald, o du mein Auge / weine!1
Als Dich Venus Urania / Schon bei Deiner Geburt weihte zur Priesterin,1
Als dich zuerst mein froher Blick / Lustwandeln sah in dämmernden Alleen,1
Als Dichter will Emil, sich gern ein Amt erflehen, / Ach! Gott Apoll, mach ihm doch Vorschuss / an Ideen.1
Als die Abendglocken klangen, / Saß ich sonst bei Dir,1
Als die Abendsonne durchs Fenster schien, saßen Vater und Sohn am Tische sich gegenüber, die Mutter mehr zurück mit einer häuslichen Arbeit beschäftigt.1
Als die berühmte irische Schönheit Lady C- zum ersten Mal bei Hofe vorgestellt wurde, fragte sie König Georg II.1
Als die bildende Natur ihr Werke vollbracht und alle Formen erschöpft hatte, die auf dieser Erde möglich waren, stand sie still und übersann ihre Schöpfung;2
Als die blauäugigte Göttin aus Jupiters unsterblichem Haupte mit glänzenden Waffen hervorsprang, so bebte der Olymp;1
Als die Blüthen schon im May abfielen, nur blaß gefärbt, und dünn und klein geblieben:1
Als die Böhmen das östreichische Joch muthig abgeworfen, und sich einen eigenen König gegeben hatten, rückte der Befehlshaber des böhmischen Heeres, Graf von Thurn, mit 16000 Man in Österreich ein,1
Als die Böhmen, besonders die Einwohner von Prag, die Ausschweifungen und Grausamkeiten ihres Königs, Kaisers Wenzesla's endlich nicht mehr dulden konnten, warfen sie ihn in ein Gefängniß.1
Als die drei Frauen, die mit Salben nahten, / Bei Sabbathsfrüh' zum heil'gen Grabe traten,1
Als die edle Frau von Richt, die Kapelle ihres Schlosses zu Treims, nahe bey Greyerz wieder aufbauen ließ1
Als die Einwohner eines Dorfs in Frankreich im Jahre 1724 hörten, daß eine Sonnenfinsterniß eintreten würde,1
Als die Englein niederwallten, Weinend bei des Heilands Schmerz, …1
Als die Erde frisch und jung / Aufschlug ihre Veilchenaugen, / Frühlingsstrahlen einzusaugen: / Wie sich da mit frohem Schwung / Aus der Saat die Lerchen schwangen / Und in Psalmenweise sangen!1
Als die Erde zu begrüßen / Engel sich hernieder ließen, / Blliebst du, Engel, Unschuld, hier;1
Als die erste Nachricht von dem glorreichen Siege am Nil zu London anlangte, fertigte man sogleich einen Staatsboten mit der Depesche nach Windsor an den König ab.1
Als die erste Sylbe noch / War zu finden hie und da,1
Als die ersten Lehrer des Christentums nach Germanien kamen, bauten sie ihre Zelte auf schattigen Hügeln oder in einsamen Thälern,1
Als die Extrapost im hohen Wasser anhielt, warf ich noch ein Mahl einen Blick voll unnnennbarer Sehnsucht auf die allmählig zurück tretenden Thürme und Palläste.1
Als die Festins vorbey waren, that mein Vater mich auf das Gymnasium zu Danzig.1
Als die Forstbeamten in S ... eine neue Uniform vorgeschrieben erhielten, schrieb ein schon bejahrter Oberförster,1
Als die Franzosen im Jahr 1512 Brescia einnahmen, wurde der Ritter Bayard dabey gefährlich verwundet.1
Als die Franzosen im Jahre 1795 Holland eroberten, wurde sogleich eine Nationalversammlung zusammengerufen, die Würde eines Erbstatthalters abgeschafft, und Holland in einen Republik verwandelt.1
Als die Franzosen im vorigen Jahrhunderte, unter Ludwigs XIV. monarchischer Regierung, die Pfalz und die anliegenden Länder eben so verwüsteten, wie in unsern Zeiten ein großer Theil dieser Rheinländer von ihren Nachkommen,1
Als die französische Armee Deutschlands Gaue durchzog, wurde ein Tambour bei der Wittwe Schnudrian in Windhose einquartirt.1
Als die Freude mir entwich, / Ach, da wollt' ich weinen.1
Als die Gemüther der teutschen Völker noch von der Furcht und Angst erfüllt waren, tiefgreifende Sorgen aller Art ihre Seelen niederdrückten, die Zukunft sich immer mehr vor ihren Augen verdüsterte;1
Als die Grazien einst hier badeten, raubete / heimlich / Ihnen die schönen Gewand' Amor derkleine / hinweg.1
Als die Heiligen und Frommen / Vor der Richtstatt angekommen, / Sprach zu Rabbi Ismael / Rabbi Simeon sonder Fehl:1
Als die Jüden zu Jerusalem sahen, daß ihre Anschläge wider Paulum vereitelt wären,1
Als die junge 21 jährige Königin Frankreich verlassen hatte und den 19ten August 1561 in Leith landete, fand sie Schottland in dem Zustande höchster Verwirrung.1
Als die Kaiserin Catharina Alexiowna im Jahre 1725 den russischen Thron bestieg1
Als die Knospen sprangen / Schwor ich Liebe dir, / Deine Lippen sangen, / Gegenliebe mir.1
Als die Latiner aus Lavinium / Nicht mehr dem Sturm der Feinde hielten Stand,1
Als die leidige Parforce-Jaged, möge sie ewig doch ruhen! an Deutschlands Höfen noch üblich war,1
Als die Liebe noch ein Kind war, / Und beständig spielen wollte,1
Als die Menschen, zuerst aus ihrer glücklichen Einfalt erwacht, und von dem Durst nach Erkenntniß gequält, nun mit den Augen des Verstandes umher sahen,1
Als die mit Recht allgemein geliebte Königin von Preussen, im Sommer 1798, auf ihrer Huldigungsreise, durch einen Wald fuhr, zog eine romantisch gelegene Bauernhütte ihre Aufmerksamkeit auf sich,1
Als die Mutter dich geboren, / Hat die freundlichste der Horen / Unserm Erdenrund gelacht,1
Als die Mutter schlief im Grase / Dorten bei dem Brünnlein kalt,1
Als die Nachricht nach Paris kam, daß der König mit seiner Familie im Anzuge sey, verließ der größere, in dieser Stadt zurückgebliebene, Theil der Einwohner, Haus und Frau und Kinder, um Augenzeuge dieser unerwarteten Ueberpflanzung zu werden.1
Als die Nachtigall kam, / Da saß ich an seiner Seite1
Als die Nachtwächter noch andächtiger waren, als sie jetzt sind, oder seyn dürfen, pflegten sie zu singen: Bewahrt euer Feuer und euer Licht,1
Als die Natur dem weiblichen Schoose ihr theuerstes Unterpfand, nämlich die Menschengattung,1
Als die Natur dich jetzt dem Sammelplatze / Der Schönen auf der Erde schuldig war:1
Als die Natur im zarten Frühlingskeime, / Der Blumen mannichfache Schönheit wob;1
Als die neugeschaffenen Menschen sich selbst weder verstehen konnten, noch zubeschäftigen wußten1
Als die Polen vor noch nicht ganz zweihundert Jahren, in Moskau weit grausamer und despotischer handelten, als je den Russen in Warschau aufgebürdet worden ist,1
Als die Portugiesen vor drei Jahrhunderten in die dicht verwachsenen Wälder Brasiliens drangen, mußten sie mühselig nach Einwohnern umhersuchen.1
Als die Römer zur Zeit ihrer Weltherrschaft das Land kennen lernten, wohnten im Norden des Jura, längs dem Rhein die Völkerschaft der Rauracher,1
Als die russischen Truppen vom Gotthard herab durch das Schächen- und Maderanerthal vordrangen, stellten ihm die Franken am Rande eines fürchterlichen Abgrundes den hatnäckigsten Widerstand entgegen.1
Als die sanfte Latona den Apollo und die Diana, dem Jupiter gebähren sollte, so ließ Juno sie durch einen Drachen verfolgen,1
Als die Schaar der der Giganten / Den Himmel zu stürmen drohte, / Da warfest du mit Löwenklauen1
Als die schaffende Natur statt Freude / Manchen Schmerz im Zukunftspiegel sah,1
Als die Schlacht bey Leipzig gewonnen und die Stadt nach Eroberung der Pleißenburg eingenommen war, zogen die Schwedischen Feldherrn, wie die Wolken nach einem Gewitter, wieder in alle Gegenden hin.1
Als die Schweitzer die harte österreichische Regierung endlich nicht mehr erdulden wollten, so wurden Landvögte über sie gesetzt, um sie im Zaume zu halten.1
Als die Schwester des Apolls schimmert Diana am hellsten hervor, weil dieser seinen Glanz mit auf sie wirft,1
Als die schwüle Hitze eines Augusttages von der gemäßigteren Temperatur der späteren Tagesstunden abeglöst war, nahm die junge Gutsfrau auf ihrem mit Blumen und tropischen Gewächsen reich verzierten Balcon ihren Platz;1
Als die Sektion des Contrât Social hörte, daß die Gefangenen der Abtei gemordet würden, sandte sie drei verschiedene Deputationen nach dem Gefängnisse,1
Als die Siege der Russen und Oestreicher im Jahre 1799 Frankreichs Existenz selbst bedrohten, war die Tochterrepublik schon früher gefallen.1
Als die simmersche Kurlinie in der Pfalz mit Karl 1685 ausstarb, dehnte der König Ludw. XIV. von Frankreich1
Als die Sonne nun erwachte, / Und mit ihren goldnen Wangen / auf Zamora's rothe Lippen / Sich zum Morgenkusse neigte;1
Als die Sonne nun versunken, / Blühet noch der Abend roth.1
Als die Spanier America entdeckten, ahndete niemand, daß einst aus diesem Lande ein junger schwärmerischer Mann, (la Fayette) die ersten Keime einer Gährung in sein Vaterland verpflanzen,1
Als die Spanier zuerst nach Mexico kamen, schlugen sie die dortigen Einwohner entweder zum bloßen Spaß so todt, wie man die Fliegen todt schlägt, oder sie hezten sie mit eigentlich dazu abgerichteten Hunden auf einer Parforce Jagd beym Frühstück,1
Als die Trennung sich nahte, da flog davon die Ge- / duld mir, / Mit geflügelter Hast, schneller als Flamme verfliegt.1
Als die unterzeichnete Verlagshandlung der Urania unterm 15. Juli 1830 einen Preis auf die beste Erzählung oder Novelle setzte,1
Als die venetianischen Staaten im Frieden zu Campo Formio zwischen Frankreich und Oestreich getheilt wurden, hatte sich das erstere die vormahligen venetianischen Inseln:1
Als die Welt geschaffen war mit ihren Bewohnern durch das Wort des Herrn, und alles gut war, da stand der Mensch da in göttlicher Schöne;1
Als die Welt im Rosenglanze / Noch vor meiner Jugend lag,1
Als die Zeit des Gesanges längst entschwunden, und die in Spanien und der Provence von edlen Geistern lange gepflegte Kunst aus der Mitte der Juden entwichen schien, erstand ihr im Oriente ein eifriger Pfleger in R. Israel Nagara1
Als die Zugvögel über die Städte und Hütten der Menschen hinwegzogen in ihren nächtlichen Wolken,1
Als Dir der Engel mit gesenktem Blicke / Und umgestürzter Fackel jüngst erschien,1
Als dir die Hore hold ins Auge sah, / vernahmst du, was die Sterne damals klangen?1
Als Doktor Moore im Gespräche mit einem Franzosen bemerkte: Ich fürchte, der Ausdruck, dessen ich mich eben bediente, sei nicht gut französisch gewesen.1
Als du auf Erden lebend einst gegangen, / War alle Schönheit so in dich zerflossen,1
Als du dein Aug' einst von der Erde Auen / Zu dem des Himmels hieltst empor gerichtet,1
Als du die griechischen Götter geschmäht, / da warf dich Apollo / von dem Parnasse;1
Als du ein munt'rer Knabe warst, / Da liebtest Du mich sehr,1
Als du einst tratst in uns're Kreise, / Dein Aug' war blau und lacht in Scherz,1
Als du fort warst, geliebter August, konnte ich kein Auge mehr schließen; das schmerzliche Bewußtsein der Trennung von Dir hielt mich wach.1
Als du gelächelt zum ersten Mal, / Da kam wol aus dem Himmelssaal1
Als du gestern nach den Sternen blicktest, / Agnes, süße Agnes, Stern der Nacht,1
Als du heraufkamst an der Tage Morgen, / Da war die Welt bedeckt mit Mord und Blut,1
Als du klein warst, liebt' ich dich, / Als du groß wardst, fopptest mich,1
Als du lebtest, theurer Held, / Ward dein Werth ins Licht gestellt;1
Als du mich gestern Abends verlassen hattest, sucht ich mir den Inhalt unsers letzten Gesprächs noch einmahl zurückzurufen.1
Als Du mich liebtest, liebt' ich noch das Leben, / Und lächelnd gieng ich auf des Glückes Spur;1
Als du mir zuerst erschienen, / Sahst du wie ein liebes Kind1
Als Du noch reizend warst, Lucinde, / War keine Schönheit, die Dir glich?1
Als du noch so flink und frei / Tändelnd mich gar oft umhüpftest / Und bei mancher Schäkerei / Flüchtig durch die Hand mir schlüpftest.1
Als du sagtest: Ich muß scheiden! / Faßt' ich jene Drohung kaum;1
Als du sanft die Tasten rührtest, / Und mit kindlich zarter Hand / Mich in's Land der Töne führtest / In des Meisters Wunderland1
Als du selbst dir noch vom Weidenzweig / Deine Flöten schnittest, immer heiter,2
Als du vom Himmel kamst, selige Liebe, / Weckten dein leises Wort schlafende Triebe,1
Als du zu sterben begannst, da lebtest du neu / mir, da fühlt' ich / Welch ein Glück du mir warst,1
Als du zum Leben einst erwachtest, / Von Gott die Unschuld mit dir brachtest, / Erhieltst du gleich ein weiß Gewand;1
Als durch den Rhein gewallt, geritten / Die Jugend Deutschlands weihetrunken1
Als durch die österreichische Erklärung vom 6ten August 1806 der lockere Schlußstein des schon im Einsturz begriffenen deutschen Reichsgebäudes weggenommen wurde, und das ganze alte Wesen zusammenkrachte,1
Als durch Feind’ und Flammen Aeneas, / den Vater zu retten,1
Als Eduard der Dritte Landgrafen Friedrich dem Ersten, den englischen Ritterorden verehrte,1
Als ein alter frommer Landpriester bey einer Reiherbeitze alle Blicke in die Höhe gerichtet sah, sagte er wehmüthig:1
Als ein Beweis menschlicher Kraft und Kühnheit fährt, wie ein schwimmender Palast,1
Als ein Familienkleinod wird vom Staatsrathe von Weckherlin das Stammbuch seines berühmten Vorfahrens, des alten Dichters Rudolf Weckherlin aufbewahrt,1
Als ein heitres Kind geboren / Hatt' ich Ruhe vor der Welt,1
Als ein junger kräftiger Geist sich regte in den Gauen des deutschen Vaterlandes, Jünglinge und Männer dem lässigen Hausleben sich entrissen,1
Als ein Kandidat der Arzneikunde gefragt wurde, welche Fortschritte er bereits in seinem Studium gemacht habe1
Als ein Kandidat zum ersten male predigen sollte, überfiel ihn einige Tage zuvor eine so gewaltige Herzensangst,1
Als ein kleiner Nachtrag zu den von mir entworfenenen Grundzügen einer Geschichte der Universität Marburg, wird hier bemerkt, daß die dritte Säkular-Feier dieser Hochschule am 28. und 29. Jul. des Jahres 1827,1
Als ein Knabe war ich froh, / Sprang und hüpfte wie ein Floh,1
Als ein König von England bei seiner Krönung einige vorgefallene Fehler rügte, antwortete der Ceremonienmeister:1
Als ein neues Stiefelpaar / Ich mir wollte jüngst bestellen,1
Als ein Prosaist in jedem Sinne des Wortes konnte ich nie begreifen, wie die Welt so viel Wesens von den Poeten machen könne,1
Als ein Sinnbild großer Tage / Der verhängnißvollen Zeit, / Denkmal überwundner Plage / Ward der Eisenschmuck geweiht.1
Als ein Verliebter bin ich auf der Flur bekannt / Wie in der Stadt bekannt ist ein Verrückter.1
Als ein wirksames Mittel, alle Jahre vortrefliche Früchte zu erhalten, wird nachfolgende Operation von einem Franzosen, der selbst Versuche damit gemacht hat anempfohlen,1
Als eine den Geschmack bildende, die Empfindung veredelnde und die Verhältnisse der Frauen, als Mädchen und Gattinnen in ihrer wahren Natur darstellende Lectüre, können folgende, bereits mit Beifall aufgenommen, Taschenbücher1
Als eine Macht vom ersten Range hat das Haus Oesterreich seit Jahrhunderten an allen großen Begebenheiten Europens Antheil genommen.1
Als eine nur der flüchtigsten Minuten, / O Huldinn, laß mich knien zu Deinen Füßen1
Als einen kleinen Nachtrag zu meiner Literatur über den, durch seine Schicksale und seine beiden friedlich zusammenlebenden Frauen, berühmt gewordenen Grafen von Gleichen, in der neuen Auflage meiner Lebensbeschreibung der heil. Elisabeth1
Als einen neuen Beitrag zu gewissen allbekannten Jagdgeschichten im höhern Stil hätte ich neulich zu erzählen: Zwei erzürnte Bären hätten einander so rein aufgefressen1
Als einen vorzüglichen Dünger zu zarten Pflanzen, giebt eine Engländerin die Excremente der Seidenwürmer an,1
Als einer der vorzüglichsten öffentlichen Ankläger Deutschlands, kann dieser Mann zu einer Monographie seiner Gattung besonders viel Stoff liefern;1
Als eines Tages der Meister in den Straßen der Stadt Malatiah auf und ab wandelte, sah er einen Knaben mit dem Goldstücke spielen,1
Als Einleitung halte ich es nicht für unzweckmäßig, über die Kultur des Bodens und seiner Bewohner, und über derer gegenseitiges Verhältniß einige Nachrichten zu geben.1
Als einmahl an einem hellen Sommerabend drey Mädchen im Grünen beysammen sassen, um sich Kränze zu winden, hörten sie im nahen Gesträuche das Geschrey eines Kindes;1
Als einst Achill der Griechen Heerzug scheute, / Indem ein Götterspruch den Fall ihm prophezeite,1
Als einst Aktäon nackt Dianen sah, / Fühlt' er auf seiner Scheitel Hörner stehen;1
Als einst am seligen Tage / Dich, unter Nachtigallschlage, / Liebend ein Engel geweckt.1
Als einst an einem heißenTag / Der Teufel auf seinem Sopha lag,1
Als einst Athen Antigonus belagerte, / Da saß der alte, neun und neunzigjährige / Poet Philemon,1
Als einst auf hoher Sternenwarte / Ein Astronom die Himmelskarte / Bald mit den Augen übermaas,1
Als einst beim letzten Sonnenstrahle / Der Abendwind mit einem Male / Zum Abschied sich zu melden kam -1
Als einst dem Chaos werdender Gestalten, / Sich auch der Mann mit stolzer Form entzogen,1
Als einst der Frosch vor Hochmuth schwoll, / Ist er geborsten.1
Als einst der Hauch der liebenden Natur / Die Rose schuf, das feierte die Flur / Den Wonnetag:1
Als einst der Herr um unsres Heiles wegen / Auf dieser Erde wanderte, da trat / Ein Hauptmann aus dem Volk zu ihm und bat1
Als einst der König Heinrich II. von England der verwittibten jungen Gräfin von Arundel eine Sache abschlug,1
Als einst der König Salomo, / Den selbst der Himmel weise machte,1
Als einst der Weltenvater den großen Plan / zu seinem Kirchenhimmel auf Erden schuf,1
Als einst des Meeres schöpferischem Schaume / Die schönste Göttinn sich entwand,1
Als einst des Nachts ein Witterungsprophete, / Ein Astronom nach Hause sich begab,1
Als einst die Fürsten der Christenheit sich entschlossen hatten, die Saracenen zu bekämpfen, und das durch Christi Blut geweihte Land von unwürdiger Knechtschaft zu befreien,1
Als einst die jugendliche Schaar / Der Grazien und Helikoniaden1
Als einst die Welt nun war herfür, / Auch Adam frisch und froh,1
Als einst ein äußerst mittelmäßiger Schauspieler mit einem kaschirten Harnisch angethan seine Rolle jämmerlich herunter brüllte1
Als einst ein gefählicher Aufruhr entstand, / Bezogen viel streitbare Völker das Land:1
Als einst ein Sopransänger allgemeinen Beyfall erntete, sagte eine Dame und große Liebhaberinn der Musik zu dem neben ihr sitzenden Geliebten:1
Als einst ein unwillkommner Freyer / Mit seiner ungestümen Leyer1
Als einst im fernen stillen Thale / Cythere Myrrha's Sohn erblickt,1
Als einst im Land Arkadia / In Daphnen sich ein Erdentöchterchen / Apoll zum Schätzchen ausersah,1
Als einst in einem Fürstenthume des nördlichen Deutschlands ein Waldschütz vereidigt ward,1
Als einst in Knabenjahren / Ich an zu kegeln fing,1
Als einst in neugeborner Pracht / in Eden hold der Frühling lacht',1
Als einst Osiris um die Menschen zu belehren / Herab vom Himmel auf die Erde kam,1
Als einst Osiris, um die Menschen zu belehren, / Herab vom Himmel auf die Erde kam,1
Als einst Pedrill entzückt an Lorens Wange lag, / Da rief er: Selbst der längste Tag1
Als einst Schach Nadir, Persiens Monarch, / In seines Zornes Wallung den Vezier, / Den edlen Hassan, in Verbannung stieß,1
Als einst von wildem Kriegsgetümmel, / Die Erd' in ihrem Lauf erbebte,1
Als einst Zeus der Liebe Schmerzen / Durch Cytherens Blick empfing1
Als einst, wie aus Homer bekannt, / Achill im Kampf mit Hektor stand,1
Als einstens vom lieblichen Munde / In scheidender, bitterer Stunde / Mir wurde des Abschiedes Kuß,1
Als endlich der Maleficant / Auf der bemoosten Leiter stand,1
Als er Constantinopel erobert hatte, wollte ein Maler sich ihm durch ein Kunstwerk empfehlen,1
Als er die Kanonenschlünde um sich her donnern hörte, alle Schiffe auf der Rhede flaggen sah, die Raaen von Matrosen beladen wie der Baum von Früchten;1
Als erschlagen der Friedland war, / Zogen die Freunde sich ferne,1
Als erster Bundesgenosse in dem tausendjährigen Kampf gegen die unendliche überlegenere Macht zahlloser Thiere, tritt der Hund dem Menschen zur Seite.1
Als erwählter Sprecher meines Geschlechts, wag' ich es, Ew** unsre Drangsalsvolle Lage wehmüthigst vorzustellen.1
Als es ward: sah ich in hellern Farben / Die erwärmtere Natur;1
Als Evens schwere Sündenstraf' / Nun auch Madam Lucinde traf / Nach neunmal dreyßig Tagen;1
Als Faon spröd' sich Saffo's Arm entwandt, / Der hohen Jungfrau Lorbeer welkend schwand,1
Als Fell, der Geiferer, auf dumpfes Heu sich / streckte, / Stach ihn ein Skorpion.1
Als ferner Gott sprach: es werde Licht! Da haben alle Buchstaben des Alphabetes mit Gott geredet und ein jeglicher die Ehre begehrt, dass Gott die Welt durch ihn erschaffen sollte.1
Als Fleiß mit Tugend sich verband / In Phöbus Heiligthum,1
Als Flora sich mit Zephyrn einst vermählte, / Vertheilte sie die Pflanzen schwesterlich:1
Als Flügelroß zu schweben / Auf weiter Flur der Welt,1
Als Frau betrachten, ist die Schönheit der Russischen Monarchin anerkannt.1
Als Friedrich einen Mann mit einer Narb' einst sah; / Fragt er: In welcher Schenk habt ihr die Wund ' er- / halten?1
Als Friedrich von Oesterreich, in Acht und Bann erklärt, entfernt vonseinen Landen, sich verborgen halten mußte,1
Als Friedrichs, die, der Kunst zum / Ruhme, / So manches Blatt, so manche Blume, / Wie lebend, auf die Leinwand schuf,1
Als Frühstück dampfte ein wohlbereiteter Braten auf dem schweren Eichentische im Hause des Herrn Ambrosius Setler, Viertelmeisters und Weinhändlers der getreuen Stadt Marburg.1
Als Gastfreund nur, in Mangel Eigenthums, / Verweil im Tempelthor des Ruhms1
Als gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts ein aus dem Czaslauer-Kreise gebürtiger Böhme, Wenzel Strand, sich in der deutschen Reichsstadt, die der zu meldenden Begebenheit Schauplatz geworden, als Gürtler- und Gelbgießer niederließ,1
Als Gegensatz zu einem überschwenglich über einem Wahn brütenden und sich vernichtenden Leben, wie es der Gegenstand der vorliegenden Bilder ist, wird das als Titelkupfer gegebene Bildniß des thatrüstigen und lebenskühnen Benvenuto Cellini,1
Als Gegenstück zu dem im zweiten Bändchen der Feierabende S. 140 u. f. enthaltenen Civil-Rechtsfalle mag hier ein Weidmännischer Criminal-Rechtsfall Platz nehmen1
Als Gellert jüngst, den manche / Schöne / Aus Mode liest und liebt,1
Als Georg der Erste, Churfürst von Hannover, nach dem Tode der Königin Anna die englische Krone erhielt,1
Als Germanien den Römern bekannt zu werden anfing, berührten sich vier Völker innerhalb der Grenzen des jetzigen Herzogthums Westphalen: Sigambern, Katten, Marser und Brukterer.1
Als Geßler sich vergriffen / An der verbot'nen Frucht,1
Als Gestalten hab' ich euch besessen, / Jugendlich-belebte;1
Als gestern Abend von des Berges Saume / Ich in die Landschaft dort hinunter blickte,1
Als Gizziello das erstemal in Rom sang, machte er solches Aufsehen, bezauberte er so seine Zuhörer, daß er der Gegenstand aller Gespräche und Unterhaltungen wurde.1
Als Gluck zuerst im Jahre 1745 nach England kam. wurde Händel gefragt, was er von ihm hielte.1
Als glühend mein Herz von Liebe schwoll, / Da hatt' ich's im Liede verschwiegen;1
Als Gott das Eisen wachsen ließ, was sollte daß? was / meinte dieß?1
Als Gott der Schöpfer fertig war / Mit Körper und mit Geisterschaar;1
Als Gott die Menschen schuf nach seinem Bilde, / Sandt' er, der karg und unvollendend nie, / Zwei Engel in das werdende Gefilde,1
Als Gott es aussprach das heil'ge Werde / und des Lichts erwärmender Strahl / aus dem Schose der dunklen Erde / reif der Blumen unendliche Zahl,1
Als Gott mit seinem mächt'gen Werde / Erschaffen Himmel einst und Erde / Und alle Spender ew'gen Lichts1
Als Gott nun einen Sohn / Von einer Jungfrau hatte,1
Als Gott schuf, da ging er vom Leblosen zum Lebendigen, vom Vernunftlosen zum Vernünftigen1
Als Götter, und Göttinnen ihre Freuden / Noch theilten, Paar bey Paar im Himmel saß,1
Als Gottes unumschränkte Hand / Den Wunderkranz der Schöpfung wand, / Wie aus der Schrift zu wissen;1
Als Gouverneur von Gibraltar recognoscirte Elliot eines Abends und stieß auf einen Posten,1
Als Griechenlands Bernini kaum / Das Wunder seiner Kunst der Welt vor Augen stellte,1
Als Grillo starb, da gieng nicht Er, / Wohl aber gieng ein ganzes Heer / Geplagter -1
Als guter Bürger jauchzt Xaver: / Triumph, Triumph! Das Vaterland ist frei!1
Als Hans die Betglock' jüngst im Dorfe / schlagen hörte,1
Als Hans mit seiner Helleparte / Bey'm Schloß den Doggenhund erschlug,1
Als Hausarzt nimm den Fleiß dir an, / Das ist der wahre Wundermann,1
Als Heinrich der Vierte ermordet wurde, fand man, daß die Zahl 14 einen ganz eignen Einfuß auf sein Leben gehabt zu haben schien.1
Als Held Leonidas, von tausend Wunden / Durchbohrt, vor Xerxes lag, verhüllt' er ihn,1
Als Helden noch ihr Vaterland, / Nicht scheuend Tod und Sklavenketten; / Verließen, um aus Türkenhand1
Als helvetische Amazoninn kennt man die Bona Lombardin aus dem Veltlin.1
Als Henriette Mirian / Durch Staxen jüngst zu Falle kam,1
Als Hermann am Ziel / Der Helden-Bahn fiel, / Vom vatermördrischen Dolche:1
Als Hermann der Cherusker den Todespfeil empfand, / Den ihm so nahverwandte untreue Hand gesandt,1
Als Herr Berger und Madam Vink (jezt beyde bey der Döbbelinschen Gesellschaft) vor einem Jahre nach Magdeburg kamen -1
Als Herr Bignon, ungeachtet seiner wenigen Kenntnisse, Bibliothekar des Königs wurde,1
Als Herr Lutherus zählte siebzehn Jahr, / Ein Jüngling, feurig und von hohen Gaben,1
Als Herr M., ein Mann von unschätzbaren Geistesanlagen, einstmahlen auf einem dreybeinigen Sessel sich setzte, oder vielmehr setzen wollte, und statt der gewünschten Ruhe in eine unsanfte Bewegung gerieth,1
Als Herzog Johann seine mannbaren Jahre erreicht, hat er den König (Albercht) oftermals selbst und durch andre, sein Herzogthum, wo nicht gar, doch zum Theil abzugetreten, und seiner Regierung zu untergeben,1
Als hinab in's schatt'ge Thal, / Zu dem Mädchen seiner Wahl, / Liebend sich der Jüngling stahl,1
Als Hirten stehen wir, und lauschen, / Du lieber Schattenquell,2
Als Hochlandsjäger siehst Du Dich im Traume, / Das edle Waidwerk ist mit Ruhm vollendet,1
Als hoher Ernst erscheint in dir Natur, / Zum Zwecke werden alle Kräfte rege,1
Als Hunding, König von Schweden, mit Tod abgieng, hinterließ er eine junge Wittwe, Hunegild mit Namen,1
Als ich Abends auf der Gondel / Mein geliebtes Mädchen führte, / Rings um uns sich nichts mehr rührte,1
Als ich aber in Berlin ankam, wurde eben Christmarkt gehalten.1
Als ich am Arm Selindens unter den Blu- / men einherging.1
Als ich am frühen Morgen heut' / Am Fenster stand - just rief die Glocke / Mit herzerbebend Geläut / In's Gotteshaus1
Als ich am letzten Maientag / Im Schatten einer Eiche lag,1
Als ich am Sylvester des Jahres 1817 Admont passirte, zog es mich noch am Abend hinaus zum Friedhofe,1
Als ich an dem süssen Orte / In der Freunde Mitte war, / Litt ich tiefe Schmerzen zwar, / Doch sie flohn der Freunde Worte.1
Als ich auf duft'ge Fluren schritt, / Dir diesen Strauß zu bringen,1
Als ich auf Freiersfüßen / Vor vielen Jahren ging,1
Als ich auf spiegelndem See jüngst weil' im / Frühlings-Beginne. / Schaut' ich zum Ufer hinaus, schaut' in der / Fluten Gebreit.1
Als ich aus der Kindheit Traume / In das Jünglingsalter trat, / Winkten in des Lebens Raume / Mir zwei Jungfrau'n früh' und spat.1
Als ich aus heißen, blut'gen Kampfeswogen, / Wo siegend sich des Muthes Kraft bewährt, / Zum trauten Vaterherde heimgezogen,1
Als ich aus Nacht, die mich umschlungen, / Bewußtlos mich gefangen hielt,1
Als ich bin verreist nach fernem fernem Land, / Und gab der lieben Mutter bei dem Scheiden die Hand,1
Als ich das Heimathhaus in die Fremde reisend zurückließ, / Hört' ich die Hunde zu Haus bellen,1
Als ich das letztemal von Karlsbad zurück kam, fragte mich jedermann, ob ich nicht wieder Abentheuer erlebt hätte.1
Als ich Dasdorf jüngst und Haschen, / Topographen in den Taschen, / Dresden zu beschau'n begann,1
Als ich den ersten Jahrgang der Vorzeit im Herbste des Jahres 1819 herausgab, wählte ich, nicht ohne Grund, die Form eines Taschenbuchs;1
Als ich den R. A. von 1796 schloß, waren die Neu-Franken über den Rhein, und vor ihnen her wie gewöhnlich Kleinmuth und Zagheit gegangen.1
Als ich den vor'gen Feldzug übernahm, / Gerieth ich in ein einsam Waldgehege,1
Als ich den vorletzten Jahrgang der Vorzeit herausgab, dachte ich nicht, daß die Fortsetzung dieser Zeitschrift so lange unterbrochen werden würde.1
Als ich des Lebens jungen Tag / Sah glüh'n im Morgenroth,1
Als ich des Todesboten Wort vernommen, / Ging ich meine Kammer mich verriegelnd,1
Als ich dich allein gefunden, / Faßt' ich deine liebe Hand,1
Als ich dich sah zum ersten Mal, / War mir, als sah ich dich schon oft;1
Als ich dich, o Mädchen! zum ersten Male / sah, / Und mein Blick dem deinen begegnete, da,1
Als ich die Geschichte der französischen Revolution niederschrieb, boten sich mir mancherlei Betrachtungen dar, von denen ich aber um den Gang der Erzehlung nicht zu unterbrechen, und dieselbe nicht zu weit auszudehnen, keinen Gebrauch machen durfte.1
Als ich die Geschichte der französischen Revolution niederschrieb, boten sich mir mancherlei Betrachtungen dar, von denen ich aber, um den Gang der Erzehlung nicht zu unterbrechen, und dieselbe nicht zu weit auszudehnen, keinen Gebrauch machen durfte.1
Als ich die Lehrjahre auf der hohen Schule überstanden, kehrte ich in die Heimath zurück, mit der Aussicht, meinem Vater, der fürstlicher Amtsschreiber war, als Gehülfe beigegeben zu werden;1
Als ich dir einst Liebe schwur, / Und zur Ersten dich erkohr,1
Als ich dir noch treu ergeben, Lieber, süßer Saft der Reben, / Und noch Bacchus Priester war,1
Als ich Dorinden jüngst den ersten Kuß / entrissen, / Gerieth sie wider mich in Zorn,1
Als ich ein Baum einst war, hat Orheus Spiel / mich bezaubert: / Leier geworden jetrzt, rühr' ich mit Zauber ihn selbst.1
Als ich ein junger G'selle war / Nam ich eyn steynaltes Weyb1
Als ich ein Knabe war, schien thöricht der / Kampf mir vor Troja; / Paris, Achill, Menelas, schalt ich mit kindi- / schem Spott.1
Als ich ein schlanker Jüngling war, / Da fuhr ich auf der gelben Kutsche,1
Als ich ein zarter Knabe / Und Dorilis ein Kind war:1
Als ich einen Dorn mich sahe, Rosenschwelle / sucht' ich auf. / Als ich ganz mich Galle sahe, Honigs Zelle sucht' / ich auf.1
Als ich eines Tages wollte / Nach dem Scherbenberge gehn,1
Als ich einmal heimgegangen / Mitternachts bei klarem Mondschein, / Und es mich vorüberführte / Dort wo unsre Todten ruh'n -1
Als ich einst am Tische saß, / An den Freund zu schreiben, / Kommt ein Kobold, seinen Spaß / Um mich her zu treiben:1
Als ich einst beim sel'gen Tantchen / Spät bei düstrer Lampe saß, / Und in Amaranth und Nantchen / Statt in Arndt und Schmolke las -1
Als ich einst das Ganze wagte / Bei Rosetten, sprach ich: Gieb / Auch die zweite.1
Als ich einst das Heimweh hatte / In dem Land Italia, / Wissen, mochte Herz, das matte,1
Als ich einst, bestürmt von allen Seiten, / Meines Lebens Reihe eingebüßt,1
Als ich einst, in Jugend-Tagen, / Spät an Waberns Hügelhang / Müde nach vergebnem Jagen / aus des Haines Dunkel drang,1
Als ich einstens war am Rhein, / Kostet' ich von jedem Wein:1
Als ich erglüht, o du Falsche, zu dir in brennender / Sehnsucht1
Als ich Euniken lieblich zu küssen mich nahte, lachte / Sie herzschneidend mich aus und sagte: rühre mich nicht / an!1
Als ich geboren, wurde mir, / In Sternen und in's Herz geschrieben:1
Als ich gestern Abend zu Hause kam, fand ich mein Zimmermädchen in Thränen. Sie wollte ihren Gram vor mir verbergen,1
Als ich gestern von Ihnen nach Hause ging - mein Weg ist weit, wie Sie wissen, und ich machte ihn allein - hatte ich volle Muße,1
Als ich gewandelt hier in jenen Tagen, / Wo sie, die Engelgleiche, noch hienieden, / Da war's um mich, wie Paradiesesfrieden,1
Als ich ging auf hohe Schulen, / War sie noch ein kleines Mädchen.1
Als ich Herrn Stangeler umgürtet mit / dem Schwerdte / In seinem Kriegskleid schwazen hörte,1
Als ich heut der Krankheitsmatte / Durch die sonn'ge Flur geschlichen,1
Als ich hinaus ging ganz allein, / Hört' ich zwei Raben traurig schrei'n;1
Als ich hörte, daß dir meine Verse mißfallen / War's aus mit der Liebe, der übertrieb'nen;1
Als ich im Jahre 1794 einige fragmentarische Beyträge zur Lehre von der Cultur der Haidearten niederschrieb1
Als ich im Jahre 1822 das Jahrbuch deutscher Nachspiele, welches später, wegen meiner steten Reisen, an Hrn. Professor Gubitz übertragen, nun seit sechzehn Jahren besteht, beginnend unternahm,1
Als ich im letztern Frühjahre mit einigen Freunden auf der Jagd war, da die Waldvögel am stärksten in der Brunst waren,1
Als ich im Mai des vorigen Jahres Dir einen Theil meiner gesammelten Schriften widmete, hatte ich noch keine Ahnung davon, daß Du in dem heißen Kampfe der rohen und humanen Welt, den wir erleben, die patriotische Partei ergeriffen.1
Als ich im September 1810 zum erstenmal die Ehre hatte, von dem gelehrten Forstbeamten und gefühlvollen Dichter Herrn Kammerherrn und Forstmeister von der Borch in Gunzenhausen zu einer Hühnerjagd eingeladen zu werden,1
Als ich im Sommer vorigen Jahres Paris besuchte, konnte ich dem Drange meines Herzens nicht widerstehen mich womöglich einigen ausgezeichneten Persönlichkeiten zu nähern,1
Als ich im verflossenen Sommer meine Reise nach Pyrmont an einem schönen Morgen antrat,1
Als ich im Walde neulich bin gegangen, / Hört' ich ein Nachtigallenmännchen singen:1
Als ich in das erste kam, / Kam das zweite sacht geschlichen,1
Als ich in des Herzens raschem Drange / Meine heiße Liebe dir gestand, / Und zu spät nun, hochentglüht die Wange1
Als ich in diesem Sommer 1844 das Jagdschloß am Bartholomäussee besuchte, fand ich dort ein Oelgemälde, auf welchem eine eigenthümliche Jagdscene dargestellt ist:1
Als ich in heitrer Morgenstunde / Mit ihr am Rosenhügel stand,1
Als ich in manchen trüben Stunden / Mein Haupt an deine Brust gelegt,1
Als ich in mein Thal getreten, / Und mich einsam zu ergeh'n,1
Als ich jung noch dacht' ich immer / In dem Alter sei das Glück,1
Als ich jung war, muß man keine / Menschen noch begraben haben;1
Als ich jüngst das wilde Ding, / Mein kleine Wachtel find,1
Als ich jüngst die Göttergruppen schaute, / Einst belebt durch Dichterphantasie,1
Als ich jüngst im Garten stand, / Kam Agneschen still gegangen,1
Als ich jüngst in einem Blatte / In gar wohl gereimten Zeilen1
Als ich jüngst so sanft gelegen / Auf der Wiese buntem Flaum,1
Als ich jüngst zu meinem Mädchen / bin geschlendert durch den Wald1
Als ich jüngst zu Victor sagte, daß ich es bedauern / müsse, / Daß er einst bei seinem Tode keine Kinder hinter- / ließe,1
Als ich lachte, so kam es mir vor wie Weinen, / Als ich weinte, schien es mir wie gelacht;1
Als ich lebte, da machten die feindlichen / Götter zu Stein mich;1
Als ich liebend sie umfangen / War die Sonne aufgegangen,1
Als ich mein Steckenpferdchen ritt / Im bunten Flügelkleide,1
Als ich mein Wort gab, die Herausgabe eines Taschenbuches zu besorgen1
Als ich mich im vorigen Herbst einige Wochen in dem sogenannten Neuwald (Newforest) - die größte und fast einzig noch an einander hängende Waldung Alt-Englands - in der Grafschaft Hampshire aufhielt,1
Als ich mich in dem Missouri-Gebiete und nicht weit von den Ufern dieses Flusses befand,1
Als ich mich verliebte, / War es Winter, kalt, / Doch die Liebe übte / Frühlingswunder bald.1
Als ich mich von Brunnen in Schweiz nach Fluelen in Uri fahren lies, und jene denkwürdigen Gegenden der Heroenzeit Helvetiens berührte, wo die drei Tellen - Werner von Staufen, Arnold von Melchthal und Walther Fürst den Eid der schweizerischen Freiheit1
Als ich Minchen zum ersten Mahle ah, überfiel mich eine Art von Betäubung. Mein ganzes Wesen erlitt eine totale Veränderung.1
Als ich mir letzt die Stadt besah, / War Abends große Opera, / Doch nur für noble Leute.1
Als ich mit bittern, unsäglichen Schmerzen, / Meiner Mutter vom Schoosse mich wand; / Da öffnet' ich die Augen zum Weinen,1
Als ich mit den Stürmen schwer gerungen: / Nahtest du, der Liebe Zauberbild,1
Als ich muntrer Sängerknabe / Aus der Heimath jüngst entwich,1
Als ich Naiden wiedersah, / Die mich so lange quälte,1
Als ich neulich mich ergangen / In des Abends kühlem Duft,1
Als ich noch auf zehn Füßen ging, / Da war um Mich ein böses Ding;1
Als ich noch ein Büble so klein, / Bei Wind und Regen, ei was!1
Als ich noch ein Kindlein war, / Hatt' ich viele Freude,1
Als ich noch ein kleiner Knabe, / Ward mir gleich das Auge naß,1
Als ich noch ein Knabe war, / Liebt' ich schon die Dirnen / Mit dem weißen Ringelhaar / Und den glatten Stirnen;1
Als ich noch ein sehr kleiner Bube war, saß ich gerne auf dem großen viereckigen Steine, der auf unsererer Gasse neben der Hausthür lag.1
Als ich noch einst ein Nußbaum war, / Da ruderten in meinem Schatten1
Als ich noch fern von ihr stand, sagte ein junger Wittwer, sah' ich alles an ihr, was sie seyn könnte.1
Als ich noch in dem Lenz der Jugend lebte, / Als mich der Glanz der Lebenslust umschwebte, / Da war mein Dasein ein harmonisch Bild;1
Als ich noch in der Knospenwiege lag, / Kam einst der West und küßte mich in's Leben;1
Als ich noch jung und glücklich war, / Da sagten sie, die Welt, / Die Welt, sie sey so wunderschön!1
Als ich noch jung war - so erzählte mir ein Freund brachte ich mehrere Jahre in Italien, diesem Garten Europa's, diesem Schauplatz der Künste zu.1
Als ich noch jung war, stellte ich mir die Nationenbeherrscher als höhere Wesen vor;1
Als ich noch lebte, gehörte es zu meinen Lieblingserholungen, fast täglich ein auch zwei Putzwaarengewölbe zu besuchen.1
Als ich nun zum erstenmale / Wieder durch den Garten ging,1
Als ich schon süßen Liebestand gepflogen, / Noch in der alleresten Blüthenzeit,1
Als ich sie sah zum ersten Mal / Gleich einer Rose prangen,1
Als ich so glücklich war, das Versprechen Ihrer Hand zu empfangen, sagten Sie in jener, mir unvergeßlichen Stunde gerührt zu mir:1
Als ich stieg ins Thal hernieder, / Nach dem lieben kleinen Haus,1
Als ich still und ruhig spann, / Ohne nur zu stocken,1
Als ich traurig, arm an Gelde und verlassen saß am / Herde / Kam ein listiger Dalmatier, sprach mit schmeichelnder / Geberde:1
Als ich Tugulu, Franklin und andre an den äußersten Gränzen des nordamerikanischen Freystaats gelegene Ortschaften besuchte, traf ich Angloamerikaner von einer eigenen Art an, die man Caakeers oder Visirer benahmt,1
Als ich über frische Felder, / Sonnenüberstrahlte, zog,1
Als ich von hier wieder loßkam, durchzog ich die Rheinländer und einen Theil von der Pfalz. Zu ….d ließ der regierende Fürst so eben, durch einen geschwornen Notar und zwey Schreiber, bey seinen Unterthanen reih'herum fragen,1
Als ich von meiner Heimat schied, / Hatt' ich zwei treue Reisgefährten;1
Als ich vor geraumer Zeit das ****er Bad besuchte, führte mich der Zufall abermals mit meinem Jugendfreunde Doctor ****, zusammen.1
Als ich vor grauer Zeit auf einem Berge stand, / Trug ich auf meinen starren Armen1
Als ich vor vier Jahren heirathete, sah es in Rücksicht des Luxus und der Verschwendungssucht eben so aus, wie heute;1
Als ich voriges Jahr Deutschlands Paradies, die ehemalige Oberpfalz, durchreisete, gelangte ich eines Abends in ein kleines Dörfchen, unfern eines majestätischen Berges,1
Als ich wähnte zu lieben, da, Freunde! betrog mein / Verstand sich,1
Als ich war gehen ganz allein, / Ich hört' zwei Raben zusammen schrein;1
Als ich ward geboren, / Giengen alle Glücksgestirn' hinunter,1
Als ich zu Lande, sah ich die Gedanken / Unsicher zwischen Erd' und Himmels schwanken;1
Als ich zu Lauffen ankam, schrieb mir ein Freund, der im Jahr 1789 eine Reise duch's Münsterthal machte,1
Als ich zuerst beim Tanze dich sah, da hatte noch / Amor / nicht mich geblendet, und ich maaß schnell mit dem Auge / dich ganz.1
Als ich zuerst dich hab' gesehn, / Wie du so lieblich warst, so schön,1
Als ich zuerst, verklärt im Heil'genschein / Dich träumend, sah in einem Zauberbilde,1
Als ich zuest dein Auge sah, erwachte / Erinnrung mir von einem höhern Lichte,1
Als ich zum ersten Mal dich sah, / Erschrak mein Herz vor deinem Blick,1
Als ich zum ersten Mal dich sah, / Warst du mein erstes Vergnügen mir,1
Als ich zum ersten Mal sie küßte, / Da ward sie trüb', wie sinnverwirrt,1
Als ich zum ersten Mal, / o Freundinn, / dich erblickte, / Fand ich dich schön, doch - nichts als schön.1
Als ich zur dunkeln Erde niederschaute, / Zu forschen, ob wol dort Sie möge wohnen,1
Als ich's erbeten hatte, Deinen Namen, / Erlaucht und herrlich, vor mir herzutragen / Da gab es nur ein Denken und ein Fragen1
Als ich, armumschlungen, noch mit dir / Am Parnasse gieng, und allzuwenig, / Oder gar nicht zweifelte; / Da war ich König.1
Als ich, dem Quell des Lichts entronnen, / Am Nilus-Strand der Welt erschien,1
Als ich, ein Knabe noch, dein Angesicht / Zum ersten Male sah,1
Als ich, ein zartes Kindlein, / Lag an der Mutter Brust,1
Als ich, Mädchen, Dich erblickte, / Und dein blaues Auge sah,1
Als ich, noch jung an Jahren, / Ein liebelust'ger Fant, / Mich, um was zu erfahren, / Der Mutter Arm entwand,1
Als ich, verdammt zum Darben, / Einst auf des Nachbars Garben1
Als ihn der Tod zitirte, / Bestrit er's Forum, exzipirte1
Als ihn die Mutter gebar, da küßte ihn sanft Mel- / pomene;1
Als ihn sein Gott in's träge Daseyn rief, / Gähnt' er die Schöpfung an und schlief.1
Als im Anfang Tag und Nacht geschaffen waren, da ward der fröhliche Tag nicht müde, sich seines Glanzes und seines raschen Lebens zu freuen.1
Als im Beginne des vorigen Jahrzehnts die Literatur, in Poesie wie in Prosa, ihre Stoffe mit Vorliebe den sozialen Uebelständen entlehnte1
Als im engen Gartenhäuschen / Ich mit der Geliebten saß,1
Als im Frühsommer dieses Jahres, liebe Betty, auf Ihrer Reise durch Norddeutschland ich Sie unvermuthet im Alexisbade traf, war es ein trüber Tag.1
Als im Geweb' Arachne mit Pallas, der göttlichen, kämpfte; / Und aus kreuzendem Garn herrliche Schöpfung entstieg,1
Als im grauen Heidenthumhe / Pyrrha und Dekaleon, / Zierlich singt Ovid davon1
Als im Jahr 1715 die Czarinn zur unaussprechlichen Freude des Czaars von einem Prinzen entbunden wurde,1
Als im Jahre 1751 der ehemalige Hofmarschall, Semen Kirilowicz Naryschkin, seines Amtes entlassen, und zum Oberjägermeister erklärt wurde,1
Als im Jahre 1790 der Nationalconvent in Paris alle geistlichen Orden und Klöster aufhob, trat die Gräfin Constanze de Cambis nach einer sechzehnjährigen Absonderung von Neuem in die Welt,1
Als im Jahre 1796 die Neu-Franken zu Worms und in der Gegend, nur mit kärglicher und spärlicher Kost vorlieb nehmen mußten, bestand ein Theil ihrer Nahrungsmittel in unreifen Kornähren,1
Als im May 1788 der Kardinal Brienne eine Reform in der Magistratur vorhatte,1
Als im Pappelgezweig ein Mückchen summend umherflog, / Träufelte flüssiges Harz über das Thierchen herab.1
Als im sechzehnten Jahrhunderte, im Jahre 1524, der Herzog zu Sachsen, George, seine Tochter an Joachim, Markgrafen und hernach Churfürsten zu Brandenburg, vermählte;1
Als im Sommer des Jahres 1831 eine bedrohliche, dem fernsten Asien entstammende Krankheit die nördlichen Grenzen Deutschlands bereits überschritten hatte,1
Als im verschloßnen Kasten sausend / Der Wind ertönte, und die Meereswellen / Mit lautem Rollen Danae erschreckten.1
Als in Aegypten lag Dschemil am Sterben, / Sprach er: Wer will das Botenbrot erwerben?1
Als in Arkadien, auf lichtem Frühlingsplan, / Die junge Freude ward geboren,1
Als in dein Aug' zuerst ich schaute / War mir's, als ob im Osten mir / Ein schöner, neuer Morgen graute.1
Als in dem Krieg zwischen Rom und den Spanischen und Lusitanischen Völkerstämmen, Sertorius von diesen aus Afrika herüber an die Spitze ihrer Heere gerufen war,1
Als in dem neuen Frankreich die Unauflöslichkeit der Ehe aufgehoben,1
Als in dem Olymp beim Traubenmahle / Einst der Götter sel'ge Schaar sich fand1
Als in den drangvollsten Jahren des dreißigjährigen Krieges auch die schönen Rheingegenden der Schauplatz wilder Waffenthaten und zügelloser Raubsucht wurden,1
Als in den ersten Tagen des Märzmonats 1798 Eilboten über Eilboten von dem bedrängten Bern - nach Zürich, dem damaligen Vororte der Schweiz, abgesandt wurden,1
Als in der jugendlichen Zeit / der Welt die schönen Künste, / die Menschen zu beglücken, alle / vom Himmel stiegen;1
Als in der Kindheit erstem Blumenlenze / Die Engel nahten an der Wiege Saum,1
Als in der Mitte des sechzehnten Jahrhunderts das wohlgeordnetete bürgerliche Regiment in Nürnberg, in Oligarchie ausartete, fieng der Staat an zu sinken,1
Als in der schönsten deiner Weihestunden / Urania an deinen Busen sank,1
Als in des Paradieses heilgem Hain / Zum erstenmale Mann und Weib sich sahn, / Zog schnell die Zaubermacht der Symapthie / Zusammen das verschiedne Geschlecht. -1
Als in einem gewissen vorlängst entschlummerten Forst- und Jagdkalender, zu aller Weidmänner Erstaunen, unter den abgebildeten und beschriebenen (jagdbaren??) Thieren auch - der Lachs, ja die Kröte sogar erschienen waren,1
Als in einem Jahre der heilige Monat Ramadan herangenaht war, dachte der Meister:1
Als in einem Veilchenthal / Cephalus zum erstenmal / In Aurorens Armen ruhte,1
Als in freundlichen Gestalten, / Mild vergessen ihren Stand, / Götter unter Menschen wallten / In dem schönen Griechenland.1
Als in freundlichen Gestalten, / Mild vergessend ihren Stand,1
Als in freundlichen Gestalten, / Mild vergessend ihren Stand, / Götter unter Menschen wallten,1
Als in Gethsemane der Herr geganngen, / War lau die Nacht, der Himmel wolkenreine;1
Als in Japon weit entlegen, / Dachte dieser Gottesmann, / Waren alle ihm entgegen,1
Als in mein Herz du Liebe wehtest / Erklang ein weicher Flötenton;1
Als in meinem Liebeslenze noch die hellen, / Weichen Frühlingsblumen freundlich blühten,1
Als in Selena aus dem Rachen / Des blutbegierig grimmen Drachen / Sanct Georg mit heil'ger Tapferkeit / Die Königstochter kühn befreit;1
Als Israel Egyptens Flur enteilte, / Und Jacobs geplagtes Geschlecht,1
Als itzt der Graf Heinrich von Fürstenberg, Bruder desjenigen Wolfgangs, der jüngsthin imTreffen bey Schwaderloch erschlagen worden, vernahm, wie Maximilian vor Constanz, an der Spitze seiner großen Reichsarmee, die östlichen Cantone in Furcht erhielt,1
Als Jacob I., der Sohn der unglücklichen Maria Stuart, Englands Thron bestieg, verprachen sich die Katholiken Schutz und Begünstigung,1
Als jemand, der das seltne Glück gehabt hatte den großen König auf der Flöte blasen zu hören,1
Als jener König, den das Volk des Orients Gebie- / ter hieß, / Von freigebor'nen Griechen einst sich Erd' und Wasser / fordern ließ:1
Als Jesus Christus, unsres Heiles Quelle, / Das schwere Kreuzesholz auf sich genommen,1
Als Jesus einst von Ort zu Ort / Die Kranken heilte durch Berühren,1
Als Johanna von allen Bewunderern, vom Könige selbst, den sie gerettet hat, selbst von dem wackern, allein noch an sie glaubenden, Dumois verlassen da steht -1
Als Johannes Gutenberg saß bei'm späten Lampenschimmer, / Trat ein unbekannter Geist flisternd in's versperrte Zimmer;1
Als Jomelli zuerst in Italien das crescendo und diminuendo hören ließ, so erhoben sich die Zuhörer allmählig von ihren Sitzen beim crescendo, und setzten sich wieder allmählig nieder beim diminuendo.1
Als Josephs großer Geist die kleine Welt / verließ, / die ihn mit Undank selbst im Tode noch ver- / kannte,1
Als Jugendheldin, die sie ganz vergriffen, / Hat man die arme Minne ausgepfiffen;1
Als jugendliche Blüte / Häng' ich an deinen schönumlaubten Zweigen,1
Als junger deutscher Forstmann und Jäger wurde ich von Napoleon gezwungen, zur Unterdrückung des spanischen Volkes mit nach Spanien zu marschiren.1
Als Jüngling ritt ich froh und frei / Durch Wald und Feld und Thor;1
Als Jüngling war Herr Peter Gereis schon / Der hohen Gottesmutter treu ergeben; / Der Königin auf lichtem Himmelsthron / Blieb ganz geweiht sein Künstlerstreben1
Als jüngst Apoll mit voller Hand / Austheilte den Journalverstand1
Als jüngst der Lenz, dem ersten Grün entsprossen, / Die frischen Blüthen freundlich dir gereicht,1
Als jüngst der Tod dich nehmen wollte, / Und uns um dich so trauern sah,1
Als jüngst des Schlafes sanfte Hand / Mit Dunkel rings mein Aug umhüllte,1
Als jüngst die fruchtbeschwerten Aehren auf dem Fest / Ein Wucherer mit tiefem Schmerz gezählt,1
Als jüngst die junge Sylvia / Im Myrtenhayn den Schäfer Daphnis sah,1
Als jüngst die Vestris unsrer Bühne, / Durch jede kleine Bouderie, / Durch Blick und Gang und Stimm und Miene,1
Als jüngst Frizchens kleine Hand / Kleine Blumensträußchen band, / Stach ein Bienchen sie.1
Als jüngst ich durch ein Wäldchen ging, / Den Kopf vol süßer Träume,1
Als jüngst ich eines Rosses Rücken / Bestieg, nicht, weil's die Luft erkohr,1
Als jüngst Jettchens kleine Hand / Kleine Blumensträuschen band,1
Als jüngst mein Lieb sich nach dem Veilchen bückte, / Sprach dieses: Gott sey Dank, daß in der Nähe1
Als jüngst sein Zauberspiel Herr Phila- / delphia / Auf einem Rittersaale trieb,1
Als jüngst Sybille, die schon zahn- und lockenlos, / Noch lüstern nach den Männern sah,1
Als Junker Stolz einst seine Hand / Mit Fräulein Dummheit schlau verband,1
Als Jupiter das erste Weib geschaffen hatte, kamen die Götter und Göttinnen, sie zu beschenken.1
Als Jupiter das Fest seiner Vermählung feyerte, und alle Thiere ihm Geschenke brachten, vermißte Juno das Schaf.1
Als Jupiter den Menschen schaffen wollte, / Und aus des Schicksals Demantbuch das Maaß1
Als Jupiter der unbewohnten Erde / Die Menschen und die Thiere schuf, / Bestimmt er jeglichem den künftigen Beruf,1
Als Jupiter dieß schöne Weltall erschaffen, und seinen sieben Himmelskörpern in dem unendlichen Raume des Aethers ihren Lauf angewiesen hatte, stieg er aus seinen glänzenden Strahlengewölken1
Als Jupiter dieß schöne Weltall erschaffen, und seinen sieben Himmelskörpern in dem unendlichen Raume des Äthers ihren Lauf angewiesen hatte,1
Als Jupiter noch manchesmal, / Wenn Juno ihm den Göttersaal1
Als Jupiter sich mit der weisheitbegabten Metis, einer Tochter des Oceanus vermählt hatte,weißsagte ihm ein Oracelspruch, daß sie ihm einen Sohn gebären,1
Als Jupiter, den sie schmeichelnd bat, ihr den jungfäulichen Stand vergönnte, so nahm sie Pfeil und Bogen,1
Als just die letzten Garben stellen / Die Leut' im Feld', begann der Knecht:1
Als Kaiser Aurelian eine Feldzug nach dem Orient unternahm, versprach er dem Volk, wenn er als Sieger nach Rom zurückkehren werde, zweypfündige Kronen.1
Als Kaiser Ferdinands II. Soldaten sich über Deutschland verbreiteten, den Protestanten die Kirchengüter entrissen und schon deutsche Fürsten aus ihren Ländern vertrieben wurden,1
Als Kaiser Heinrich im Spessartwald / Flüchtig einst irrte in fremder Gestalt,1
Als Kaiser Joseph schauerlich / Bei Prag das Schlachtfeld sah,1
Als Kaiser Rudolf zu Achen gekrönt wurde und ihm darauf die anwesenden Fürsten den Lehnseid leisten sollten, war kein Szepter bei der Hand,1
Als Karl der Große, die Schule zu Paris besichtigte und Prüfungen mit der Jugend anstellen ließ, fand er, daß die Bürger Söhne, die Söhne der Adelichen an Fleiß und Geschicklichkeit weit übertrafen.1
Als Karl der V. römischer Kaiser und König von Spanien, im Jahr 1556 die Entschließung gefaßt hatte, seine Regierung nieder zu legen,1
Als Karl so Gräßliches vernommen / Verübt von unbekannter Hand,1
Als Karolinchens fromme Baase / Die düstern Brillen auf der Nase,1
Als Karoline nun vor Gottes Throne stand, / Empfieng sie einen Kranz aus ihres Bräutigams Hand,1
Als Kästner an dem Styx erschien, / Wollt' Charon ihn nicht übersetzen;1
Als Kern ein Chaos engverschlung'ner Gassen, / Durch welche Tausende geschäftig zieh'n,1
Als Kind blickte ich verehrungsvoll auf zum Vater mit den weißen Haaren, den ernsten leidenschaftslosen Zügen, der ehrfurchtgebietenden Haltung!1
Als Kind gefiel es Amor schon, / Manch Schelmstück auszuhecken,1
Als Kind hat schon die Erste dich begleitet, / Hat später hohe Wonne dir bereitet,1
Als Kind sah ich dich oft, in süßem Ange- / denken / Schwebt es mir noch:1
Als Kind ward Abraham in einer Höl' / erzogen, / weil Nimrod, der Tyrann, ihm nach dem / Leben stellte,1
Als Kindlein sah so gern ich auf / Zum Sternengefild, zu des Mondes Lauf!1
Als kindlich noch um mich die Locken hingen, / Erblickt ich einen Stern ob fernen Höhen.1
Als kleine Welt erscheinet / Der Mann, doch gross, wenn er das Weib gewonnen,1
Als Knab, sollt' ich zur Schule geh'n, / Da sah ich zwei Jungfräulein stehn, / Dazwischen einen Hagestolz,1
Als Knabe dachte er männlich -, und / Als Jüngling besass er die strengen Tugenden / eines Greises!1
Als Knabe fand ich meine Lust darin, / Dem Spiel der welken Blätter zuzuschauen,1
Als Knabe hab' ich einst die Frucht am Baum gesehn, / Und sehe nun als Greis die Blütenknospen stehn.1
Als Knabe hatt' ich manchen kühnen Traum: / Der Blüthenbaum, / Der über mich die schweren Zweige senkte,1
Als Knabe kannt' ich nicht das schön're Leben; / Mit meiner Leier hüpft' ich fröhlich hin:1
Als Knabe liebt' er schon, hinauf zu schauen / Zu Gott, den er schon früh und kindlich kannte;1
Als Knabe maß ich mich am Mann der / Ziegen, / Und größer war der Heerde Haupt, als ich.1
Als Knabe noch im Flügelkleide / In Wald und Feld, auf Berg und Weide,1
Als Knabe war Gottlieb ein kleiner Teufel, / An Schelmstücken kam kein Andrer ihm nah,1
Als Knabe wiegt' ich mich auf ihrem Schooße, / Und streichelt' ihr oft zärtlich Wang' und Kinn.1
Als Knabe, da kannt' ich ein Mädchen / Das hatt' ich gar so lieb,1
Als Knabe, in der geographischen Lehrstunde, glaubt man an alle Merkwürdigkeiten, aber man zweifelt daran draußen in der Natur.1
Als Knaben küsst' Apoll schon Wangen / Und nannte Jeden von Euch Lieb- / lingssohn!1
Als König Arthur Engellands / Uralten Heldenruhm belebte,1
Als König Ludwig von Ungarn im Begriffe stand, dem türkischen Kaiser Soliman eine entscheidende Schlacht zu liefern, ereignete sich eine wundersame Begebenheit.1
Als König Midas einst / Zum Lohne seines Urtheils,1
Als Krieger hab' ich manche Nacht / In Sturm und Regen durchgewacht,1
Als Kypris den Adonis / Entseelet schon erblickte, / Mit wild verworrnen Haaren1
Als Kypris den Adonis / Nun athemlos erblickte, / Sein Lockenhaar verwildert,1
Als lächelnder Knabe mit blühenden Wangen, / Geschmückt mit Rosen und goldenen Spangen, / Stieg leuchtend herauf der ersehnte Tag,1
Als Lachesis, des Freudendichters Faden / Zu spinnen, ihre Spindel nahm,1
Als laut am Frühlings-Morgen / Der Vogelsang erschallt,1
Als Lichtgestalt aus höhern Regionen / Umschweb' ich lieblich deine Phantasie1
Als Liebender bin ich's gewesen / Als Dichter möcht' ich es wohl seyn1
Als Liebhaber der schönen Gärtnerey lese ich keinen alten Schriftsteller, ohne nicht aufmerksam zu seyn,1
Als Lilla noch an ihrem Hylas hieng, / Da wünscht' ich bang, sie flatterhaft zu wissen,1
Als Lora bin ich, Gönner, hier vor Euch er- / schienen / Und mahlte Euch durch Worte nur, und nur durch Mienen,1
Als Lotos blüht' ich einst im Morgenland, / Du warst der Mond, dem ich den Duft gesandt.1
Als Ludovicus XI., König von Frankreich, einst eine große Summe Geldes empfangen hatte und sich leidlich die Rechnung machen konnte1
Als Ludwig der Sechzehnte den Thron bestieg, da hoffte ganz Frankreich auf die Rückkehr der goldenen Zeit.1
Als Ludwig der Vierzehnte Dünkirchen von den Engländern für fünf Millionen kaufte,1
Als Ludwig Sforza Herzog war / In Maylands schönen Auen,1
Als Luther nun, der Gottesmann, / Ermatten fühlt die morsche Hülle, / Blickt er zum Himmel fest hinan:1
Als Luther schrieb, da hießen die Autoren / Nur Schreiber; war's Erasmus auch?1
Als Luther seine Stimme zu Wittenberg erhob, da hallte sie ihm freudig aus allen Ländern wieder; denn bevor er es noch gewagt hatte, seine ketzerischen Sätze öffentlich anzu schlagen und zu vertheidigen, so hatte er schon Anhänger über ganz Europa.1
Als Luther, noch ein Mönch, mit seiner / Gänsefeder / An die dreifache Krone stieß,1
Als Mädchen schön und jung pflegt sie zu Bett zu / gehn,1
Als Mädchenheld, als Held im Trunk, / Fragt oft Arist: Sind Wein und Liebe / Nicht herrliche Beschäftigung?1
Als Mahmud, der Sultan von Gasna, ein Rächer / Der Unschuld und tödlicher Feind der Verbrecher,1
Als man achthundert funfzig schrieb, / Der Himmel lang verschlossen blieb1
Als man Buffon fragte, warum der Affe nicht spräche?1
Als man die deutschen Farben geführt / In deutschen Landen, den plötzlich vereinten, / Damals war alles tief gerührt – Selber die Hofräthe weinten.1
Als man einst in einer Gesellschaft behauptete, die Jungferschaft sey der größte Schatz der Frauenzimmer,1
Als man in der ersten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts die Priester des katholischen Glaubens in ganz Böhmen und Mähren aussandte, um ihre Lehre aufrecht zu erhalten und den reißenden Fortschritten der Reformation Einhalt zu thun,1
Als man noch in Wäldern lauschte, / Nüss' und Eicheln aß1
Als man vor einigen Jahren las, daß die Friseurs in Berlin ein Gesellschaftstheater errichtet hätten, nahm man das für Aufklärung unsers scheidenden XVII. Jahrhunderts.1
Als man vor neun und dreißig Jahren / Mich liebreich aus dem Brunnen zog, / Da gab's mehr Nöthen und Gefahren, / Als ich mit Haut und Haaren wog.1
Als Marmontel seine Cleopatra gab, ließ er, um sie interessanter zu machen,1
Als Martin Luther seine Zweifel gegen den Ablaß und den Wunsch geäußert hatte, daß es endlich Zeit sei, das Reilgionswesen zu verbessern, so ließ der Papst eine Bulle gegen ihn ergehen,1
Als Matz von seinem Vater schied, / Um in den Frankenkrieg zu gehen,1
Als Maulwurf, blind von Angesicht, / Im Dunklen lebt der Glaube,1
Als mein Auge Sie fand, / Und mein Herz erkannt, / O wie glühte die Brust1
Als mein Leben voll Blumen hieng, / Als ich im fliegenden Kleide1
Als mein Liebster zu mir kam, / Lag ich still verhüllt in Gram.1
Als mein schönster Tag begann, / Kam mein holdes Mädchen an:1
Als mein Sohn Gerichtsverweser worden war, wollt' ich ihm für seine ausgestandene Angst bei'm Examen recht was bene thun.1
Als mein Vater auf die Reise / Jüngstens ging - sprach er zu mir:1
Als mein Vater in der Heimat mich zum letzten Male umarmte, trat er an seinen Schreibtisch1
Als mein weichgeschaffenes Herz / Sclavisch noch der Liebe fröhnte,1
Als meine Freunde, / Die Bäume, blühten,1
Als meine Gottheit, die mir schlug die Wunde, / Die Augen auf mein Antlitz fallen ließ,1
Als meine Schön' um ihre zarte Hand / Den Handschuh zog, um Rosen so zu brechen,1
Als Merkur zum neuen Jahr / Für den ersten Januar, / Aus Elysiums Gefilden1
Als Metall so hart und weich, / Magst du mich in Seckel tragen1
Als mich die dämmernden Thäler der hol- / den Kindheit umfingen / War mein Erwachen noch still,1
Als mich die Russen bei Tilsit gefangen, / Da wär'es mir Armen gar übel ergangen,1
Als mich jüngst die Liebe hier beglückte / Und zum Seligsten der Welt erkohr,1
Als mich mein Loos der Vaterstadt entzogen, / Glaubt' ich bei fremden Menschen fremd zu seyn.1
Als mich mit ihrem Zauber / Die Kindheit noch umwand, / Der Unschuld Engel lächelnd / An meiner Seite stand;1
Als Minerva jenen Liebling, / Den Prometheus, zu begünst'gen, / Eine volle Nektarschale / Von dem Himmel niederbrachte,1
Als mir Aermsten aller Armen / Schloß dem Laute ewig sich das Ohr,1
Als mir der Verleger den Schlußbogen gegenwärtigen Büchleins zuschickte, saß ich eben in dem herzlichen Zirkel meiner Kinder, und mein gutes Weib, meine Caroline neben mir.1
Als mir golden um die Stirne / Noch die Knabenlocke flog, / Und ich aus des Schicksals Urne / Leichten Sinns mir Nieten zog;1
Als mir versunken des Lebens Lust, / Da rang ich die Hände, zerschlug mir die Brust,1
Als mit der Leuchte Diogen, / Um einen Menschen aufzuspüren,1
Als mit der Verbreitung der Luther'schen Reformation die Irrlehre um sich griff, daß die Bibel als einzige wahre Quelle aller christlichen Erkenntniß zu gelten habe1
Als mit frevelnder Axt ein menschenfeindli- / cher Bube / Nächtliche Wunden des Hains sprossen- / den Zöglingen schlug,1
Als mit herrlicher Kraft der ewige Schöpfer / es aussprach: / Werde! - da ward im Gedank' sterblich / vollendet die Welt!1
Als mit lockendem Holunder / Für den Käfich, armes Ding, / Dich die schlanke Ruthe fing:2
Als mit lockenden Holunder, / Für den Käfich, armes Ding, / Dich die schlanke Ruthe fing:1
Als mit Schmerzen Helene / Dich neun Monden getragen, / Süßes, holdseliges Kind;1
Als Monsieur zu Toulouse das Naturalien-Cabinet besah überreichte ihm Montgaillard,1
Als Montesquieu zu Luxemburg im Speisesaal des Kaisers war, sagte der Fürst Kinsky zu ihm:1
Als Moreau über den Tesino zurückgieng bestand sein Heer, nach dem Abgang den dasselbe in der Schlacht bei Cassano erlitten,1
Als Morgenhauch verschloß des Wolfes Rachen, / Einschliefen Hirt und Hund vom nächt'gen Wachen;1
Als Moses einst den Dornbusch flammen sah, / Und eine Stimme rief: Dein Gott ist nah1
Als Mungo Park bey dem Mauren-König Ali in Benaum war, hatte er Gelegenheit, die Hochzeitfeyer dieses Volkes kennen zu lernen.1
Als nach dem Tode Carls des Großen, seine Enkel sich in die geerbeten Länder theilten, da ward dem einen derselben Lothar nebst andern Provinzen auch dasjenige von den Niederlanden zutheil, was die Maaß und Schelde davon einschließt.1
Als nach jener erzwungenen zweyten Thronentsagung Karls des Vierten die französischen Heere in furchtbarer Zahl in Spanien einrückten,1
Als nach verübter Frevelthat sich senkte / Judas vom Zweige grausenvoll hernieder,1
Als Nachtrag zur Naturgeschichte des Auerhans muß ich folgende vom Herrn Hofjägermeister von Ziegesar zu Meiningen mir mitgetheilte sonderbare Anekdote meine Lesern noch mittheilen. Ein Holzbauer geht im Frühling 17941
Als Name einer Königstadt / Kennst du mein Ganzes, Freund;1
Als Narr maskirt erscheint Lukrin? / So demaskirt die Maske ihn.1
Als Natur an diesem Tage / Mich ins Erdendasein rief, / Und in ihrer großen Wage1
Als Nero, sonder Kron' und Reich, / Dem ärmsten Sklaven mehr an Macht als Werthe / gleich,1
Als Nettchen noch zu ihrer Schwestern Neide / Die heiße Sehsucht jedes Mannes war,1
Als neulich aus des Nachbars gold'ner Traube / Hans Veit der immer durst'ge Tropf,1
Als neulich beim Consilium sich's traf, / Daß Doctor Hunger und der Doctor Schlaf / Zusammenkamen mit Homöopathen,1
Als neulich wir gewettet, / Weiß nicht mehr über was,1
Als nie bewölket noch der Himmel war, / In Flammen nicht die Lüfte glühten,1
Als noch das blinde Heidenthum / Mit Göttinnen und Göttern prangte,1
Als noch das deutsche Volk wie ein Kindlein lag in der / Wiege, / Da zerriß es mit Kraft Windeln und Wiegenband oft.1
Als noch das Flügelkleid dich liebliche / Daphne umwallte, / Damals zogst du ein Heer williger Sclaven / dir auf.1
Als noch das rohe Faustrecht in Deutschland galt, und freche Räuber allenthalben in den waldigten Gegenden unsers Schwabenlandes hausten, da ward auch das alte Salzgau, dessen dichte Wälder noch jetzt die Spuren der alten Wildniß an sich tragen,1
Als noch der Anstand geherrscht, die gute Sitte, / da galt ich,1
Als noch der Herr auf Erden litt, / zu wecken, die da schliefen,1
Als noch die Götter sich hiernieden / Gelagert um der Menschen Heerd,1
Als noch die Hochgebenedeite, / Ein kleines, zartes Mägdlein war,1
Als noch die junge Menschheit war, / Die Zeit der Patriarchen,1
Als noch die Mohren in Spanien herrschten, und die Spanier sich unter ihnen befanden, tödtete ein Spanischer Cavalier unversehener Weise,1
Als noch die Pracht des Morgenlandes / In lichter Fülle mich umfloß,1
Als noch Herr Max ein Junker war, / Da wog er schon die Speere,1
Als noch im ros'gen Morgenlicht das Leben, / Ein grüner Garten, blühend vor mir lag,1
Als noch im schönen Lied die Musen sangen, / Und der Natur die Kunst am Busen lag,1
Als noch in jener alten Zeit / Bey Lustgelag und Tanz1
Als noch in menschliche Gestalt gehüllt, / Die Götter auf der Erde gingen,1
Als noch liebezärtlich du mir blicktest, / Keinen andern Mann beglücktest1
Als noch verkannt und sehr gering / Unser Herr auf Erden gieng, / Und viele Jünger sich zu ihm fanden, / Die sehr selten sein Wort verstanden, / kam er einst zu Jerusalem in den Tempel an die Stelle hin, wo der Gotteskasten stand,1
Als noch zum irdischen Geschlechte / Die Freundschaft sich herunterließ,1
Als noch, verkannt und sehr gering, / Unser Herr auf der Erde ging,1
Als nun am Abend die Sonne sich in den Ocean tauchte, war er schon auf den Piräischen Gebirgen, wo die Heerden der unsterblichen Götter weiden.1
Als nun der Herr Christus das siebente Jahr seines Alters erfüllt hatte, war er eines Tages mit andern Knaben von seinen Gespielen zusammen, welche spielten,1
Als nun der Kaiser ins Schloß umb Mittags zeit eingekehrt, unnd einen Imbis ihme unnd den Hoffleuten auffzutragen (dem Amtmann des Fleckens ) befohlen,1
Als nun Emilie mit ihrem Bräutigam, umgeben von der ganzen Gemeinde des so glücklich sich fühlenden Dorfes im Garten, auf ihre Familie harrend, dastand,1
Als nun Jupiter an seinem zweyten Schönpfungstage wieder seine Auserwählten um sich versammelte, redete er sie abermahl also an:1
Als nun Jupiter an seinem zweyten Schöpfungstage wieder seine Auserwählten um sich versammelte,1
Als nur für mich dein junger Busen / hüpfte; / Und noch kein Stutzer, mir zur Schmach,1
Als Nuschirwahn zum Thron gelangte, / Fand man den schönsten Edelstein1
Als ob sie schlief! So ruhig, so sanft, so unentstellt! Wie lieblich ihre Züge geblieben sind! Keine Spur von der Hand des Todes!1
Als Odysseus durch die Meere / Nach ersehnten Küsten rang,1
Als Opfer dir noch dampften, als noch des Geist / Mit Idealen rang, / und das Gute sich / Zu Schönem menschlich neigte,1
Als Orpheus die gedämpften Saiten / Zu bangen Trauerliedern rührte,1
Als Pastor waren Sie ein guter Mann, / Herr Jobst! / Nun aber sind Sie Probst;1
Als Pavia's Lustgefilde / Rauchten von der Frankenschlacht1
Als Pendant zu der im Sylvan von 1819 Seite145 beschriebenen Sauhatze ward mir von einem hohen Gönner und Jagdfreund der nachstehende merkwürdige Vorfall mitgetheilt. Anm 24 sten November vorigen Jahrs um 11 Uhr Mittags wechselte ein Wildschwein1
Als Peter am Montag Morgen in seine Glashütte gieng, da waren nicht nur seine Arbeiter da, sondern auch andere Leute, die man nicht gerne sieht, nämlich der Amtmann und drei Gerichtsdiener.1
Als Petrus Fische fing, ward er bestellt, / Er sollte Menschen fangen;1
Als Pflanze steig ich aus der Erde; / Du quälest mich zum harten Stein;2
Als Phöbus stark mit Mauern, Thürmen, Gittern / Die Königsburg von Nisa half bereiten,1
Als Pilger nach der Heimat wandeln wir auf Erden / Und bald verblüht, was hier uns glücklich macht.1
Als Pluto einst von Ennas Blumenmatten / Die weinende Proserpina entführt,1
Als Polyfem, der Ries' in Acis Arm / Einst überrascht die Nymfe Galatee;1
Als Polyfemos, der Ries', einst um Galatea geworben, / Nicht mit Blumen und Scherz,2
Als Priam wiederkehrend vom schrecklichen / Achilleus, mit der Leiche des Sohnes kam,1
Als Priester weiht sich manches Band / Das Glück, die Luft hienieden;1
Als Priester weiht so manches Band / Das Glück, die Lust hienieden;1
Als Prometheus das Erdgebilde durch einen himmlischen Funken zu einem Menschen belebte,1
Als Psych' erwiedert Amors Kuß, / Zum erstenmal in seinem Arm,1
Als Psyche Amors Liebesgunst verloren, / Und tiefer Jammer sie umher getrieben1
Als Psyche und Amor schieden, / Da schlugen die Herzen bang:1
Als Pyra Thyrsis noch und Lange Damon war, / Damalen waren noch zwei Freunde.1
Als Quinctius von ohngefehr die Stelle im Plato las wo ist ein großer Mann, der nicht schon als Jüngling ein liebevolles Herz gegen einen geliebten schönen Gegenstand gehabt hätte?1
Als Qunctius von ohngefehr die Stelle im Plato las: wo ist ein grosser Mann, der nicht schon als Jüngling ein liebevolles Herz gegen einen geliebten, schönen Gegenstand gehabt hätte?1
Als Raimunds Bauer als Millionär zuerst in Wien auf dem Leopoldstädter Theater erschien, wo er sowohl durch die Darstellung der Hauptrolle vom Verfasser, als hinsichtlich seines wundervollen und ergötzlichen Inhalts,1
Als Raphael, der Mahler, starb, da seufzte / die Natur,1
Als Raschids Neffe Corasmin, / Ein junger Prasser, gieng vor Bagdad einst / spazieren1
Als Rath, mit einem Amtsgesicht, / Collegialiter am langen Tische sitzen,1
Als Raynald der III. Herzog von Jülich und Geldern im 1423. Jahre gestorben war, so folgte ihm Adolph der II. Herzog zu Mons1
Als rechtschaffene, anerkannte Vaterlandsfreunde in Angelegenheiten des Staats zu ihm kamen, sagte er zu dem einen: dein Blick mißfällt mir;1
Als Reinecke einst mit Vaterpflicht / Seinen Kindern ertheilte Unterricht,1
Als Robert, Herzog der Normandie, seinen Bruder Heinrich, der gegen ihn Krieg führte, in einer Stadt belagerte, ward dieser bis zum äußersten Mangel des Wassers gebracht.1
Als Robespierre in die Hölle kam, / War's ein regressus in patriam.1
Als Rom schon den höchsten Gipfel seiner Macht erreicht hatte, seine Länder von einem Umfang waren, daß es kaum mehr möglich, sie zu beherrschen, strebte der Ergeiz von Roms Bürgern immer noch nach Eroberungen.1
Als Salomo den Tempel Gottes baute, / Und seinen Ring der Kraft und Weisheit an der / Hand1
Als sanft erglänzt des Mondes Strahl, / Da kam vom hohen Wilenstein / Des Burgherrn lieblich Töchterlein / Herab in's dunkle Thal.1
Als Sänger geizt er nach der Bühne Kränzen / Und will der Erste sein auch im Salon;1
Als schönen Goldstrom pries dich einst der Genius / Der Dichtkunst, jetzt bist du ein blut'ger Höllen- / fluß1
Als Se. Majestät, der König von Sicilien, an der Spitze einer Armee von 35 bis 40000 Mann, / in den Kirchenstaat, einrückte, wo ihn das Volk als seinen Befreyer erwartete,1
Als seine Hochgeboren / Ein Bauer fahren sah, / Und hintenauf den Mohren,1
Als seine Welt der Schöpfer schuf, / Gefiel es ihm, mit reichen Händen / Den Völkern rings an allen Enden / Zu ihrem Erbtheil und Beruf / Verschiedene Gaben aufzuspenden.1
Als Semler aus der Welt den Satanas / vertrieb,1
Als sich dein Finger erst geboren sah, / Erschien er nackt und chapeau bas,1
Als sich dem Direktorium im Jahre 1798 eine mächtige neue Koalizion von Rußland, Oesterreich, Neapel und England entgegengestellt hatte;1
Als sich ein Jüngling deswegen für weise hielt, weil er mit vielen weisen Männern umging,1
Als sich Händel in Dublin aufhielt, hatte an einem Abend ein gewisser Dubourg eine Solostimme zu einer Arie zu spielen,1
Als sich in deinem Herzen regte / Lebendiges Gefühl, da legte / Der Herr die Kindes-Lieb' hinein.1
Als sich in der gelehrten Welt / Viel schlecht Gesindel eingestellt;1
Als sich nach abgethanem Urtheilsschluß / Recht brüderlich umarmt zwei Advocaten,1
Als sich zuletzt kein Mensch mehr fand, / Der Vipra's Zungenpfeil bestand,1
Als sie am Balcon erschienen, / Ich sie sah zum ersten Mal,1
Als sie den Aufenthalt im Schatten / In ihrem ganzen Reiz betrat,1
Als sie die Lippen bot zum ersten Kusse, / Da dacht' ich schon: es kann der letzte sein1
Als sie geboren wurde, freuten sich die Musen der seligen Stunde ihres Werdens, die Grazien begunten den Reihentanz, aber die Göttin der Liebe sprach ihr Hohn.1
Als sie in den Fichtenwald ritten, stand die Sonne noch hoch am Himmel. In den Krümmungen des Weges, der bergauf, bergab sich schlängelte, bald überschattet von den gewaltigen Bäumen,1
Als sie in's trunkne Aug' mir blickte / Und liebevollen Gruß mir nickte,1
Als sie mein war, heilige Zeit! Da lebt' ich! / Lebt' unsäglich1
Als Sie mit schwerem Schritt hin zu der Scenen / schwankte / Und schnell noch einmal stille stand,1
Als sie vom Paradiese ward gezwungen, / Kam jeder Seele eine Melodie / Zum Lebewohl süß schmerzlich nachgeklungen,1
Als siebenjähriger Knabe stand Wilhelm Gronau am Sarge seiner unvergeßlichen Mutter.1
Als Solon noch in bessern Zeiten / Der Themis weiser Führer war,1
Als spröd' und falsch verlassend Eugenie, / liebt' ich die wilde Amelie,1
Als Statue wärst du bewundernswürdig schön: / Und wenn du sprichst mein Kind, bist du nicht / auszustehn1
Als Stax noch ein gemeiner Bürger war, Da hiessen Magistrat und Schultheiß seine / Feinde,1
Als Steffen jüngst beim Amtmann war, / Sprach dieser: Du wirst täglich dreister,1
Als Theidotos gestern den letzten Odem verhauchet, / Ließ zu beerdigen er nichts auf der Stätte zurück.1
Als theilnehmender Freund, ihren Verlust beklagend, hatte der Hauptmann erst mit Amalien geweint,1
Als Thomas vor dem Tribunal / Heroisch widerstand1
Als Titelkupfer das Bildniß unseres von Halem, Gerhard Anton von Halem, Dr. der Rechte, Kanzlei- und Regierungsrath zu Oldenburg, geb. dasselbst 1751. Wer kennt nicht den Verfasser der oldenburgischen Geschichte,1
Als Titelkupfer geben wir das Portrait Ihro Majestät der Kaiserin aller Reussen. Es ist durch den geschickten Portrait-Mahler, Herrn Walther nach einem Originale gefertigt1
Als Titelkupfer ist mit Bezugnahme auf die bildliche Darstellung des diesjährigen Taschenbuchs der Phantasus, nach eigner Idee des Hrn. Hofmaler W. Hensel, der auch die übrigen Zeichungen geliefert hat, dargestellt.1
Als trüb' aus Eden's sel'gem Glücke / Die beiden ersten Menschen floh' n,1
Als Ulyß vor vielen Jahren / Immer suchend irrgefahren / In der Fremde fern und nah,1
Als unbesonnen Phöbus Sohn, / Der Sansculotte Phaeton,1
Als unbesonnen Phöbus Sohn, / Der Sansculotten Phaeton, / Den Sonnenwagen wandte, / Und fast die Erde brannte,1
Als uns das rosenbekränzte Licht des Morgens die Augen eröffnete und die milde Herbstsonne unsern Morgengruß empfing,1
Als uns'rer Seelen Äolsharfensaiten / Vom Gotteshauch der Liebe laut erklangen,1
Als Unschuld, Redlichkeit und unbe- / fang'ne Sitten / Weit von der über feinen Menschenclasse1
Als unser Einziger nun endlich seine Flöte / Weggeben wollte1
Als unser Herr Christus am Kreuze hing / Und Todesangst durch das Herz ihm ging,1
Als unser Herr vom Volke hart / Zur Geißelung geführet ward,1
Als unsere Jagden auf die für den Jagdalmanach eingerichteten Thiere schon geschlossen waren und unser Verleger das Zeug abnehmen ließ, erhielten wir noch Rapporte von der sehr reichlichen Ausbeute der Seehundsjagd im Sommer des verflossenen Jahres,1
Als unsre Damen euch entgegen zogen, / Und wonnevoll in eure Arme flogen,1
Als Valerius mit vielen Plagen / Die Gemeinde zu Corinth geschlagen,1
Als Vater Noa einst die erste Rebe, / Die edle Pflanze aus dem Paradies,1
Als Vater Thespis einst auf einem kleinen Karren, / Der einfach war, wie die Natur,1
Als Veitin sterbend lag, sprach Veit, anstatt von / Leide, / Von einer zweiten Eh', und sie genas vor Neide.1
Als Venus den lieblichen Knaben Jul / In ihrem von Schwänen gezogenen Wagen1
Als Venus sich mit Juno und Minerva um den Preis der Schönheit, den goldenen Apfel stritt, und Jupiter den Streit zu entscheiden ausschlug,1
Als Venus, durch des Malers Hand, / In ihrer jugendlichen Schöne1
Als Vetula neulich, bey'm Baden, / Des Schmerlenbachs Fluthen berührt,1
Als Vogel steh'n Eins Zwei vor Dir, / Als Freudenmädchen Drei und Vier;1
Als vollendet die Welt, drückte des Schaffenden / Hand als Krone, das Werk, welchem am längsten er / Nachgesonnen, das Weib,1
Als vom Schlummer leis beschlichen / Sich die Augenwimper schloss,1
Als von dem Seegefecht bey Trafalgar / Vor Nachbar Veit die Rede war,1
Als von dem thränenreichen Morgen g'rade / Die Sonne schied mit purpurnem Gesicht, / Da sucht' Adonis schon des Waldes Pfade;1
Als von den Bahnen / Edens die Ahnen / Waren verstoßen, / Weil sie genossen / Sündige Frucht,1
Als von der Birke struppigem Haar / Der erste Besen gebunden war,1
Als von Oylmpos Wolkenhaupte nieder / Nach Norden hin der Musen Chor sich zog,1
Als von seines Himmels Zinnen Vater Zeus den Gräuel sah, / Seufzt' er auf und dachte dessen, was auf Erden jüngst geschah,1
Als vor 12 Jahren die Anekdoten aus dem Leben Friedrichs II. erschienen,1
Als vor 12 Jahren die Anekdoten aus dem Leben Friedrichs II. erschienen, so war es die höchste Bewunderung des verewigten Monarchen,2
Als vor des reichen Mannes Thüre / Der arme Lazarus, dem Tode nah,1
Als vor einigen Jahren das tröstende: Die Waffen ruhn! für Deutschland erklang,1
Als vor einigen Jahren eine Oper von Gluck zu Schwetzingen aufgeführt wurde, gefiel sie dem Churfürsten so gut, daß er fragte, von wem die Composition sey,1
Als vor einigen Jahren in dem Damenkalender ein Aufsatz über den Hoftanzmeister Mereau in Gotha erschien, war es dem Verfasser durchaus unbekannt, daß dieser selbst über die Gegenstände, worüber er ihm Anweisung gegeben1
Als vor kurzem eine Familie in A. frühstückte, ereignete sich gar ein vergnügter Auftritt. Niemand war freundlicher als Luischen. Sie schmunzelte immer um ihre Mutter herum, und blinzelte, indem sie die Milch trinkte, den Vater an.1
Als vor langer, grauer Zeit / Herr Urian die Christenheit / Noch zu besuchen pflegte maskirt,1
Als vor zwei Jahren die Ilgnerische Gesellschaft zu Altona spielte, wurde unter andern: Julius von Tarent gegeben,1
Als vormals Groll und Bürgerkrieg, / man weiß nicht wie, aufs höchste stieg; / als Wortschwall, Eifersucht, Verdacht, / und Furcht´die Leute aufgebracht,1
Als vormals Lentulus dem Urtheil fol- / gen mußte / Das ihn aus Rom verwies,1
Als vormals Lentulus dem Urtheil folgen / mußte, / Das ihn aus Rom verwies,1
Als Voß, der Dichter, zürnend einst von seiner / Werke Nachdruck sprach,1
Als Vulkan in dem Treffen vor Troja auf Befehl seiner Mutter sich mit seinen Flammen dem Flußgott Skamander widersetzte,1
Als wär' im Blüthenwald am Frühlingsabend / An unsre Brust die Liebste hingesunken1
Als wäre nichts geschehen, wird es stille, / Die Glocken hallen aus, die Lieder enden.1
Als wär’s der Lenz, möcht’ ich den Herbst begrüßen, / Leer ist der Hain, doch hör’ ich süßes Klingen, / Es fällt das Laub, doch seh’ ich Knospen springen / Und Ros’ und Lilie blühn zu meinen Füßen1
Als Weisen preist manch' ein asket'scher Thor, / Wem faul das Leben scheint, gleich dumpfen Moor.1
Als Weiser hab' ich fünfzig Jahre; / Als Mensch und Bürger vierzig nur;1
Als Weitsch der Sohn den Vater malte, / Sah ihm die Liebe zu.1
Als wenn auch Armuth tief verhüllt / Nicht Edles bergen könnte!1
Als wie das Käferchen im Schooß der Rose, / Als wie das Mückchen in der Zuckerdose,1
Als wie der Mensch, so ist sein Gott, so ist sein Glaube, / Aus geist'gem Aether bald, und bald aus Erdenstaube.1
Als wie im Forst ein Jäger, der, am heißen Tag / Im Eichenschatten ruhend, mit zufried'nem Blick / Auf seine Hunde niederschaut1
Als Wiegand von Theben seiner Haft entlassen wurde, kehrte er freudig wieder zu seinen Büchern zurück.1
Als wir den Mund nun öffneten, um ihm recht / Wichtig zu danken;1
Als wir getrost nun darauf dem zielenden / Schützen uns nahten,1
Als wir mein theurer Freund! auf Dresdens schöner Brücke, über dem silberblauen vaterländischen Strome uns die Hand drückten und ich durch Thränen der Wehmuth die herrliche, die liebe Stadt in den freundlichen Strahlen der herbstlichen Sonne1
Als wir mit Schaudern die Grausamkeiten lasen, welche unter den römischen Cäsaren gegen die Christen der ersten Jahrhunderte verübt wurden, wer hätte uns gesagt, daß wir, ja wir, in unserm Vaterlande,1
Als wir noch Kinder waren, sie und ich, / Zusammen auferzogen wie Geschwister,1
Als wir noch zur Zeit der Blüthe, / Leicht umscherzt von süßem Wahn,1
Als wir nun suchten den Ort, wo Dichter den / Präsidem wählten,1
Als wir sanft und furchtsam doch / Blicke tauschten, die verwandten1
Als wir schieden, da war's am Himmel stürmisch / und trübe, / Lag die Erde so kalt,1
Als wir uns auf der Höhe des Albis, mit der reichen Aussicht in das fruchtbare und belebte Thalgelände des Zürichsees1
Als wir uns dem Pißevache näherten, waren wir ganz Aug und Ohr. Derselbe gewährt in die Ferne einen weit prächtigeren Anblick als der Staubbach,1
Als wir uns küßten, war es Nacht. Wer hat es denn / gesehen?1
Als wir uns neulich in unserm lebhaften, fast heftigen Gespräch unterbrochen sahen, blieb mir so viel auf dem Herzen, daß ich, wenn es hätte sein können, nicht ungern meine Abreise verschoben hätte,1
Als wir uns verstanden, / Da fanden wir kein Wort;1
Als wir verstummten, so schalt man: Ihr seyd / nicht Kinder des Geistes!1
Als wir vor Georgitage / Hörten jüngst die Frösche schreyen,1
Als wir zuerst im April 1816 drei poetische Preisaufgaben bekannt machten, konnten wir uns allerdings einiger Bedenklichkeiten dabei nicht erwehren.1
Als wollte die Natur den gold- und blutgierigen Bösewichtern, den Eroberern der neuen Welt , einen Damm vorsetzen und sie gerechte Rache fühlen lassen;1
Als Xerxes, der König der Perser am Meerbusen stand und nach Griechenland hinüberschaute, das er unterjochen wollte,1
Als Zauber, der die junge Welt / In Athem setzt und drin erhält;1
Als Zeichen nur, wie tief ich es empfinde, / Was ich vor aller Welt Dir schuldig bin,1
Als Zerberus der Hund der Hölle, / Des Orpheus Saitenspiel vernahm,1
Als zu Anfang des siebenjährigen Krieges die braven sächsischen Truppen im Lager bei Pirna entwaffnet wurden, die Soldaten gezwungen in die Reihen ihrer Feinde traten, die Offiziere aber ihr Ehrenwort geben mußten, nicht gegen Friedrich zu dienen,1
Als zu dem Kreuz und zu dem Speere / Und zu dem Hirten-Stab1
Als zu dem Wartburgkampf die Dichter / Sich eingestellt von weit und breit1
Als zu des Himmels Freudenfest / Elias einst ward aufgenommen,1
Als zu oberst (über) Hamburg auf der Elbe liegen zwei Fischer, und wie sie nun ihren Fischzug verrichten,1
Als zu seinem Gelust die Musen der freche / Phireneus / Nöthigen wollte, da flohn eilig die Keuschen / hinweg:1
Als zu Studtgard noch die großen Opern gegeben wurden und jedermann freien Eintritt ins Theater hatte,1
Als zu W. mit religiöser Feierlichkeit der Grundstein zur Bürgerschule gelegt wurde, hatten sich als neugierige Zuschauer auch einige Landleute eingefunden,1
Als zur heil'gen Gottesfahrt / Scholl Gebot an allen Enden, / Nicht lang wurde Zeit gespart, / Frisch wollt' ich ans Werk mich wenden;1
Als zur Kinderzeit und Lust mir winkte, / Als der Bilder Schaar stralend mich untanzte,1
Als zur Zeit Kosciusko's in Polen die Russen und Preussen gegen die Revolutionisten einen blutigen Krieg führten,1
Als Zusatz zu dem was von der Naturgeschichte Hindostans beigebracht ist, erwähne wir zuletzt eine Pflanze, welche unter die charakteristischen Auszeichnungen Hindostans gehört,1
Als zweihundert Feuerschlünde / Donnernd: Auf zum Kampfe ! riefen1
Als, auf zerriss'ner Schulter / Des Kreuzes schwere Last, / Den Herrn die Schergen trieben / Zum Tod mit roher Hast:1
Als, Freundin! einst Dein erster Tag / Aus Rosenwolken lächelnd brach, / Da sammleten sich früh um Deine Wiege / Die Grazien,1
Als, ich weiß nicht zum wievielsten Male, / Du mein schlechtes Antlitz zeichnen wolltest,1
Als, liebend noch, der Christen fromme Schaaren / Begeistert für das Göttliche und Reine,1
Als, nach der Erzählung griechischer Dichter, mit der Unschuld das goldne Zeitalter verschwunden,1
Als, von der Eifersucht gequälet, / der Mann der lockern Delia1
Als, was im Julius geschehen, die Absoluten / Europa's hörten, - Kopfweh spürten sie;1
Als. Hr. Felton, ein Geistlicher, fand, daß seine ersten Orgelconcerte gut aufgenommen wurden, eröffnete er eine Unterzeichnung für eine zweyte Sammlung,1
Alsatiens Flur / Verstummt, die Natur / Verhüllt sich in dichtere Schatten;1
Also bewährt es sich doch, was ein Stadtge- / rücht nur verlautbart, / Unbesonnener Thor, so begehest Du heut Dein / Verlöbniß?1
Also bist du, lieber Schwärmer, nach langen Irrfahrten, - multum jactatus et alto, wie der fromme Held aus Troja, endlich wieder im unserm trauten Vaterlande!1
Also das die alte Stelle! / Und die alte doch auch nicht!1
Also das durfte ich einmal von Dir erwarten - Treulose - einer Bitte Gehör zu geben, deren Erfüllung Dir eigentlich selbst Freude gemacht haben würde?1
Also das wäre Verbrechen, daß einst Properz mich begeistert; / Daß Martial zu mir auch, der Verwegne, gesellt?1
Also der Held; und Schienen von hellgeglät- / tetem Bergerz / Fügt er rasch um die Beine, das edle Geschenk / des Hefästos.1
Also der Kunst nur weihst du die Zeit, die / ganze des Lebens?1
Also diese Liebe, die niedrige, trift man in / ihren / Dichtern,1
Also du bist jener Knabe, / Den zum Führer wir verlangen / Eines Blinden, hier gefangen?1
Also eine Deportation nach Cayenne, mon cher? Wie Sie sagen. Unmöglich! eines bloßen Pasquilles, einiger sinnreicher Verse wegen? - unmöglich!1
Also erlangt man den Himmel! klimmt zu den hohen / Gestirnen!1
Also erschien sie mir, ich ihr, in der ersten Bewegung, / Und der Augenblick knüpfte das ewige Band -1
Also eure Natur, die erbärmliche, trift / man auf euren / Bühnen,1
Also fleht man bey euch den leichten Tanz / der Thalia / Neben dem ernsten Gang,1
Also fühlt man bei ihnen die freudige Wonne / des Herzens,1
Also gehst du? Willst nicht länger weilen, / Wo die Liebe freundlich dir gelacht?1
Also gesund - die Muse sonder Titel / Verhoffet doch ein Jahr und mehr zu leben1
Also hat er mich verlassen / Bleibt kein süßer Zweifel mehr?1
Also hatt' er lang gesprochen, / Hatte höchste Noth geklaget,1
Also hätte ich doch einmal Deine Vorstellung von meiner Festigkeit übertroffen?1
Also heute kommen zwei Candidaten, um die erledigte Pfarre sich zu melden – und ich bin Kirchen-Patron – ich soll entscheiden – ja lieber Gott! wenn ich nur etwas davon verstünde.1
Also heute soll ich dich erblicken, / Herrlichstes der Wunder dieser Erde,1
Also meinen Tod bestätigt! / Blutmensch! Wieviel Männer stießest / du schon kalt und feige nieder1
Also nahet der Tag! es besucht uns wieder Asträa; / Mit Schande wird Bellona weggebannt.1
Also prahlet eine stolze Jungfrau: / Spinnen will ich nicht, ich will nicht sticken,1
Also ruft die ernste Stunde, / Wieder unsern vollen Kreis,1
Also sagt Rabi Jose, der Galiläer. Um die Zeit, dass der heilige und gebenedeyete Gott kam, das Gesetz auf dem Berge Sinai zu geben,1
Also sang ich den Jubelgesang, hellstimmig und kraftvoll, / Und die Wonn' ergriff mächtig der Hörenden Kreis.1
Also sey es bestimmt, dem Bräutigam werde ge- / währet, / Wie er sittsam es bat: nach sieben Tagen und / Nächten / Krön' ein ländliches Fest der Liebe geheiligtes Bünd- / niß:1
Also seyd ihr gefallen, ihr treuen Genossen des Ufers? / Gerne weilte mein Schritt hier an dem alternden / Stamm,1
Also Sie wollen wirklich nach Helgoland? Mein Gott, das können Sie ja viel einfacher und billiger haben.1
Also spricht der Scheik El Feri: / Hundert Kühe sollst Du haben, / Und dazu dreihundert Schafe;1
Also stehts im Schicksals-Buch geschrieben: / Willst du leben, wirken, lieben,1
Also todt? so fragt sich auf der Strasse / Jedes Alter, jede Bürgerklasse,1
Also wär' es besänftigt, / Mein verfolgend Verhängniß?1
Also willst Du mich wirklich verlassen? / Muß ich denn nicht, geliebtes Mädchen1
Also willst du, o mein Friede, / Du ein Schwan auf stillem See,1
Also wirklich Bräutigam! Nun so segne Sie Gott, lieber gnädiger Herr, und gebe ihnen eine Frau Gemahlin, gut und schön und brav, wie unsere liebe gnädige Frau,1
Also wirklich muß ich scheiden, / Scheiden jetzt - so nach dem Glück!1
Also wirst du z.B. in einer Gesellschaft, wo eben Scherz und Fröhlichkeit herrschen, keine Sittenpredigt halten,1
Also, den Rentsekretair, oder nun und nimmermehr keinen andern Mann, - das ist der Entschluß unserer Josephine? fragte Kaufmann Grünhold seine Frau,1
Also, meine Gnädige, nun bitt' ich dich noch einmal! Wie nennen Sie den Vers, der aus drei langen Silben besteht?1
Alsobald knallet in G** des Reiches würdi- / ger Schwager,1
Alsobald knallte am Thore des Reiches würdi- / ger Schwager.1
Alstroemeria igtu. / -- peregrina. / Amygdalus orientalis. / Dieser schöne Baum steht nicht im Linné; Aiton aber führt ihn an, und nennt ihn den silberblättrichten Mandelbaum.1
Alt haltet ihr Freunde die Welt? / Wie lang ist, was seyn soll, bestellt?1
Alt ist dieses Gedicht, neu jenes. Das frag' ich / nicht; frage: / Welches von beyden das bessere sey?1
Alt und Jung nur herbei! nicht sollet ihr tanzen, / nur gehen,1
Alt wird Nigrin und kahl; er hat von / Glük zu sagen;1
Alt, wie die Welt, ist diese Erfindung - und klüger als alle;1
Alt-Regensperg, auf einem kleinen Hügel am westlichen Ufer des Katzensee, ist noch in wenigen Trümmern sichtbar;1
Altdeutsche Tracht hat mir des Schneiders Kunst verlieh'n, / Du, lieber Gott, gieb mir nun auch altdeutschen Sinn.1
Alte Bibliothekdiener sind in der Regel Originale. Der gelehrte Staub, den sie dreißig bis vierzig Jahre in sich aufnahmen, die gelehrten Brocken, die sie aus alten und neuen, guten und schlechten Büchern auflasen,1
Alte Bote du mit weißem Haar / Nimmst der Botenschaft noch wahr,1
Alte Dichter allein und todte lobst du. / Um Vergebung, Marull:1
Alte halten sich darum leicht für Weise, weil die Leidenschaften, die sie in frühern Jahren nicht löschen konnten, in spätern von selber ausgebrannt sind,1
Alte Liebe rostet nicht - / Schon vor Jahren liebten wir / Diesen Wein, den goldnen hier;1
Alte Liebe rostet nicht, / Hört' ich oft die Mutter sagen;1
Alte Prosa komm wieder, die alles so ehrlich / heraussagt,1
Alte Prosa komm wieder, die deutliche Gedan- / ken entwickelt,1
Alte Sprüchwörter enthalten gewöhnlich Wahrheiten, weil sie auf allgemeine Erfahrungen sich gründen.1
Alte Töne tönen wieder, / Rasch entflieht das wilde Leben; / Jetzt der Sehnsucht hingegeben,1
Alte Vasen und Urnen! Das Zeug wohl / könnt ich entbehren;1
Alte Zeiten, kehret wieder / Mit der unbefangnen Lust; / Bringt die alten, frohen Lieder, / Bringt die unverhüllte Brust.1
Alte, vergnügliche Lieder mit Lust auffrischend im / Bade / Singt lautstimmigen Mundes jener1
Altehrwürd’ges Symbol der wahren Einheit und / Eintracht, / Welch’ ein gewaltiges Bild stellst du mir hin / vor den Geist!1
Altengland athmet leicht, kein Seufzer stört / das Vaterunser mehr, es jauchzt Palast und / Hütte:1
Altenthals Handelshaus gehörte zu den angesehensten des Landes. Erhob es sich auch nicht unter den übrigen durch jenen üppigen Aufwand,1
Alter Grossmütter Freude, zu waschen, zu / brauen und backen,1
Alter Herr, weshalb so zornig? / Friede herrscht im deutschen Land,1
Alter Mann mit dem weißen Bart / Wandelt die Straße in Frieden.1
Alter Ritter Glanz und Ehre, / Ihrer Waffen Herrlichkeit / Sang der Väter graue Mähre / Zog mit Helden in den Streit,1
Alter! nannt' ich dich, / Und du schaltest mich / Eine böse Zunge.1
Alterthümliche Kapelle, / Jung umblüht von Rosenhelle,1
Altes Eisen, Messing, Bley, / Lumpen, Fetzen, Hahnenschrey,1
Altes Kirchlein, andachtleer, / Wardst du, ohne Wiederkehr.1
Altes und Neues sind Zauberer. / Federleichte Gründe für jenes1
Altmeister Martins Tochter / Galt für ein schmuckes Ding!1
Altorf, der Hauptflecken des Cant. Uri1
Alzindorn willst du dir zum Manne wählen? / Lucinde, du bist klug: allein1
Am 1. März gieng der General Jourdan, an der Spitze der Mainzer Armee, die izt den Namen Donau Armee erhielt, von Strasburg aus über die Brücke von Kehl1
Am 11. März war der Obergeneral der Armee von Italien, der ehemalige Kriegsminister Scherer in Mailand angekommen,1
Am 11ten Februar starb zu Straßburg, Johann Andreas Silbermann, des großen Raths alter Beysitzer und Orgelmacher daselbst.1
Am 13ten August 1758 näherte sich die große russische Armee, unter dem General Fermor, der Festung Cüstrin, die, unter den Befehlen des Obersten Schack von Wuthenow, mit hinlänglicher Garnison versehen war,2
Am 14ten April dieses Jahres endigte der königlich preußische Oberforstmeister F. E. Jester zu Königsberg sein durch Thätigkeit und Kenntnisse ausgezeichnetes Leben im 77sten Jahre1
Am 14ten November 1812 kam ein Stück Wild im hiesigen Thiergarten am die Aeckerumzäunung bei dem Jagdschloß,1
Am 15. Dec. des vorigen Jahres zu London wurde im Coventgarden zum erstenmale des Herrn Beaumarchais Lustspiel: die Heyrath des Figaro, oder die jetzigen Thorheiten gespielt.1
Am 15ten Juli dieses Jahres starb endlich Dr. Ludwig Karl Eberhard Heinrich Friedrich von Wildungen, kurhessischer Oberforstmeister der Provinz Oberhessen in Marburg,1
Am 16. Jahre. A. ist die Tochter eines reichen Bankiers. Ein junger Schriftsteller hat sie auf einem Balle kennen gelernt,1
Am 16. Julius des 1550sten Jahres hallten die Glokken feierlich von den Thürmen Neapels, die Frommen zum Feste der Madonna di Monte Carmelo zu rufen.1
Am 17. December - es war ein sehr kalter, unfreundlicher Abend - schaute ich, da es finster ward,1
Am 18ten. Bey meiner Zurückkunft in Neumarkt mußte ich hören, man habe beym Abzuge des Generals Dejaen 13 silberne Löffel vermißt,1
Am 19. August 1780 fand sich beim Horathe von Gr...rer, der damals eines der ersten Häuser in Wien machte, die gewöhnliche Abendgesellschaft ein.1
Am 19. Julius traf der Kaiser auf seiner Rückreise von Frankfurt in Gesellschaft der Kaiserinn, des Churfürsten von Cöln, und der Erzherzöoge Carl und Joseph in Maynz ein.1
Am 1ten December 1798 fuhr ich mit der Post von Karlsruhe nach Rastatt. Es war ein sehr schöner, fast warmer Tag1
Am 20. März 1449 begab sich zu Venedig ein wunderbarer Diebstahl. Borsio, der Bruder der Herzogs von Ferrara, kam gegen Venedig,1
Am 21sten Novemb. 1783 stiegen Herr Pilatre de Rosier und der Marquis d'Arlands 1000 Toisen hoch in die Luft.1
Am 21sten p. Trinitatis saß Nachmittags Jakob, der Sohn des reichen Brauers von Modelsdorf, bey dem noch reichern Müller Reinhold zu Adelsdorf.1
Am 22sten December 1782 starb zu Würzburg der dasige Hoftenorist und Singmeister, Hr. Steffani, im 45sten Jahre seines Alters.1
Am 23. November, also am Tage des heiligen Clemens, vorigen Jahres war es, wenn ich nicht irre, daß ich, bey einem meiner Freunde, zum Fenster hinaussah1
Am 23. October 1782 starb zu Regensburg der Fürstl. Thurn und Taxische Kammermusikus, Joseph Riepel, einer unserer verdienstvollesten Musikgelehrten.1
Am 24. Juni war der für mich unvergeßliche Tag, da ich zum drittenmal, in Gegenwart der Einwohner Güstrows1
Am 24sten Oct. 1804 ging der Herr Amtsverweser K. in R. mit seinem Schwager dem dortigen Caplan nach Friedberg auf's Jahrmarkt1
Am 25. August d. J. 1823, am St. Ludwigstag, welcher im Großherzogthum Baden so hoch und herzlich gefeiert wird, versammelte sich eine hohe Jagdgesellschaft in dem Jadhause Kaltenbronnen,1
Am 25. März 1799 wurde das unter dem Generalmajor Freyherrn von Laudon bey Taufers in Vinschgau aufgestellte K.K. Truppencorps von dem Feinde überfallen,1
Am 25sten Merz wurde von Bandemer zu Hohenholz in Hinterpommern Neustettinischen Kreises, der erste seiner Geschwister, gebohren.1
Am 25ten März rückte die siegende Armee in Brüssel ein, wo die Einwohner den Feldmarschall Prinzen von Koburg und den jungen Helden, Erzherzog Karl, mit den größten Freudenbezeugungen empfiengen.1
Am 26sten März 1794 bot die Stadt Rouen den Anblick ungewöhnlich regen Lebens dar. Der Marquis von Rosny, bekannter unter dem Namen des Herzogs Sully, war von Paris angekommen1
Am 26ten August des Jahres 1801 starb in Wien der Erzherzog Max. Franz von Oesterreich im 55ten Jahre.1
am 27. August 1812 geboren, ist die Enkelin der i. J. 1809 in Berlin verstorbenen, in der musikalischen Theater-Welt rühmlichst bekannten Königl. Preuss. Kammersängerin Madame Schick,1
Am 29. November 1695 war in der kaiserlichen Haupt- und Residenzstadt Wien ein großer Jubel, ein großes Vergnügen für alle Klassen des Volks, von der allerobersten bis zur niedrigsten herab.1
Am 29. Oktober 1268 wird das grausame Urteil vollzogen,1
Am 29sten August 1782 starb zu Halberstadt Hr. Christian Heinrich Möller, Domorganist daselbst.1
Am 29sten May starb zu Eichstädt der bekannte Violoncellist Johann Baptist Baumgärtner,1
Am 30. September 1795 wurde ein Herr Brown, der auf dem Felde, in der Gegend von Hammersmith1
Am 30sten Oktober 1820 früh erlegte mein Bruder, der Forstlehrling Carl Gottfried Wetzel1
Am 30ten und letzten Tage des Ramazann, als am Vorabende der zwey Beyramsfeste, wohnt der Sultan einem Privatgottesdienste bey.1
Am 31. December 1858 versammelte sich in einem Salon des Baron G. eine Anzahl junger Officiere, welche durch ihr heiteres Antlitz zu beweisen schienen, wie sehr sie geneigt seien, den letzten Tag des Jahres fröhlich durchleben zu wollen.1
Am 3ten Dezember 1811 meldete man dem Schultheis Willmes zu Oberfleckenberg, daß am Schattenberge, einem nahe gelegenen Waldrevier, ein Wolf gesehen worden sey.1
Am 3ten März 1806 las Hr. Vauquelin im Nationalinstitute zu Paris einen Bericht von den mannichfaltigen Versuchen vor,1
Am 4. December 1793. wurden 63 Personen zu Lyon auf einmal guillotinirt. Der Boden sank unter der Schwere der Maschine, von dem vielen vergossenenen Menschenblute durchweicht.1
Am 4ten Jenner 1739 war in der Gegend von Bristol und Bath ein schweres Donnerwetter1
Am 5. Juni 1856 wurde diese Gemeinde von einer schrecklichen Feuersbrunst heimgesucht.1
Am 5ten 1783 starb zu Berlin gerade an seinem Geburtstage Hr. Friedrich Wilhelm Riedt im 73sten Jahr seines Lebens.1
Am 5ten Nov. 1789 begieng eine kleine Gesellschaft von Schullehrern, mehrentheils aus der Derenburgischen Inspektion, das erste Jahrsfest der von ihr errichteten Schulkonferenz in Dennstädt mit anständiger Feierlichkeit, jedoch ohne alles Geräusche.1
Am 7ten April 1783 starb zu Mannheim der Churfürstl. Pfälzische Hofkammerrath und erste Kapellmeister Ignatz Holzbauer1
Am 7ten Juli 1782 schlug zu Helingham bey Norwich der Bliz in ein ansehnliches Gebäude,1
Am 7ten Merz 1796 wurde im Sachsen-Gothaischen Gebiete, am Sattelbach im Dörnberger Forst, ein Luchs, männlichen Geschlechts, vom Spürer Simon Kellner,1
Am 7ten Messidor des 2ten Jahrs, wurde bey einem der Guillotin-Amalgama's, die damahls an der Tagesordnung waren, und welches dieß Mahl aus zwey und zwanzig Frauenzimmern bestand, auch eine junge Gattin hingerichtet, die ein stillendes Kind hatte.1
Am 8. März war überhaupt erst die Errichtung einer ReserveArmee beschlossen worden.1
Am 8ten Februar 1801 brachten die Franzosen von Ensthale einen Schmiedemeister, Joseph Zaißmann, und seinen Schmiedeknecht, Bernhard Peer, in das französische Hauptquartier nach Leoben in Obersteiermark als Arrestanten,1
Am 8ten Oktober 1781, starb zu Preßburg der berühmte Kapellmeister des Fürsten Bathiany, auch Organist an der Domkirche daselbst.1
Am 9. Februar des Jahres 1818 fand man zu Bligny, unweit der Stadt Bar-sur Aube in Frankreich, den dortigen Einnehmer erschossen und beraubt.1
Am 9ten 1783, starb zu Berlin Mad. Juliane Reichardt, Tochter des würdigen Königl. Preußischen Concertmeisters Franz Benda und Gattin des bekannten Preußischen Kapellmeisters Joh. Reichardt.1
Am Abend auf der Halde / Da weht es kühl und lind,1
Am Abend des entscheidenden Sieges bei Leuthen verfolgte der König den Feind, und befahl dem Wirth einer Dorfschenke, seinem Zuge in der Finsterniß zu leuchten.1
Am Abend eines heißen Tages ging Hannchen mit leichten Schritten zwischen Gartenbeeten auf und nieder,1
Am Abend im Feld war ein dumpfes Geschrei, / Und Hinundwiederrennen: / Verschwörung! Nächtliche Meuterei!1
Am Abend sind schon die Menschen frei / Von des Erdgeist's Plagen und Sorgen, / Da zieh'n die Gestirne des Himmels herbei1
Am Abend sorgt nicht, daß Eure Kinder beten: da lehret sich's von selbst,1
Am Abend weicht die Sonne ganz, / Die morgen doch mit neuem Glanz1
Am Abend, unter'm Weidenbaum, / Sitzt sie in kühler Ruh; / Da hauch ich durch den grünen Raum1
Am Abgrund leitet der schwindlichte Steg, / Er führt zwischen Leben und Sterben,1
Am Abhang der Hörnisgründe, nahe dem romantischen Mummelsee im Schwarzwalde, hütete ein liebliches Hirtenmädchen seine Ziegen.1
Am Abhang eines schroffen Felsens standen / Des Frühlings erste Kinder, Veilchen, welche / Gebückt in sich die lieblichsten Gerüche / Weit um sich her verbreiteten.1
Am acht und zwanzigsten des Brachmonats im Jahre 1700 stand Herr von Falkendorf zu Falkendorf mit seiner Gattin, zweyen Kindern und deren Lehrer auf einem Basaltfelsen,1
Am Adler, welcher sich erhebet, / Und in dem lichten Freyen schwebet,1
Am Allerseelenfeste / Da ziehen wir hinaus, / Mit Blumen fromm zu schmücken / Der Todten kaltes Haus.1
Am Allerseelentag vom frommen Gang / Kam Mütterchen heim vom Grab ihrer Lieben.1
Am Allerseelentag vom frommen Gang / Kam Mütterchen heim vom Grab' ihrer Lieben,1
Am Allerseelentage / Zog Mancher wohl hinaus, / Ein theures Grab zu schmücken / Im stillen Friedenshaus,1
Am Altar ringt die Jungfrau schwer, / Die Nonnen stehn bereit umher, / Den Schleier ihr zu geben;1
Am alten Scheidewege / Stehst du allein wie einst,1
Am alten Thurm, von Epheu dicht / Umschlungen,will ich ruhn,1
Am Alter hangen die Früchte an, der Jugend die leichten Blüthen.1
Am Anfange des Monaths November 1796 hatte der Generalmajor Freyherr von Laudon den Feind am rechten Etschufer bis an den Gardasee zuück geworfen,1
Am Anfange des neuen Jahres kommen die besten Sänger einer Gegend darin überein, einem ihrer nachbarlichen Freunde, bey dem sie eine gute Aufnahme und Bewirthung zu hoffen haben, Glück zu wünschen:1
Am ärgsten spürt den Hochmutsdrang / Zwergmännlein, das empor sich schwang.1
Am Arme der Freude begrüßt' ich das Seyn; / Sie führte mich lächelnd ins Leben hinein,1
Am Ausgang des Drachen- oder Ennemooserried's gegen den Kernwald, der Obwalden von Nidwalden trennt, steht in romantischer Wildnis eine Kirche,1
Am Ausgang des obern Rheinwalds eröffnet sich das Schamserthal, eine sanfte Ebene vom Grün der Wiesen bekleidet.1
Am Ausgange eines Engpasses, den die südwestlichen Zweige des waldigen Hochgebirges bilden, welches die peleponnesische Halbinsel durchschneidet, stand ein ziemlich unansehnliches Haus,1
Am Bach viel kleine Blumen stehn, / Aus hellen blauen Augen sehn;2
Am Bach, am Bach, im flüsternden Gras, / Da liegt der Knabe im Traum,1
Am Bach, am Bach, im flüsternden Gras, da liegt der Knabe im Traum;1
Am Bache saß der kleine schöne Beno, / Und die noch schönre Minia.1
Am Bache spielt ein Kind im Ufersande, / Da kommen schöne Blumen hergeschwommen,1
Am Bache, wo drei Erlen stehn, / Auf einem moos'gen Steine1
Am Bächlein ging ein Mädchen hin; / Es sprach: so sanft wie du / Fließt still mein heitres Leben hin,1
Am Bächlein ging ein Mädchen hin; / Es sprach: So sanft wie du / Fließt still mein heitres Leben hin, / In Einsamkeit und Ruh.1
Am Bahnhof zu Lyon welch' ein Gedränge! / Um ein Kameel, gehüllt in reiche Decken, / Schaart dichter stets und dichter sich die Menge.1
Am Bartholomäustag des Jahres 1854 konnte man ein ungewöhnlich große Zuhörerschaft in der Hauptkirche der Residenzstadt X. versammelt sehen.1
Am Baum ist die Blüthe erfroren, / Meine Liebe ist dahin, / Wie ein flüchtiger Traum verloren, / Ich fühle, wie arm ich bin.1
Am Belt stieß einem Nimmersatt / Ein Vielfraß auf. Glück zu! wie steht es um / den Magen?1
Am Berg, geküßt im rauhen März / Vom warmen Sonnenschein,1
Am Berge liegen zwei Hügel, / Zwei Hügel liegen Im Wald,1
Am Berge stand ich wohlgemuth, / Und hatte kein Verlangen,1
Am Berge steht ein Kirchlein, / Vergessen steht es da,1
Am Bergeshang in tiefer Wälder Schatten / Wie Licht im Dunkel blüht das Kraut Gin-Seng;1
Am Bergsee, wo die Wipfel steigen / Bis in die Nacht hab' ich gelauscht;1
Am besten spricht aber, als der Styl dieses Portals für die Zeit und den Werth oder Unwerth desselben1
Am besten thust du, still Lehrmeinungen zu hören, / Ohn' im Gedankengang den Meinenden zu stören.1
Am besten wird das Haus vom strengen Mann regiert?1
Am Bettlein ihres Kindes, krank zum Tod, / Wacht eine Mutter, die von Schmerz zerissen;1
Am Birkenzweige blättert / Der volle Keim sich auf;1
Am Birkenzweige blättert / Der volle Keim sich auf; / Das frohe Eichhorn klettert / Am Stamm hinab, hinauf1
Am Birkenzweige blättert, / Der volle Keim sich auf;1
Am Boden hielt der Griechen Kunst und Wollen; / Des Simses Last, der Säulen starke Glieder,1
Am Boden winden sich die Ranken, / Weil auf kein Baum sie nahm;1
Am Brunnen steht die Anne Marie, / Mit Fides, zur Abendstund', / Kein Kind war lieblicher als wie sie,1
Am Brunnen vor dem Thore / Da steht ein Lindenbaum:1
Am Burgthor klirrt der Riegel; / Gefolgt vom Knappentroß,1
Am Calderon ein schlimmer Raub! Ach! / Wer konnt' ihn wohl begehn als Raupach?1
Am Charfreitag starb der Winter, schauernd unter / Thränengüssen,1
Am D.'schen Hoftheater bemerkte man seit längerer Zeit ein junges Paar, das allabendlich an demselben Platze, in der zweiten Reihe des Amphitheaters, mit gespannter Aufmerksamkeit den Vorstellungen der Schauspieler beiwohnte.1
Am dämmernden Horizonte, / Im scheidenden Abendlicht / Glühet die Stadt,1
Am Despotismus ist das Beste seine Inkonsequenz; er sucht eben so sorgfältig den Thron des Nachbars zu untergraben, als er, durch Beugung vieler Millionen Nacken, den seinigen zu unterstützen trachtet,1
Am Dienstag den 6. dieses Nachnittags 2 Uhr rückten auf einmahl, ohne daß ein Mensch etwas davon vermuthete 12000 Mann Infanterie und Cavallerie in Nidda ein, wo General Jourdan sein Hauptquartier im Amtshaus nahm.1
Am Dornenstrauch erzeugt der Lenz die Rosen; / Die Dornen stechen, nur die Rosen blüh'n.1
Am dritten Tage nach der Einschließung von Verdun durch die Preussen ward ein Trompeter in die Festung gesandt,1
Am dunkelblauen Firnamente wanken / Dahin die stillen Bahnen Mond und Sterne.1
Am dunklen Buchenhaine, / Der Einsamkeiten Schooß, / Saß ich bey'm Abendscheine1
Am einsamen Strande plätschert die Fluth, der Mond ist aufgegangen,1
Am Elbstrom, bei Tangermünde, / Da steht ein Schneidergesell1
Am Ende des Aprils 1775 gieng ich über den St. Bernhard nach Piemont. Die kleine Caravane, in deren Gesellschaft ich diesen Berg erklettere, kam mit mir um 4 Uhr Nachmittags auf dem Gipfel desselben an,1
Am Ende des Dorfes Middleton, an der westlichen Grenze von Wiltshire, steht ein gar nicht mehr neues, aber hübsches Haus aus rothen Backsteinen,1
Am Ende des eilften, und im zwölften und dreizehnten Jahrhunderte (1095-1270) waren Kreuzzüge Sitte, so wie Staatsumwandlungen am Ende des achtzehnten und im Anfange des neunzehnten Jahrhunderts;1
Am Ende des letzten Decenniums war eines Abends in Hamburg ein kleiner, geselliger Kreis versammelt, unter welchem sich ein fremder, angesehener Offizier befand, der die Uniform eines der kleinern souverainen Fürsten Deutschlands trug,1
Am Ende eines alten großen Dorfes stand in den letzten siebenziger Jahren das Häuschen einer armen kranken Wittwe, Magdalene.1
Am Ende eines freundlichen Sächsischen Dörfchens lag an dem munteren Giesbache, der durch dasselbe hinrauschte, eine stattliche Mühle;1
Am Ende in Hill's Beobachtungen und Versuchen über die Heilkräfte des Sauerstoffgas oder der Lebensluft sind einge Beobachtungen angehängt,1
Am engen Paß auf Hügelrand, / Da steht ein Ritterhaus1
Am Erdrücken St. Paul gegenüber fanden wir über einer Höhle, welche die Fuchshöhle genannt wird, und ohngefähr zwölf Klafter lang ist, eine Menge versteinerter Muscheln und Meerschnecken.1
Am Erker, da sitzt wohl Abend im Fenster 'ne schöne Maid1
Am Erlenbache, gehüllet in Grün, / Stand einsam ein Bäumchen und weinte;1
Am ersten goldnen Lebenstage, trunken / Vom süßen Anschaun einer neuen Welt,1
Am ew'gen Eise, das vom Montblanc her / Ins weite Thal als starres Meer sich zieht,1
Am Feinde standen unsre Posten, / Doch still verzehrte sich die Nacht,1
Am Felsen erglänzte der Morgenstrahl wieder, / Warf rosiges Licht in die Thäler hernieder;1
Am Felsen hing der Morgenstrahl / Im Reich der Wolken und der Winde1
Am Felsen saß ein Knabe / Einsam und sehnsuchtsvoll;1
Am Fenster die Biene / Aengstlich schwirrt. / Sie hat in mein Zimmer / Herein sich verirrt.1
Am Fenster hälts; im Weine wirds zu Gift. / Doch wird ein schwarzer Freund1
Am Fenster jagt vorüber / Ein Blätterheer der Sturm, / Und trüber stets und trüber / Umnebelt’s Berg und Thurm.1
Am Fenster Lisberta stand, / Und sah die schwankende Rebe: / Den Brief am zierlichen Band / Dem Gebieter treu übergebe.1
Am Fenster meiner Liebsten / In einem Topfe stand / Ein junges, blühendes Röschen,1
Am Fenster stand ich diesen Morgen, / Und hatte dies und das zu sorgen.1
Am Fenster steh' ich stundenlang, / Und blicke schweigend hinaus,1
Am fernsten Strande kalter Celten, / Wo müder schon die Sonne schleicht,1
Am festlichen St. Andreastage hallte das Geläute der Glocken von den hohen Domen der Stadt in feierlich schwermüthiger Weise weit über das prächtige Petersburg dahin,1
Am Fluß unterm Baume, / Dem blühenden Ast, Da sah ich die Wellen / Sich jagen in Hast.1
Am Flusse saßen die Alten, / Die Jungen saßen am Teich,1
Am freyen Hügel hebt ein Tempel sich / Geweiht von seiner blüh'nden Priesterinn,1
Am frischen Grabeshügel steht / Ein weißer Birkenbaum,1
Am frischen Grabeshügel steht / Ein weißer Birkenbaum, / Und senkt, so wie ein Lippchen weht, / Sich auf den stillen Raum.1
Am Frohnleichnahmsfeste jedes Jahres hat in der Stadt Vicenza ein Schauspiel Statt,1
Am frölichen Saturnusfest, / Wo die Moral an Ertans Arme1
Am frühen Morgen aufgewacht, / Hab' ich den Tag geschrieben,1
Am frühen Morgen rasselte ein Wagen durch das gewölbte Thor der Citadelle. Er war von der Wache kaum angehalten worden;1
Am frühen Morgen rief Haspassia Daphnen zu sich. Man sah es der Gebietherinn an, daß sie die Nacht durchwacht hatte -1
Am frühen Morgen stürmt' durch's Grün / Des Tannenhorstes ein edler Ritter / In ungestümer Eile hin.1
Am frühen Morgen verließen wir Freiberg und fanden uns bald in einer an abwechselnden Schönheiten reichen Gegend.1
Am frühesten Morgen nach einer wunderbaren Nacht - noch flirrt es mir unerträglich vor den Augen, noch bebet mir das Herz vor Wehmuth und Wonne,1
Am frühsten Morgen feucht' und rauh / Und Winternebel hoben sich, / Begegnet mir vor'm Stadtthor eine Frau,1
Am Fuß des wilden Haarders, eine Stunde obenher dem Ort, wo die rauschende Aare sich in den Thunersee ergießt,1
Am Fuße der Pyrenäen, und zwar an ihrer westlichen Seite, da, wo Navarra und Aragon sich berühren, liegt ein kleines, merkwürdiges Thal.1
Am Fuße des Gebürges, wo sein Haupt / Der kühne Säntis, strahlendhell umgürtet / Aus einem Kranz von Wolken königlich / Erhebt,1
Am Fuße des Harzgebirges, dicht vor dem kleinen Osterode, liegt ein altes Gemäuer, durch den Sosefluß vom Städtchen getrennt.1
Am Fuße des Hliponz, eines hohen Berges, welcher die Grenze zwischen Kärnten und Steiermark, an der Nordwestgrenze des Cillier Kreises bildet,1
Am Fuße des Kyffhäusers, etwa tausend Schritte entfernt vom Dorfe Tileda, stand, umspült von einem klaren Bache, das stattliche Haus von Margarethe's Mutter.1
Am Fuße des Latmos wölbt sich eine tiefe Grotte, / Vom Finger der Natur der Kunst Vitruvs zum Spotte1
Am Fuße des Plintimmon wandelte Florette auf einer blumigen Wiese; da hörte sie ein Vögelchen in einem Tone kreischen, der ihr ganz ungewöhnlich war.1
Am Fuße einer der höchsten Bergketten Spaniens, welche, von dem ihre Schluchten einen großen Theil des Jahres erfüllenden Schnee den Namen der Sierra Nevada erhielt, liegt Granada,1
Am Fuße einer schönen Schweizer-Alpe saßen unweit von der väterlichen Hütte zwei frische Kinder mitsammen,1
Am Fuße recht - im Kopfe schlecht, / Dien' ich so Herrn als Knecht;1
Am geschwärzten Bogenfenster / Steht der Rabbi Löw, der Hohe, / Den besucht der Kaiser Rudolph,1
Am Gestade der Provence, unfern von Marseille, ragt ein Felsen weit in das Meer hinaus. Ihn scheint die Natur für eine friedsame, von der Welt abgeschiedene Seele dahin gesetzt zu haben,1
Am Gestade eines schönen Sees saß sinnend ein Kind der Götter.1
Am Gipfel des menschlichen Elends ist oft die Blume der Unsterblichkeit befestiget.1
Am goldnen Morgen meiner Tage, / Bei süßer Kindheit Spiel,1
Am goldnen Morgen meiner Tage, / Von süßer Kindheit Spiel, / Wie frey war ich von Schmerz und Klage!1
Am Grab Achill's steht Alexander, Freund! / Und sieh! er weint,1
Am Grab' Alinens sprach zum trauernden Geleite / Der Leichenredner viel vom Wiedersehn.1
Am großen Gerichtstage wird es sich erst entscheiden, / wer aus Beiden der größte Mörder war.1
Am Großen wird das Kleine groß; am Kleinen bleibt das Große klein.1
Am grünen Donauufer / Da steht ein Herd, / Dem hat meine rasche Jugend / Den Rücken gekehrt.1
Am grünen Hügel stand ich wehmuthvoll, / Den Blumen, treu im Tode, still umranken,1
Am grünenden weinbelaubten Abhange der Alpen erhob sich unfern von Verona eine freundliche Villa, welche sowohl durch die pittoreske Lage der Gegend, als durch die Kunst der Architektur1
Am Hafen von Livorno war an einem heitern Sommerabend eine große Menge Menschen versammelt. Der heitre Himmel, die erquickende Seeluft, die herrliche Lage des Molo lockte jeden,1
Am Hals der Mutter hängt der Knabe, / Und schmeichelt um ein Küßchen ihr,1
Am Hals ein Eisen, eins am Fuß, / Zweifarbig seine Jacke, / Die Haare wirr, den Blick gesenkt, / So schwingt er seine Hacke.1
Am hangenden Felsen / Nacht war es und kalt, / Und Stürme durchsausten / Die Wipfel im Wald:1
Am Hause drei Schilder blinken / Im goldnen Sonnenschein,1
Am Heerde sitzt in stummen Schmerzen / Der Vater hier, die Mutter dort;1
Am heilgen Abend spät saß Jobs und / nähte Schuh. / Ein Priester ging vorbey,1
Am heilgen Osterabend, da die Hirten / Schon alle heimgetrieben, hütet' ich / Nur noch allein;1
Am heiligen Dreikönigstag, / Wo auf den Fluren Schnee noch lag,1
Am heißesten strebt Sehnsucht nach dem Fernsten stets; / Und so verlanget heiß das Herz nach Ruhe:1
Am hellen Nachmittag rollte mein Wägelchen über das etwas unsanfte Pflaster der saubern kleinen Stadt und hielt vor dem Wirtshause zum rothen Engel.1
Am Herzen einer treuen Maid / Wie ruht sich's da so selig tief,1
Am Himmel blinkte / des Mondes Schein; / Und Liebe winkte / Mich in den Hain.1
Am Himmel blinkte / Dianens Schein, / Und Liebe winkte / Mir in den Hain.1
Am Himmel hängt der Weih / Mit kargem Schwung der Flügel,1
Am Himmel meiner Liebe geht / Ein helles Sternlein auf,1
Am Himmel rollt der goldne Sternenwagen; / Befrachtet ist er mit der Menschen Sehnen,1
Am Himmel scheint ein heller Stern, / Das Frühgestirn, der Morgenstern. / Ein Mägdlein schön ersieht sein Licht, / Und also sagt's zu ihm und spricht:1
Am Himmel scheint ein schöner Stern, / Der heißt der Stern der Liebe!1
Am Himmel schimmern viel tausend Sterne / Und schauen mir zärtlich in's Herze hinein,1
Am Himmel schwere, dunkle Wolken hangen, / Und harrend schon zum Walde niederlauschen.1
Am Himmel Sonn' und Mond und Stern / Sie zeugen von der Macht des Herrn;1
Am Himmel wandeln die Sterne umher, / Das Mägdlein steht am wogenden Meer.1
Am Himmel weidet's wie auf Erden; / Und daß es kann gehütet werden,1
Am Himmel zieh'n die Wolken, / Zu Füßen rollt die See,1
Am Himmel, durch grauer Wogen Schwall, / Fährt des Abends Blutstrahl / Ueber des Tempels Kuppeln hin1
Am Himmelsthor, sollt' auf Sankt Pe- / ters Fragen / Rufin Bericht von seinem Glauben sagen;1
Am hochgewölbten Siegesbogen, / Den Römerhelden einst durchzogen,1
Am Hof zu Wien, in Lust und Freude, / Umwogt von mächtger Dinge Lauf,1
Am Hofe der alten Könige in Wales mußte derjenige, der sich durch Worte oder durch Handlungen an dem Monarchen vergrif, diesem eine goldene Trinkschale geben,1
Am Hofe der alten Könige in Wales mußte derjenige, der sich durch Worte oder durch Handlungen an dem Monarchen vergriff, diesem eine goldene Trinkschale geben,1
Am Hofe des Fürsten von ... überragte zur Zeit des Karlsbader Congresses der Kammerjunker Egbert Freiherr von Wimborn Alles, was von älterem oder jüngerem Adel Zutritt hatte in die Gemächer der Durchlaucht.1
Am Hofe des Kalifen klang / Zulami's sanfter Flötensang.1
Am Hofe des Königes Dionys/ Lebt Plato der göttliche Mann:1
Am Hofe eines Königs von Arragonien erschienen italische Ritter, Gesandte eines angesehenen Herzogs, für ihren Herrn zu werben um eine der vier schönen Königstöchter.1
Am Hofe kommen ehrliche Leute nie bis zum Wurzeln und Gedeihen,1
Am Hofe scheust du mich, / Und kaum bemerk' ich dich.1
Am hohen Pyrgas stand ich, spähte / Ins Heimatland zurück noch mal / Und um mich drängten in die Wette / Sich seine Berge ohne Zahl.1
Am hohen Seegestade, / Wo schäumend Wellen schlagen, / Gen Himmel Felsen ragen,1
Am Hohlweg in der Nacht ging's heiss her. Nicht alle waren, als ein Strom durch die Schleusen, fortgesprengt.1
Am Horeb stand vor einer Felsengrotte / Der müde Seher nach der Pilgerschaft.1
Am Horizont dämmerte der Tag - vom nicht mehr fernen Inselufer herüber trug der warme Nachthauch die süßen würzigen Düfte tropischer Vegetation,1
Am Hügel bey Sanct Jacob, von dem ihr Basel / schaut, / Da sitzt ein lustig Völkchen, und singt und bechert laut,1
Am Hügel hinter'm Flieder, / Dort lauscht der Bursche still,1
Am Hügel spielt der Wind mit meinen / Locken, / Im Mondlicht schwankt der Täuschung Duft- / gestalt1
Am Hügel steht ein blankes Haus, / Ein Jüngling geht dort ein und aus,1
Am Hügel, der dein Herz bedeckt, / Laß edle Mutter, tief mich trauern,1
Am Hügel, stillem Harme / Zum Zufluchtsort geweiht,1
Am Hügelhange lag ich,; über mir spielten / Weste; da rauschten die welkenden / Blätter der Espe.1
Am Hügelrande, halb versteckt, / Von dichten Bäumen überdeckt, / Da steht ein Häuschen nett und klein,1
Am Hyde-Park-Corner aus Asley-House / Sie tragen den eisernen Herzog heraus,1
Am Indus glaubet Alt und Jung, / Nach der Braminen Lehren,1
Am Jahr'stag als des Königs Haupt / Vom scharfen Mörderbeil gefallen, / Weilt Cromwell still in seinen Hallen,1
Am Joch der Ehe zogen wir / Seit ein und zwanzig Jahren;1
Am Johannistage 1686 wandelten zwei schöne deutsche Jünglinge die Elbufer entlang, frisch, klar und lieblich anzusehnen, wie die spiegelnde Fluth.1
Am jungen Quell, im grünen Gras / Ein sorgenloser Knabe saß.1
Am kalten Belt geborner, Doch heißer Musensohn, / Zum BVeispiel auserkorner / Für deutscher Ode Ton!1
Am kältesten Tag des letztern Winters strich / Magister -us, Pastor, ich weiß wohl wo, / Vom nächsten Dorf zur Vesperzeit nach Haus.1
Am Kap der guten Hoffnung war / Auf einmal eine große Schaar / Von Prachtgevögel einst zu schauen;1
Am Kirchberg funkeln die Zinnen des Schlosses, / Vergoldet vom mailichen Sonnenstrahl.1
Am klaren Bach so helle, / Ist eine grüne Stelle, / So blütheduftend weich,1
Am klaren See, wo Thränenweiden grünen, / Akazien stehn bei Fichten und Jasminen,1
Am Kloster San Lorenzo / Ein Bauer leise schellt, / Der am verbrämten Zaume / Fest seinen Esel hält.1
Am Königshof der Samsing dient, / Ein frischer Zweig vom Lenz begrünt,1
Am Krankenbett des Kindes steht / Die Mutter still im Schmerz.1
Am Krankenlager lernt Caroline ihren Gemahl kennen, verehren, lieben.1
Am kühlen Bach ein Jüngferlein saß, / Die fühlte ihr Herze schlagen,1
Am kühlen Bach, am luft'gen Baum / Träum ich nun meines Lebens Traum,1
Am Lager des Kindes, so leidend, so bleich, / Saß Mütterlein betender Weise,1
Am langsamsten von allen Göttern wandeln wir, / Mit Blätterkronen schön geschmückte, schweigsame.1
Am leichtesten bewegt der Frauen Rede / Auf offnem Meere sich, wie an der Küste,1
Am Lethe wünscht' ich oft mich zu ergeh'n, / Vergessenheit mir trinkend zu erringen;1
Am letzten dieses zahlte die Natur / Die große Schuld Herr Flitterpracht.1
Am letzten Morgen des scheidenden Jahres, in dieser feierlichen Stunde der Andacht, hebe ich Hand und Herz zu Dir empor,1
Am lieben, holden ersten May, / Laßt mir doch auch ein Lied gelingen1
Am liebsten hat von je her die bildende Kunst mit heiligen Gegenständen sich beschäftigt,1
Am Lorenzstrom im Fichtenschauer / Wölbt sich ein frischer Grabeshügel,1
Am Maifesttag in der Frühe / Lag ich im blühenden Wald.1
Am Markte steht die gaffende Menge, / Die Buben jauchzen im wirren Gedränge,1
Am Marktplatz dort im gelben Haus / Da sah ich einen Blumenstrauß / Einst täglich frisch am Fenster steh'n,1
Am Meer, aus breitem Hügel / Dehnt sich ein Riesenleib,1
Am Meere steht ein grauer Stein, / Dran spült die Fluth im Sonnenschein,1
Am Meeresgebraus steht ein Hüttchen, / Auf felsiger Klippe erbaut,1
Am meisten liebt man mich, wenn frisches Grün entsprießt, / Wohl Manchem dien' ich dann als Mittel, zu gesunden,1
am meisten unsre Aufmerksamkeit. Er allein ist unserer Erde zu ihrem ständigen Begleiter auf ihrer Bahn um die Sonne gegeben,1
Am milden Frühlingsabend Zephyrswehen, / Wie lieblich kühlt es uns die glüh'nden Wangen!1
Am Mittwoch den 14. Februar 1714 verkündete der dumpfe und langsame Klang aller Todesglocken in Madrid dem trauernden Volke den Hintritt seiner angebeteten Königin;1
Am Montag Trinitatis früh, / Da war’s bestimmt, die Schlacht zu schlagen, / In der manch’ edler Degen fiel, – / Nie war im Lande größer Klagen.1
Am Morgen eines der ersten Junitage des Jahres 1703 schwebte mit vollen Segeln ein stattliches Schiff über die Wellen1
Am Morgen Früh, / Erwachend kaum, / Gedenk' ich dein, / Mein Mägdelein!1
Am Morgen nach der ersten Aufführung der Anna Boleyn sehen wir die Primadonna assoluta im geschmackvollsten, reizenden Négligée.1
Am Morgen unsers Lebens, / Wo unser Schicksal blüht, / Wo uns're jungen Herzen / Der Liebe Duft durchzieht!1
Am Morgenhimmel Rosen glühen, / In Myrthenhainen Kränze blühen: / O heller Wonnetag!1
Am Münster zu Ulm sitzt düster und bleich / Ein Weib von edler Gestalt,1
Am murmelnder Quelle / Im blumigen Hage, / Da ladet die Welle / Mit Rieseln mich ein,1
Am nächsten Abend war Ruckenbrods Stubete äußerst zahlreich und seine Behausung voll wie ein Ei.1
Am nächsten Tage sah es schon etwas munterer im Adler aus. Das erkrankte Kind war jetzt außer Gefahr und schlief1
Am nachtblauen Firnamente / Strahlt der Liebe heil'ges Licht;1
Am Nähtisch saß die 50 jähr'ge Psyche, / Wie? ohne Brillen? (fragte ein Stutzer sie) Ja doch,1
Am Neccar im Burgschloß Hornberg / Ein König vordem gebot. / Jung war die Prinzeß Notburga, / Fromm, sanft, und wie Röslein roth.1
Am nemlichen Tage, da General Buonaparte sein Heer aufforderte, nun auch gegen Rom und Neapel zu marschiren1
Am Neuen sich erfreuen / Mag wohl den Geist zerstreuen,1
Am niedern Fenster dort, im kleinen Haus, / Da sieht es fast wie bei den Reichen aus.1
Am niedern Gitterfenster / Dort hinter'm Schilterhaus / Da nimmt man bei der Arbeit / Ein zartes Köpchen aus.1
Am Nordende der Stadt, nach dem Tafelberge zu, liegt der Compagniegarten, der überaus groß und weit, mit Geschmack angelegt und sehr gut eingerichtet ist.1
Am nordwestlichen Fuße des Berges Passawang im Gebiete von Solothurn, beginnt das Beinwylerthal.1
Am obern Ende eines Tisches, auf welchem das Früstück geordnet stand, saß Herr Steffano, einer der angesehensten Kaufleute in Frankfurt.1
Am öden Meergestade ein zarter Knabe stand, / Und schöpfte emsig Wasser hin auf des Ufers Sand.1
Am offnen Fenster sitzt die Schöne, / In ihren Locken spielt der Wind.1
Am Öhlberg lagst du bethend hingegossen, / Da kam der Engel mit dem Kelch, dem herben.1
Am Orte, wo ich aufgesprossen, / Ergötze ich durch Ueppigkeit,1
Am Osterfeiertag, wenn kaum der Morgen graut, / Da wandl' ich gerne / Vom Menschen ferne1
Am Ostermorgen schwang die Lerche / Sich auf aus irdischem Gebiet,1
Am Ostersonntage des Jahres 1765 stand der Grubenmeister zum heiligen Geist, Gabriel Feldmann, im Kreise seiner Familie, an dem mit geweihten Speisen besetzten Tisch,1
Am Palmsonntage des 1632sten Jahres war in der Residenzstadt München alles in Bewegung.1
Am Pfluge, wie die Chronik lehrt, / Philosophirten unsre Väter,1
Am Pharotisch' erglänzten Lichter, / Und Spieler kommen, Spieler geh'n;1
Am plätschernden Geräusch der Welle / Entschlief ich Nymfe dieser Quelle.1
Am Portikus der fern geleg'nen Villa / In den Gebirgen von Sabinum, saß / Cornelia, die edelste Matrone,1
Am Quell auf der Höhe / Da ruh' ich im Grase oft still und allein,1
Am Quell des Haines weilet der Denkende, / Im Fluthenspiegel fließt ihm das Leben / hin,1
Am Quell, vom Tage matt beschienen, / Saß Ritter Raymond, kalt und wild;1
Am Quell, wo im Grase die Veilchen steh'n, / Ruht unter der duftigen Linde / Die liebliche Braut,1
Am Rahmen saß sie mit verschränkten Füßen, / Die Nadeln in den kunstgeübten Händen,1
Am Raine sitzt die Schnitterin / Voll Jugendreiz und frommen Sinn,1
Am Rand des Bach's, den Weste los' umscherzen, / Und der im Schooß das Ufer wiedergiebt,1
Am Rande einesTulpenbeetes stand / Ein dunkelbraunes Nachtviolenheer.1
Am Rathaus steht zu Bremen / Des Rolands hohes Bild;1
Am rechten Ufer des Po, in der Richtung von Pavia nach Ferrara, prangte noch vor sechzig Jahren auf einer sanften Anhöhe das Kloster San Benedetto.1
Am reizenden Ufer des Neckars erheben sich noch die Ruinen einer stattlichen Burg, Hornberg genannt, und im grauen Alterthume bewohnt von einem mächtigen Fürsten.1
Am reizendsten ist wohl das Fräulein, wenn es, im Zwielichte seiner Bestimmung1
Am Rhein bin ich gewesen. / Am schönen deutschen Rhein,1
Am Rhein, am grünen Rheine / da ist so mild die Nacht,1
Am Rhein, am Rhein! da blühen tausend Hügel / Im goldnen Sonnenstrahl,1
Am Rhein, am schönen Rheine / Da steht ein Schloß, so kühn gebaut, / Das ist von edlem Steine1
Am Rosenhag im Thal, am Quell der Linden, / Da haben meine Lieder oft gerauscht;1
Am ruhigsten und friedlichsten lief Alles im Anhalt'schen ab, wo die Fürsten Alles gewährten, was man billiger Weise von ihnen verlangen konnte.1
Am Samstag schritt ich spät daher, / Im Feld mich umzuschauen,1
Am Saum der Wolken stand der Abenstern, / Da einst im Blumenhain ein Mädchen frug:1
Am Saum des Gartenbeetes / Sah ich ein Blümchen steh'n,1
Am Schaafgraben wurde gestern ein Leichnam gefunden, den ich sogleich seciren ließ, um die Ursache seines Todes zu erforschen.1
Am Schenkel tragen Rosse / Das eingebrannte Zeichen.1
Am schlechtesten entledigen sich die Menschen der halben Pflichten,1
Am Schluß des alten Jahres letzter Stunde / Sind wir noch wach auf der vollbrachten Bahn.1
Am Schluß einer Anpreisung eines Buches in einem Zeitblatte hieß es.1
Am Schluss meiner vor zwei Jahren eingesendeten geognostisch-mineralogischen Beschreibung des Sachsen-Coburg-Meiningischen Amtes Altenstein …1
Am Schlusse des ersten Theils unserer Darstellung der Geschichte Pommerns und Rügens verließen wir unser Volk, welches nach Überwältigung slavischer Nationalität ein christlich-deutsches geworden war,1
Am schmalen Gartensaume, / Im grünen Dämmerschein, / Da sitz' ich unter'm Baume, / Mit meinem Gram allein.1
Am Schnellertsberg in Hessen / Hausen der Geister viel; / Oft hörte man, wie zur Messen, / Gesang und Orgelspiel1
Am Schönbach, der im nördlichen Gebürge, oben aus einem Amphitheater vom Felsen hervorbricht,1
Am schroffen Felsenhange, auf welchem tief / Die Donnerschwere Wolke sich stützte,1
Am schroffen Ufer eines Flusses, / Der felsenab durch Felsen brach,1
Am See bin i ganga, a luestiga Bua; / Am See geh i wieda, mit der Freud is do zua.1
Am See sitzt die Nixe so jung und fein, / Und lockt in die Flut ihre Buhlen hinein.1
Am Seebad, über deß verödet dunklem Grün / Es immer schweigt von Lerchen-Frühgesängen,1
Am Seegestad', in lauen Vollmondnächten, / Denk' ich nur dich;1
Am siebenten des kurrenten Monats begaben sich meine Leute, bestehend aus zwei Gesellen und drei Burschen, ins Logierhaus zum schwarzen Rosenstock,1
Am Silberbache, der durch Wiesenklee / Und Frühlingsblumen seine Wellen strömt,1
Am Sommertage, licht und blau, Beym Morgenroth erwacht,1
Am Sonnabend Morgen stand der alte Schurek ungewöhnlich spät auf. Der Wachhund vor der Comptoirthüre wußte sich's nicht zu erklären,1
Am Sonnabend, den 12. October 1793, auf den von der Municipalität zu Franciade ausgefertigten Befehl, die Leichname der Könige und Königinnen, der Prinzen und Prinzessinnen, und der berühmten Männer ausgegraben, welche in der Abtey St. Denis1
Am Sonntag in der Kirche - / Hab' ich's Euch schon erzählt?1
Am Sonntag Morgen für mich und für Sie / war Platz in der Kirche geblieben;1
Am Sonntag Morgen, das volle Geläut / Ertönet durch die Lüfte weit,1
Am Sonntag taumelte Hans Lau, berauscht / von Wein, / Und fiel - wer Unglück hat! - in eine Pfütz' / hinein.1
Am Sonntag war's, nach Mitternacht, / Am ersten Tag im Maien;1
Am Spätabend eines schwülen Sommertages, von herumziehenden Gewittern räthselhaft und leise angedonnert, ritt durch den hohen, beynahe pfadlosen Eichenwald, hin und wieder vergeblich einen Ausweg suchend, der Prinz Philibert von Burgund.1
Am Spinnrad vor der Thüre / Da sitzt das Mütterlein,1
Am stillen Abend giengen wir zufrieden den Schloßhügel hinab ins Dorf Bächterspol.1
Am stillen Abend saß ich am Claviere, / Und spilet' und sang / Was in des Herzens heimlichsten Reviere / Mir leis erklang.1
Am stillen Abend, wo nur die Heerde tönt, / Und die Lütschine muthig durch Felsen braust,1
Am stillen See, umkränzt von Weiden, / Da blühten einst auch meine Freuden;1
Am stillen Weiher, der sich zum Klosterwalde hinüberdehnte, saß die schöne Littegard und harrete ihres Vaters, der von Schwabach zurückkehren sollte,1
Am stolzesten der Ströme sah / Zeus sich ein neues Reich erheben.1
Am Stral der Sonne schmilzt des Winters Rest, / Schon hält der heit're Lenz ein Veilchenfest;1
Am Strand des Beltes blühte zu jener Zeit / Umragt von Thürmen, stolz auf ihr Heergeleit,1
Am Strande der Ostsee ruhten im leichten goldenen Sande Helmhold und Else,1
Am Strande des Meeres, welches ein brausender Nordwind über die Dünen bey Boulogne trieb, gingen drey junge Männer schweigend auf und ab,1
Am Strande ruht das Schiff. Zu neuer Fahrt / Mit frischer Ladung wird es ausgerüstet,1
Am Straßburger Münster da prangen, gar schön, / Vier mächtige, steinerne Reiter;1
Am Strom, der Gotthards Wolkenfirnen / Aus nie versiegtem Born entwallt;1
Am Stundenglas, das uns des Schöpfers / Hand / Verliehen, an wie wenig Sand / Hängt Wiege, Jugend, Alter, Grab!1
Am Süderpole liegt ein Staat, / Den noch kein Magellan betrat.1
Am südlichen Abhange des merkwürdigen Gebirgs, an welches der Orient und der Occident seine Menschenfluthen angespült hat,1
Am Tag des Unglücks legt' in die Erde dich / Dein erster Pflanzer, und mit verruchter Hand / Erzog er dich, o Baum, den Enkeln,1
Am Tag, da deines Vaters Ohren / Die süsse Stimm' erscholl: dir ist / O Mann, ein Kind von mir gebohren,1
Am Tag, da er die Welt erblickt / Vor Jahren, ach wie vielen / War Abends schlummernd eingenickt / Der Bravste der Kabylen1
Am Tag, wo ich dich nicht gesehen / Hab ich mich selber auch vermißt; / Wie kann die Sonne untergehen, / Da heut kein Tag gewesen ist?1
Am Tage hab ich nichts zu thun, / Man lässt mich in dem Winkel ruhn;1
Am Tage hab ich nichts zu thun, / Man läßt mich in dem Winkel ruhn;1
Am Tage lästert Mops den Herrn der Herrlichkeit, / Des Nachts ist er voll Furcht, so bald ein Käuzlein schreyt;1
Am Tage mag dich frischer Muth geleiten. / Der Kraft nur wird der Kräfte Herrschaft eigen,1
Am Tage sprach die volle Sonnenblume: Apollo strahlt und ich breite mich aus,1
Am Tage stehst du still und wie verdrossen, / Die junge Welt dir um die Füße schwärmt;1
Am Tage, der zu ernsten Blicken / In das Vergangene ruft den Sinn,1
Am Tannenhügel hab' ich mir / Ein Plätzchen auserlesen;1
Am Teiche stand ich in der Abenstunde / Am Wasser spiegel in des Beckens Huth,1
Am thauigen Morgen, am Rosenstock grün, / Sah ich zwei herrliche Rosen erblühn,1
Am Thor Jerusalems saß früh am Tag / Einst Christ der Herr, umringt vom Jüngerkreise1
Am Throne ist ein Vergrößerungsspiegel angebracht,1
Am trauten Winterheerd befiel / Den Skalden bei der Harfe Spiel / Ein sanfter Schlaf:1
Am Ufer der Lesna tobte der Kampf / Mit Todesverachtendem Grimme,1
Am Ufer des Garda-See's steht ein Jüngling. Am Kalpak mit der stolzen Reiherfeder, am goldbeschnürten Attila, und an dem schwarzsammtnen Dolmány mag man leicht den Magyaren erkennen.1
Am Ufer des Jordans, auf Bergesrand, / Da stand einst der göttliche Mann,1
Am Ufer des Meeres / Mein' ich zu scheitern / Mit meinen Gedanken, / Dem schwanken Schifflein.1
Am Ufer des Rheines schön Hedewig stand, / Ein Mädchen, so hold wie die Engel.1
Am Ufer des vielbesungenen, sagenreichen Adour liegt das alte Schloß von Montemar. Seine Mauern und Thürme sind verfallen,1
Am Ufer eines Baches, / Der durch die Wiese schäumt, / Hab' ich sanft geschlafen,1
Am Ufer eines Bachs, auf ei- / ner Wiese ging / Ein Reiger ernsthaft hin, auf / langen dürren Beinen,1
Am Ufer eines Stroms standen in einem sandigen Boden einige Fruchtbäume, die aber wenig Gedeihen hatten.1
Am Ufer glänzt die helle Perlemutter / Und des Agats buntfarbiges Gestein;1
Am Ufer saß das Mädchen , / Das Netz in zarter Hand,1
Am Ufer saß ein Ritter bleich, / Und blickt' in das blaue Thal, / Sein Herz war ihm so warm und weich,1
Am Ufer steht ein Rosenstrauch / Auf dem schon manche Ros' verglühte,1
Am Ufer steht mit feuchten Blicken / Das Mädchen, und betrübtem Sinn, / Sie grüßt mit schwermuthvollem Nicken1
Am Ufer und auf der Rede von Bergen in Norwegen wurde die seltsamste Doppelscene gespielt.1
Am Ufer weidend ging die Heerde, / Der Schäfer sah hinaus ins Meer,1
Am unartigsten sind die Kinder, wenn sie vergebens eine Beschäftigung suchen.1
Am unsichtbaren Fädchen / Zieht immer hin und her / Den Knaben und das Mädchen / Zum Spiel - ich weiß nicht wer.1
Am Untersberg da sprudelt ein Quell / Aus Felsengewölben so mächtig und hell,1
Am Urgesetz im Weltgefüge / Hat die Erkenntniß ihr Genüge, / Ein Mehr belächelt sie mit Spott;1
Am Ursprung der Narev und Jasiolda ist eine Gegend in der Statthalterschaft Grodno, welche von häufigen Sümpfen längs den Wässern durchschnitten, und weithin mit einem wüsten Wald bedeckt ist,1
Am Vorabend des zehntausend Rittertags, den ein und zwanzigsten Brachmonat Eintausend achthundert und zwey und zwanzig, reisten wir, die Lehrer und Zöglinge des Gymnasiums von Biel, über Achtzig an der Zahl, nach Kerzers ab,1
Am Vormittage nach einem glänzenden Ballfeste, wobei der Freiherr von Westerfeld so glücklich gewesen, die Elite der Residenz in seinem Hotel versammelt zu sehen,1
Am Wald, der grün und funkelnd / Im Abendlicht geruht,1
Am Walde dort, da ruht mit seiner Sense / Der alte Tod, und auf die Fluren blickend,1
Am Walde hing die Morgenröthe, / Ich saß am Hügel ganz allein,1
Am Walde lugt ein weißes Haus / Vom Wiesenberg herab.1
Am Waldessaum, wo tief der Bronnen / Ins dunkle Erdreich niederstürzt,1
Am Waldessaume steht ein Schloß im Brand, / Die Flamme zuckt aus allen Fensterblinden,1
Am Wandspalier / Der Pfirsichbaum, / Fährt süß empor / Vom Wintertraum:1
Am warmen Juniusabend, / Wie duftig weht es, wie labend,1
Am Weg, der von Cilli nach dem Dorfe Tüchern führt, steht unfern der Hozbrücke über die Wogleina, kaum eine Schußweite von der Anhöhe,1
Am Wege, baar und blank, lag da ein / Demantring. / Die Sonne stand bereit, hinab ins Meer zu / sinken.1
Am Weiher hier, wo das Vöglein singt, / Und die leichten Schwalben schießen,1
Am Weihnachts-Abend in der Still' / Ein tiefer Schlaf mich überfiel / Mit Freuden ganz umflossen;1
Am Weihnachtsabend saß wie immer, / Im schönerhellten Festtagszimmer / Herr Jobst schon manche traute Stunde1
Am Weihnachtsabend, Jahr für Jahr, versammelt sich der Tage Schaar, dreihundert fünf und sechzig Namen,1
Am weinumrankten Fenster seiner Villa stand der Maler Victor und starrte hinaus in den Sommerabend, der wie ein großes kühlendes Gewitter über der Erde lag.1
Am westlichen Ende Neapels, getrennt durch das Fort St. Elmo, erheben sich die sanften Hügel des Posilipp.1
Am westlichen Ufer des gesegneten Rügenlandes lag einst eine Burg, deren Felsenfluß das Meer umspühlte.1
Am westlichen Ufer des gesegneten Rügenlandes lag einst eine Burg, deren Felsenfuß das Meer umspühlte.1
Am westlichen Ufer des Zuger-Sees liegen die Dörfer Rysch, Buonas und mitten am See das reiche Dorf Chaam.1
Am Wienerberge hauste / Einstmals ein schlimmer Mann / Mit seinen Raubgenossen, / Der Müller: Kilian.1
Am wilden Fels, in öder Nacht / Das Mägdlein einsam sitzt und wacht.1
Am Zürich See Seite 178. / Im Wehnthal. Cant. Zürich. Seite 1781
Am zwanzigsten des Weinmonats im Jahr 1813 nahm ich eben die Perücke ab, um mein gewöhnliches süßes Mittagsschläfchen zu thun, als der püostbote in mein Museum trat, und mir den Brief überbrachte1
Am zweiten Juni d. J. gegen Abend hört ein im Distrikt Hengstenberg des kurfürstl. Forstreviers Bieber beschäftigter Köhler ein Reh1
Am zweiten Pfingsttag war das sogenannte Webersche Zelt, ein öffentlicher Ort im Berliner Thiergarten, von Menschen allerlei Art und Gattung, so überfüllt, daß Alexander nur durch unabläßiges Rufen1
Amadeo, muth'ger Herzog, / Laß, o laß dich nicht bethören, / Nichtig ist der Stern des Ruhmes,1
Amadeus sitzt im kleinen Zimmer, / Still und eigen in sich selbst gekehrt,1
Amalia! Die große Stunde, / Die heilige, die mit dem Christenbunde / Dich neu vereint,1
Amalie hatte mit eben so viel Behutsamkeit und Vorsicht, als mit der ganzen Fülle mütterlicher Zärtlichkeit Emilien beobachtet.1
Amalie saß in tiefen Gedanken. So fand sie der Seecapitain. Ha, ha, liebes Weibchen! nicht wahr, jetzt erwacht erst der mütterliche Schmerz?1
Amalie unterhielt sich noch geraume Zeit mit der Sterbenden, und mit Vergnügen wurde sie die feyerliche Ehrfurcht gewahr, die auf den Gesichtern ihrer Kinder stand.1
Amalie war in der stillen Pfarrwohnung in Weissenberg angekommem.1
Amalie, die edle Seele / Als Rose welkt sie schon zum Grab1
Amalienberg! Du blühst zum Fest der Brüder... / Ob's auch der Vater sieht?1
Amaliens Gesicht gleicht einer Rosenflur: / Die Rosen sind gemahlt, die Dornen sind Natur1
Amalrich, König von Jerusalem, war im neununddreißigsten Jahre seines Alters in's Grab gesunken,.1
Amanda! Du! so muß ich wohl Dich nennen! / Von allen Namen in der Frauen Reihn,1
Amanda's Bild, es lebt in meinem Herzen. / Hold lächelt's mir im Hain, am Quell, im / Thal,1
Amarillis! weisser als Narcissen, / Wie die Morgenröthe schön,1
Amarka, unerbittlich spröde / Verschloß in Einsamkeit ihr Herz1
Ambos oder Hammer. Ein Entschluß, eine Kraftanwendung macht dich vom Sclaven zum Herrn deiner Welt.1
Amcka, wirble mir das Haar zusammen, / Keine Locke laß die Stirn umziehn,1
Ameisen in Gärten zu vertilgen, soll die Gue oder Säure des eingemachten Sauerkrauts, mit welcher man den Ameisenhaufen begießt, am dienlichsten seyn.1
Ameisenhatten ihren Haufen / Im Gartenwinkel aufgethürmt,1
Amen! sprach der alte Pfarrer und drückte das schwarze Samtkäppchen auf die wenigen schneeweißen Haare, die wie Silberfäden im Strahle der scheidenden Sonne glänzten.1
Amen, o freundlich Wort, nie klangst du mir holder als heute,1
Amerika du hast es besser / Als unser Continent das alte,1
Amesbury liegt in der Grafschaft Wiltshire, in einem schönen Park1
Amiens, die Hauptstadt der Pikardie, vom spanischen Joche befreit, hatte sich endlich dem Könige Heinrich dem Vierten unterworfen, und feierte das Doppelfest der Erlösung und des neuen Regimentes mit französischer Begeisterung1
Amint, ein Knabe von zehn Jahren, hatte im Weinberge Schlingen gelegt, und anstatt Drosseln oder andere Vögel zu fangen,1
Amint, wie ein Hayduck, so groß und ra- / massiret, / Doch sonst ein Mann, wie sich's gebühret,1
Amintas, den man in Paris / Galant und fein und artig hieß, / Kehrt wieder über unsre Gränze.1
Amöbäische Lieder ertönten nach dem Ge- / ständniss,1
Amor den Diebischen stach eine feindliche / Biene, / Als er Honigseim stahl aus den Körben,1
Amor fand auf seinen Zügen, / Nach der Schönheit Sinnenlust, / Schlafend einst die Psyche liegen,1
Amor flocht im jungen Lenze / Frische Blumen um dein Haupt;1
Amor floh vor Jovis Zorne, / Denn er hatte, hochverwegen,1
Amor gab sich zu den Musen / In die Lehre. Schöne Kinder! / Sprach er lachend:1
Amor hieß man dich schon in der Wiege, / Und als Knabe glichst du ihm noch mehr;1
Amor ist ein Kind mit Flügeln, / Unbeständig, trozig, blind;1
Amor ist ein Vogel, er nistet in Herzen der / Knaben / Und der Mädchen,1
Amor ist mein lieber Lehrer / In der holden Musenkunst.1
Amor ist mein Lied! / Schön ist er bekränzt! / Wie sein Auge lacht!1
Amor ist von jeher ein loser, muthwilliger Vogel gescholten worden.1
Amor kam zum Rechenmeister / Des Olympus einst gegangen,1
Amor kömmt geflogen / Mit dem Pfeil, dem Bogen / Hat er dein Herz verwundet;1
Amor lieh die Feder mir / Und sein holdes Bild zum Siegel1
Amor mit gelocktem Haar / Schwebt auf Myrten hier und Rosen,1
Amor nahm sein wächsern Bildnis / Aus der Mutter Heiligthum,1
Amor sahe dies Bild, und flattere freudig / entgegen: / Mütterchen, sei mir gegrüßt!1
Amor schonte seine Schwestern so wenig als anderer Mädchen. Wo er ihnen einen kleinen Streich nach seiner Art spielen konnte, da versäumte er es gewiß nicht.1
Amor setzt sich auf den Thron, mit einem Kranze von Rosen überflochten, den die Gespielen seiner Mutter umflattern.1
Amor spielte mit den Musen / Und mit Psyche'n Kinderspiele,1
Amor steht ob deinem Schloßportale: / Fama bläht sich im Visitensaale.1
Amor steht vor seiner Mutter Thron, / warnend droht sie dem geliebten Sohn.1
Amor trachtet lang umsonst, ihr die Brust verwunden, / Endlich gelangs ihm, er nahm den vergoldeten Pfeil!1
Amor und die Grazien / Irrten lange Zeit herum1
Amor und Plutus sind blind; doch ist verschieden / die Blindheit,1
Amor wandelte jüngst durch Paphos Rosengesträuche / Sinnend, wie er gewonht, auf tolle Dinge;1
Amor weint, der Schmerzensstifter. / Gut! / O wie sanft es unserm Herzen thut!1
Amor zeigte mir heut', als der Schlummer von / Qualen des Herzens / Und von Gedanken des Tags mich befreite, die lieb- / liche Feindin,1
Amor! Amor! Guter Amor, / Der den Schmetterling besieht,1
Amor! Amor! Ist's kein Wahn? / Will der Holde, Vielgetreue, / Dem ich Herz und Leben weihe,1
Amor! Amor, du berühmter Kleiner! / Ist doch wohl von allen Göttern keiner,1
Amor! Bekämpfe den trotzigen Held und / betrüge den Weisen,1
Amor! Dein mächtiger Pfeil, mich hat er tödlich getroffen, / Schon im elysischen Land,1
Amor, baue das Nest, denn das Vögelchen hast du / gefangen / nicht ich trage die Schuld; du nur, o Frevler / allein!1
Amor, beklagenswürdiger Amor! Wo sind deine Herrscherthaten und Triumphzüge,du Allbeherrscher, Allbändiger!1
Amor, der du im Lenz mir lächelnde Blicke gespendet, / wie aus Wolken hervor freundlich die Sonne sie strahlt,1
Amor, dienend bei den Musen, / Sagte: Kinder, gebt mir meine / Freiheit wieder!1
Amor, du flatternder Gott! Gelähmet nur flatter' ich - fliege / Kräftigen Schwunges, wohin mich die Geliebtere / zieht;1
Amor, du weinest am Grabe des frühverblühten / Mädchens, / Welche du selber geführt zu dem Orkus hinab?1
Amor, hold von Scherzen umflogen, / Die er selber sich erzogen,1
Amor, ihr Blinden sey blind? Wo trifft auch / ein Schütze, wie er trifft?1
Amor, kaum von einem Schmause / Herzerquickt aus Mädchen-Küssen1
Amor, klein wie eine Biene, / Weilte jüngst in einer Rose, / Durch die zarten Blätter lauschend: / Ob sich nicht eine Mädchen nahe.1
Amor, lohnender Gott, o sieh mich an deinen Altä- / ren, / Selig nah' ich zu dir, küsse dir Bogen und Pfeil.1
Amor, nach Guido Reni. Wenigen Künstlern ist es gelungen, die Welt der Genien mit soviel Liebreiz darzustellen,1
Amor, nicht das Kind, der Jüngling der / Psychen verführte, / sah im Olympus sich um,1
Amor, nicht das Kind, der Jüngling, der Psychen ver- / führte, / Sah im Olympus sich um, fech und der Siege ge- / wohnt,1
Amor, nicht das Kind, der Jüngling, der Psychen verführte, / Sah im Olympus sich um, frech und des Sieges gewohnt,1
Amor, sagt man, hätt' auf Löwen / Ohne Sporn und Zaum und Zügel1
Amor, stimme meine Saiten! / Was ich sonst nur dir vertraut,1
Amorn flieht man umsonst; ich will ihm nicht / weiter enteilen!1
Amorn war die spröde Rosaline entschlüpft: ihr Kämmerchen mit fest verriegelter Thüre und hohem Fenster machte jeden Zugang unmöglich.1
Amors Freuden, o wie schön! / Und ihr müßt so bald vergehn;1
Amors gefürchtete Pfeile sind gleich an Wir- / kung Achillens / Lanze:1
Amors Pfeil hat Widerspitzen; / wen er trifft, der laß' ihn sitzen,1
Amphions Lyra scholl und sieh! dem mächt'- / gen Laute / Hub Stein und Fels zu stolzen Mauern sich1
Amphitheater. Lorenzo hat Adolfo den Degen durch die Brust gestoßen; Cornelia samt den Frauen und allen Anwesenden eilen zu Hülfe,1
Amru war ein mächtiger König in Asien. Einsmals bekam er mit einem andern König Kriege, der ihn überwand, ihn gefangen bekam,1
Amsterdam und ganz Holland rechnet nach Guld. zu 20 Stüvers à 16 Pf. Holländisch1
Amtsrichter Reck ward, von dem Dorf, welches er bis jetzt mit seiner Familie bewohnt hatte in eine ansehnliche Provinzial-Stadt, dem Sitz des Landes-Collegiums versezt.1
Amur hat neue Kriegesart erkoren, / Er sieget jetzt mit deiner Blässe Waffen;1
Amur mit glüh'nder Fackel in der Hand / Sprang gegen mich, fast hätt' er mich erschrecket.1
Amur nahm einen Schimmer ihrer Blicke, / Ein Lächeln drauf enthascht' er ihren Wangen,1
Amynt, ein Knabe von zehn Jahren, hatte im Weinberge Schlingen gelegt, um Trosseln und andere Vögel zu fangen,1
Amyntas, der Hirt der fleckichten Ziegen, lag an einem heitern Sommermorgen auf einem schrofigten Hügel1
Amyntor liebte Naradine'n; / Und die Verliebten trug ein Schiff,1
Amyntor, treues Herz! / Du bist der Welt entgangen,1
An / von1
An Alexis send' ich dich; / Er wird, Rose, dich nun pflegen;1
An all' den Wind, an all' dem Regen / Wär' einer Distel wenig gelegen,1
An Allem zweifeln, doch darum verzweifeln nicht, / Auch in der Finsterniß gebunden sehn das Licht,1
An Alles leget die Natur die leise / Doch unabwehrbar starke Hand;1
An Arethusa's Quell erwacht vom Schlummer des / Morgens, / Ruht' ich, und harmlos sann ich auf Hirten- / gesang,1
An Babels Flüssen sitzen wir und trauern, / Und in den Weiden hängen unsre Leiern.1
An Beute reich, bekränzt mit Sieg, / Kam ein Cosak heim aus dem Türkenkrieg.1
An Britten hatt' er sich vergriffen; / Die kamen dann mit wenig Schiffen / Und drohten:1
An Büchern fehlt's ihm nicht; was hilft der / Ueberfluß! / Es geht im vollen Meer ihm wie - einst Tanta- / lus1
An Cypris Busen schlummern hier / Wie Brüder, Eros und Adon,1
An Cytheras blüthenreichem Baume / Taucht sie aus der Wogen weißem Schaume1
An das ehemalige Deutsche Haus (links im Vordergrunde), welches jetzt dem K. Militair zur Kaserne dient, wurd, an die Stelle der im J. 1784 abgebrochenen Elisabethkapelle, die Deutschhauskirche im J. 1785 zu bauen angefangen.1
An das hellenische Volk es waren erbärmliche Wichte,1
An das Meer, da wollt' ich immer, / Und da bin ich nun am Meer,1
An Dein Fenster klopf' ich voll Verlangen; / Trautes Schätz'chen, hurtig aufgemacht!1
An deine Brust sinkt glühend mein Haupt1 an ihr / Darf ich ihn denken, denken an ihr nur / Den Heilgedanken:1
An deinem Abhang laß mich sitzen, / Du stolz erhabener Titan;1
An deinem Busen o Natur, / Wie glücklich lebt sichs da!1
An deinem Fenster ists nicht Noth, daß noch ein / Nelkchen stehe,1
An deinem Nahmensfest, Elise! / Das ich, durchglüht von hoher Lust1
An deinem Sarkophage möcht' ich gerne / Aufhängen einen grünen Myrthenkranz,1
An Deinen Mutterherzen ruht' das Kind / In seiner Unschuld sanften Kosen:1
An deinen Ufern, wo am frohen Heerd / Des Winzers, wie in stolzen Marmorhallen1
An deiner Seite -/ Ha! welches Glück! / Glutvolle Weite - / O schöner Blick!1
An deiner Seite- / Ha! welches Glück! / Glanzvolle Weite- / O schöner Blick!1
An dem Abend eines schönen Sommer-Tages war Theodor, der Vater einer zahlreichen Familei und Besizer eines kleinen Landguts in der Nähe von W-n, gewohnt, jedesmal seine ältern Kinder um sich zu her zu versammeln,1
An dem Altartisch der Marienkirche zu Lübeck stand ein schlanker Jüngling, emsig beschäftigt mit den vor ihm liegenden Zeichengeräthen auf einem Bogen hellgrauen Papier,1
An dem alten Kanzleidirector Paul war man seit je die sonderbarsten Schrullen gewohnt,1
An dem Bette einer Wöchnerinn saß ihr Bruder. Ich bin doch neugierig, sagte er zu ihr, ob ich dießmahl Onkel oder Tante seyn werde?1
An dem blauen Himmelsbogen / Steigt die Sonne licht und hehr.1
An dem blauen Montag / Geht die lange Marzipane / Mit dem Hans von Tulipane / Über Feld:1
An dem blumichten Gestade der schnellrauschenden Donau, auf deren nassen Rücken dämmernde Hayne und elysische Auen schwimmen,1
An dem Brandenburger Thore stand der wack're Turner / Jahn, / Nach dem Platz der Siegesgöttin schmerzvoll seine / Augen sah'n,1
An dem Citronenbaum vor deinem Hause / Da hab' ich aufgehängt zu deinem Preise1
An dem dunkeln Gestade des donnernden Sees, / Im tanzenden Wirbel des flockigen Schnees,1
An dem dunklen Tagamante / Liegt ein Schloß wohl wild und wüst,1
An dem Eingang der Bahn liegt die Unend- / lichkeit offen,1
An dem einsamen Gestade, / Das die kühle Welle tränkt,1
An dem Ersten nähte Lotte, / Und war sehr die beiden Andern,1
An dem Falle von Mantua hing der Fall von Venedig, das nicht zu berechnende Wohl und Weh so mancher Staaten und Individuen,1
An dem Fenster brennt die Lampe, und ihr heller, klarer / Schein, / Sendet seinen sanften Schimmer in der Wogen Flut / hinein.1
An dem Fenster saß das Wundermädchen, / Heftet' auf die hohe See die Augen,1
An dem Fuß des Parnaß wandelt' ich, und entzückt / Von dem göttlichen Schall,1
An dem Gange der auswärtigen Vorfälle hatte Oesterreich, wie wir sahen, dieses Jahr durch keinen entscheidenden Antheil genommen;1
An dem geschwätzigen Bach blüht lieblich duf- / tend das Veilchen / Wenige Tage;1
An dem Grabe der Geliebten / Stand ein Jüngling wehmuthsvoll,1
An dem Grabe des Erblaßten / Stehen richtend die ihn haßten,1
An dem Hafen von Versailles / Steht das Volk im dichten Troß;1
An dem heil'gen Weihnachtsabend sah ich unter den / Geschwistern / Mich als Kind mit Kindeswünschen um den schönen / Christbaum hüpfen.1
An dem Herzen der Erde, / An des Meers hochschlagender Brust, / Fühl ich ein doppeltes Leben,1
An dem Hofe des Dänenkönigs Sinold wechselten Lustbarkeiten und Spiel aller Art. Bald wurde von den ritterlichen Gästen ein Schwerttanz aufgeführt.1
An dem Holwege droben, / Wo die zwei Steine stehn;1
An dem Kirchhof ritt der muntre Jäger - / Der Freiwill'ge - hin auf seinem Ausmarsch1
An dem kleinsten, unscheinlichen Hause einer abgelegenen Gasse Warschau's stand am 15. Mai 18181 eine Wiege, in welcher ein neugeborner Knabe lag,1
An dem kühlen Bächlein sitzt / In der Weiden grünem Schatten,1
An dem Mark des Landes saugen schon der Nähr- und Lehr- / und Wehrstand;1
An dem Meere ruh' ich träumend, / Glocken tönen über Meer / Zu des Sabbaths heilger Feier / Tiefe Ruhe weit umher.1
An dem mitternächt'gen Himmel sah ich Chladni's / Klangfiguren / Durch die Sterne selbst gezogen,1
An dem Präsidenten fand ich meinen gütigen Patron, an seiner Gattin meine freundliche Wohlthäterin wieder,1
An dem Quelle frisch und labend, / An dem reinen Silberquelle- / Ach! es war ein Himmelsabend1
An dem Rande der Waldungen, die vom Harzgebirge aus, wie ein Kometenschweif von seinem Lichtkerne, sich durch das osnabrücker Land bis zur Grafschaft Bentheim erstreckten,1
An dem reinsten Frühlingstage / Sog ich quellend frisch, wie Wein,1
An dem Sarge deiner holden / Vielgeliebten Kleinen / Mußt du, liebe Schwester / Nicht so heftig weinen.1
An dem schattigen Quell, der entperlet den Hügel der / Tannen, / unter herbstlichem Grün der Wiese sich schimmernd durch- / schlängelt, / ging Menida,1
An dem Sessel lehnt der Ritter / Schaut auf die Prinzesin nieder,1
An dem spanischen Hofe entspann sich im Herbste 1807 durch Anmaßung und Mißtrauen eine solche unheilbringende Zwietracht, daß den Himmel der pyrenäischen Halbinsel fürchterliche Gewitterwolken des Jammers umzogen;1
An dem Stabe der Hoffnung durchwandeln / wir muthvoll die Pfade,1
An dem Strand des grünen Nils, / In dem Reich des Krokodils1
An dem Strand des grünen Nils, / In dem Reich des Krokodils,1
An dem Tag der heil'gen Anna, / Die vor langer Zeit verschied,1
An dem Tage, wo Pichgru vergebens, alle Kräfte seiner Schaaren 15 Stunden lang, in unablässigen, von frischen Truppen immer fortgesetzten Stürmen, gegen die Linien des combinirten Heeres aufbot,1
An dem Thurme hinauf berankt sich der kräftige / Epheu,1
An dem Ufer der Als, welche vor Kurzem noch ringsum in gar üblem Geruche stand, nicht weit von dem in jener Zeit daselbst bestandenen Siechenhause,1
An dem Ufer der Ostsee grünt ein heimliches Plätzchen, am Abhang eines Hügels, der die wogenden Fluthen überschaut.1
An dem Ufer sitz' ich da, / Wellen! wie ihr eilet,1
An dem verruf'nen Weltschmerz habe / Ich nur bis zwanzig Jahre gesiecht, / Seitdem hat mir solider Kummer / Zum Lebens-Unterhalt genügt.1
An dem wurzeldurchzogenen Lehmbruche, welcher einen der spiegelglatten Seitenarme der Donau begrenzt, standen zwei Männer von gesundem und ehrenhaftem Aussehen, und angelten.1
An dem Ziele, wo das Kindesalter in das Jugendalter übergeht, und das Mädchen sich in die Jungfrau verliert,1
An demselben Tage, als der Apostelfürst gekreuzigt wurde, hat auch Paulus den Tod überstanden1
An den äußersten Enden des geheimnißvoll schattenden Haines der Liebe entspringen in noch unerforschten Thälern die Quellen des Lebens,1
An den beiden Längenseiten des Untersatzes, auf welchem in dem Grabmonument des heiligen Sebaldus der Sarg desselben steht, hat Vischer je zwei Basreliefs angebracht,1
An den Binsenufern der Narewka, / Jener altersmüden Silberschlange,1
An den Cyclus unsrere Operngallerie reiht sich diesmal eine Schaustellung aus Figaro's Hochzeit, die wichtigsten Momente jenes Stückes in einer Scenenfolge von acht Blättern darbietend.1
An den Dornen bleibst Du hangen, / Röschen, hüte Dich vor Schmerz;1
An den Flüssen nun wollten wir deine / Witze versuchen;1
An den Gräbern zu Sankt Gallen / Hat er lang sein Schwerdt gewetzt;1
An den Grenzen der Schweiz gegen Frankreich herrschte ein mächtiger Herzog von Burgund, Carl der Kühne. Unsre Jahrbücher schildern ihn als einen berühmten Krieger,1
An den Hafenufern der kleinen, sonnigen Insel Siffanto unter griechischem Himmel, drängte sich die bewegliche, handelsbegierige Bevölkerung der Stadt in buntem Getümmel durcheinander.1
An den Händen pfleget man verschiedene kleine Mängel nicht zu bemerken, die im Gesicht auffallen.1
An den Heilquellen eines angesehenen deutschen Badeorts hatte sich eine zahlreiche Menge versammelt,1
An den Himmel fesselt der Blick, an die Erde der / Handdruck.1
An den jährlichen vier Dientstwechselzielen findet man in den hiesigen Mietshäusern alte und junge, schöne und häßliche, gute und schlimme Dienstmädchen,1
An den kein Mensch als Er gedacht, / Den Er, in meinen Vers gebracht,1
An den lieblichen Ufern des Milichus in dem Haine Dianens irrte Phaon umher in finsterer Schwermuth.1
An den milden Weisen, an den Lehrer, an den Freund verweiset mich mein Herz, in einer Angelegenheit, die ihm so theuer ist;1
An den Nachen meines Lebens / Tobte lang' die tolle Flut;1
An den östlichen Grenzen Asiens bildet, vom 31 Grade der Breite bis gegen den 42sten, eine Reihe ansehnlicher Inseln, umgeben von hundert kleineren, den Kaiserstaat Japan.1
An den reichen, rebenumkränzten Ufern der prächtigen Garonne blühte im fürstlichen Glanze Jahrhunderte hindurch das edle Haus des Grafen von Artaban,1
An den Rhein, an den Rhein, zieh nicht an den Rhein, / Mein Sohn, ich rathe dir gut,1
An den Süden des mexikanischen Bundesstaates schließen sich die vereinigten Staaten von Mittelamerika (Guatemala), mit einer Bevölkerung von nicht völlig zwei Millionen Seelen.1
An den Ufern der Bretagne horch! welch nächtlich Wie- / derhallen! / Aus den Wellen, aus den Wogen hört man es wie / Lieder schallen,1
An den Ufern der Scarpe hatte ein unglücklicher Flamander einen Sohn, der von Steinschmerzen gequält, seine Lebenstage hinbringen mußte.1
An den Ufern der Somme erhebt sich in gewaltigen Massen der Thurm des alten Connetable von Luxemburg.1
An den Ufern des Rheins und Neckars wandelt dermal ein vacirender Jäger herum,1
An den Wunden einer gigantischen Eiche kroch ein niedriges Gesträuch, und hörte neidisch die Opfer des Danks und der Bewunderung an,1
An der äussersten, südwestlichen Gränze der Schweiz und des Kantons Waat liegt das Joux-Thal ( la vallée du lac de Joux) in dem Juragebirge, welches unser Vaterland von Frankreich scheidet.1
An der Basler Hochschule lebte im Jahr 1521 als Professor der Medicin eine sonderbarer und berühmter Mann. Er hieß Theoprastus Paracelsus, und war von Einsiedlen gebürtig.1
An der besten Gattin Seite / Gängle dich dein Genius1
An der Capelle, die hoch ins Thal Obwalden hinabschaut, / Schlummert' ich, müde des Tags, lechzend und son- / nenverbrannt.1
An der Cyclopen Höhle gieng / Des Morgens Amor einst vorüber,1
An der dießjährigen (1810) Kunstausstellung in Bern gefiel unter andern Stücken sehr, ein in Holz geschnitztes Bild des Struth oder Struthan von Winkelried, in voller Rüstung mit aufgehobenem Schwert,1
An der Eiche ruht die Harfe; / Welke Blätter fallen um sie;1
An der Eiche Sprößling gelehnt, von hellen / Düften umhüllt, stand die Telyn1
An der Eltern Hausthüre saß Lieschen, zog sein hölzernes Geldbüchschen aus der Tasche, drehete es sorgfältig auf, und zählte ihre Kreuzer.1
An der erwählten Schönen / Nennt schön mich spat und früh, / Der Zögling der Camöen,2
An der fürstlichen Hofstaat zu Bleiburg in Kärnthen wurde die Rückkehr des Herzogs aus dem gelobten Lande durch ein glänzendes Fest gefeiert,1
An der getreuen Mutter sog / Das unbewehrte Lamm, auf welches hoch vom Aether1
An der gothischen Spitzbogensäule, welche unter dem Namen: Spinnerin am Kreuz, bekannt ist und Jedem, der die Kaiserstadt Wien besucht, den unvergeßlichsten Anblick bietet,1
An der Gränze des Herbstes, als schon der Winter seine eisige Hand nach den wenigen Resten von Laub und Gras ausstreckte,1
An der Gränze des Landes, wo sich die Sane von Sanetsch wildschäumend herabstürzt und durch das verworrenen Labyrinth lieblicher oder unzugänglicher Thäler hinirrt,1
An der Grenze gegen das Frickthal erhebt sich in unserm Lande daer hohe wald- und güterreiche Farnsberg,1
An der Grenze von Westpahlen finden wir einen der Hauptflüsse von Deutschland, die Weser, an deren Ufern sich die Hauptstämme der uralten Deutschen ausbreiteten,1
An der Heide, bey den Linden, / War mein Lager! hey! wie schön!1
An der Höhe, wo der Quell der Barden / in das Thal / Sein fliegendes Getöne, mit Silber be- / wölkt,1
An der höheren Stufe vermißt Ihr gewöhnlich die / niedre, / Lernt’s doch endlich, sie wird eben mit dieser / erkauft.1
An der Hornsucht (der Begierde, seltene Gehörne zusammeln) laborire ich selbst.1
An der italischen Seite jener verrufenen Meerenge, deren Strömungen ehemals unkundigen Küstenfahrern gefährlich wurden, erhebt sich ein Fels, mit dem Namen Scylla, Hündin, vom Geheul der wirbelnden Fluth zwischen den Felszacken,1
An der Jugend hellem Morgen, / Wenn das Herz so voll und weit, / Ueberträgt es seine Träume / Spielend in die Wirklichkeit.1
An der Küste der Pflanzung San Isidoro standen zwei Männer im eifrigen Gespräch.1
An der Leinestraße zu Hannover, in jener wohlgebornen Residenz, wo die hochrothen Gardelieutenants wild wachsen, steht ein liebes, vielbesuchtes Haus, die Konditorei des Herrn Robby,1
An der Lüge sich nicht zu kehren, ist Größe der Seele;1
An der Meer-Enge von Messina, erzählt man, zeigen sich oft dem Beobachter, wenn er von Reggio über die Meer-Enge sieht, die allersonderbarsten Erscheinungen.1
An der Mitternachtseite des Ländchens Oesterreich zieht ein Wald an die dreißig Meilen lang seinen Dämmerstreifen westwärts, beginnend an den Quellen des Flusses Thaia,1
An der Mosel grünem Strande / Weilt, wie Lenzensblüthen mild, / In dem sanften Zephywinde, / Bey den Schafen, Theolinde,1
An der Mutter Busen / Lagst du, theures Kind, / Blühend, gleich der Rose, / Schön, wie Engel sind.1
An der nördlichen Küste von Ilse de France ist schon seit geraumer Zeit ein botanischer Garten angelegt, der jetzt unter der Aufsicht eines Hrn. Céré steht. Bory besuchte diesen merkwürdigen Garten, der alles vereinigt, was Indien und die heißen Länder1
an der Nordwestseite der Schweiz, stund bis zu seiner Eroberung 1792 durch die Franken, in mehrerer und minderer Verbindung mit derselben.1
An der östliche Seite der Stadt Trient auf einer allmählig sich erhebenden Fläche am Fuße des Kalkgebirges,1
An der östlichen Gränze Ungarns dehnt sich eine Landstrecke von der Theis bis Orsowa von mehr als zwanzig Meilen in gerader Richtung,1
An der östlichen Seite des Vierwaldstätter-Sees, fast im Mittelpunkte desselben, liegt der Flecken Gersau, und bildet mit den dazu gehörigen Grundstücken ein Vorgebürge am Fuß des Rigi-Berges.1
An der Patrioten Seite des Gerüstes (true blue) ist mehr Mannichfaltigkeit.1
An der Quelle saß der Knabe, / Blumen wand er sich zum Kranz,3
An der Quelle saß ein Knabe, Blumen wand er sich zum Kranz und er sah sie fortgerissen, treiben in der Wellen Tanz;1
An der räucherigen, schlecht erleuchteten Passagierstube der kleinen Station Dilheim saß eines Abends ein junger Mann und erwartete sehnlich die Ankuft des Postwagens1
An der Rose gold'nem Saum / Hängt ein Tropfen Thau,1
An der Säule Sockel, da sitzt er gebeugt, / Das Antlitz in seine Hand geneigt;1
An der Scheide der alten und neuen Zeit, zu Ende des fünfzehnten und im Anfange des sechszehnten Jahrhunderts, steht der Freiheitskampf der Pisaner gegen der Florentiner drückende Zwingherrschaft groß und herrlich da,1
An der Schloßhalde der alten freyherrlichen Burg Wädenschwyl hackte Petermann, der arme Holzbauer, eines Tages bis an den schwühlen Mittag Holz.1
An der schmalen Ecke des Gartens, die sich seitwärts an die Terasse vor dem Schloß anschließt, befinden sich zween abgesonderte, aber nahe beysammen liegende Eingänge1
An der See in seinem Garten / Einsam geht der Königssohn;1
An der silberklaren Quelle / Lag ich träumend und entschlief -1
An der silberklaren Quelle / Lag ich träumend und entschlief. / Mit dem sanften Schlag der Welle / Hört' ich's kommen und es rief:1
An der Spitze der k. Akademie der bildenden Künste in München steht bekanntlich eine Persönlichkeit, welch sich der Genius der Kunst als ein bevorzugtes Organ weitreichender Wirksamkeit erkoren hat.1
An der Spitze einers ansehnlichen Dorfes im nördlichen Theile von Niedersachsen liegt ein Häuschen, das die Aufmerksamkeit des Reisenden bei dem ersten Blicke auf sich zieht.1
An der Spitze meiner Regierungsgrundsätze steht Ehre, Wahrheit und Gerechtigkeit.1
An der Spize des achtzehnten Jahrhunderts am Lichte der Sonne, welche das deutsche Firnament aufklärt, im Angesicht Europens,1
An der Stelle, wo König Ludwig XIV von Frankreich den Hüninger-Vestungsbau in den Jahren 1680 und 1681 begann und vollendete, stand zuvor das Pfarrdorf Großhüningen.1
An der Straß' ein Invalid' / Stumm die Orgel drehend, / Stand mit Zügen tiefen Gram's / Milde Gab' erflehend.1
An der Straße geboren / Hat mich's Mütterlein, / Mocht' Niemand auf Erden / Ein Vater mir sein.1
An der Straße zwischen Unzmarkt und Murau in Obersteier unfern dem Schlosse Puchs, ragt ein hoher, schwer zugänglicher Felsberg empor,1
An der Tißa blonden Fluten / Steht ein Häuschen still allein,1
An der Veste Wall und Warten, / Die dich zügeln soll, Florenz, / Lehnt sich deines Fürsten Garten,1
An der vogtländisch-böhmischen Grenze, in einem düstern Tännicht1
An der Wange meiner Liebsten / Steht ein kleiner dunkler Fleck.1
An der weinumrankten Mauer / Sitzt ein Mädchen stillgeschäftig,1
An der Westküste Schleswigs wohnten die Nord- oder Strandfriesen. Ihr Ursprung verliert sich in grauen Zeiten,1
An der Wiegen manchem Kinde / Schenkt der Himmel reich und viel;1
An der Wimper des Armen hing ich als Thräne; / der Reiche / Nahm mich begierig,1
An des Aethers blauen Hallen, / Strahlt ein schöner Stern hervor,1
An des Ararats Höh'n lehnt schweigend die Nacht, / Und Schweigen liegt, wo geschlagen die Schlacht.1
An des Arno blauem Strande / Glänzte Hugo's Felsenschloß:1
An des Baches grünem Strande / Ruht in leichtem Leingewande / Eine Jungfrau schön;1
An des Baches lieblicher Quelle / Saß ich im stillen Abendschein,1
An des Balkones Gitter lehnte ich / Und wartete, du mildes Licht, auf dich;1
An des Beeres Umbüschung / Brach sie Rosen zum Kranz,1
An des besten Gatten Seite / Leite dich dein Genius / Bis zur Bahre!1
An des Brünnleins Steinen, / Wo die Blümchen weinen / Mild vom Thau benetzt,1
An des Cocytus jähem Strand / Lag trozig, gleich dem Höllengotte, / Im Eingang einer Lavagrotte,1
An des Dörfleins ärmster Hütte, / Wo sich Moskwa's Zinnen nahn, / Klopfte mit bescheidner Bitte / Abends spät ein Wandrer an1
An des Dorfs begrünter Schwelle liegt ein Häuschen, / arm und klein1
An des Ebro raschen Fluten / Machte Halt Karthago's Heer;1
An des Eridanus Ufern mussten wir lange / verweilen,1
An des Eridanus Ufern umgeht mir die / furchtbare, Waschfrau,1
An des Haares dunklem Glanz / Einen duft'gen Blumenkranz, / Kannst Du, Schöne, mir gefallen,1
An des hehren Tempels Schwelle, / Der geweiht der Phantasie / Stand ein munterer Geselle1
An des Heiligthums geweihter Schwelle / Flehend zu des Allbelebers Thron1
An des Jahrhunderts hohem Sarkophage, / Dem Matthisson ein schönes Kunstwerk beut,1
An des Kreuzes Fuß verschmachtet / Stand die Mutter gramumnachtet, / Dran der Sohn geschlagen war,1
An des kühlen Brunnens Saume / Sitzt sie mit gesenkten Blicken,1
An des Lebens dunkler Pforte / Steht die Lieb' im Lichtgewand,1
An des Lebens Pforten standen / Zwei Gestalten, hoch und licht,1
An des Meeres Felsenbucht / Stehen eines Tempels Hallen1
An des Meeres hallendem Gestade, / An der Brandung der empörten Flut,1
An des Meeres Ufer bin ich gebohren, der Szipionen Asche trat mein Fuß: der Alpen Gipfel habe ich erklommen,1
An des neuen Jahrs Gestade / Weil' ich einen Augenblick1
An des nie besiegten Rodans Felsenwohnung / Rinnt der Quell herab.1
An des Olympes Licht umflossnen Höhen, / Die immerdar ein junger Frühling schmückt,1
An des Palastes Pforte, die man ihm anvertraut, / Steht düstern Blicks ein Schweizer; der Tag der Rache / graut.1
An des Palasts Portale plastisch / Stellt sich ein schönes Weib mir dar, / Von blauen Blumen schlingt fantastisch / Ein Kranz sich durch das schwarze Haar.1
An des Paradieses Thoren / Stand entzückt Herr Schlendrian, / Kratzt sich lächelnd hinter'n Ohren / Und klopft ganz vergnüglich an:1
An des Rheins bekränztem Strande / Weilt' ich mit entzücktem Blick;1
An des Schlummers dunkle Pforte / Lehnte ich mein müdes Haupt;1
An des schönen Rheins Gestade wohnte / Lina, reizend von Gestalt.1
An des Stromes Mündung steh' ich träumend, / Wie der Fluß, des eignen Laufes satt,1
An des Thales Wasserfalle / Sucht' ermüdet Amor Ruh, / Und gewiegt vom sanften Halle,1
An des Waldstroms Felsen- / brücke, / Flechtend in der Hand den / Kranz, / Saß der Knabe;1
An die Betrachtung Großbrittaniens und seines weit verbreiteten Einflusses, schließt die des nordamerikanischen Tochterstaates am natürlichsten sich an.1
An die Erde festgebunden / hat die Blum den Himmel funden,1
An die Geschichte der Universität zu Marburg, deren Grundzüge im vorletzten Jahrgange der Vorzeit so treffend gezeichnet sind, reiht sich die Geschichte der Schwesterunversität Gießen an.1
An die harte Bank geschmiedet, / Einer türkischen Galere,1
An die Ideen, welche in den vorstehenden Briefen entwickelt sind und die nachdenkenden Zeichenrinnen manche schöne Aussicht in das Gebiet der Landschaftsmahlerei eröffnen, mag sich noch ein kleines Register von Werken anschliessen,1
An die Lüge sich nicht zu kehren, ist Größe der / Seele;1
An die Meven, welche der Sylvan im vorigen Jahr seinen verehrten Gönnern vorzeigte, reihen sich die treuen Nachbarinnen derselben zu Wasser und zu Land, die Meerschwalben,1
An die Stimme sanft gewöhnet, / Die der Erden ausgetönet,1
An die Stirne jedem Menschen / wollte Gott sein Schicksal schreiben.1
An die trüben Fensterscheiben / Hat des Winters kalte Hand / Blumensträußchen hingestecket, / Die aus Eis und Thau er wand.1
An die Verlagsleitung P.P. / Mein guter Oheim, Ihnen von A. 1822 her, als Frater Eberhardus bei der humoristischen Brüderschaft allhier durch sein Sendschreiben an alle Aerzte Euroa's bekannt- ist vor kurzem hingegangen.1
An diesem Bach, an dir, geliebte Linde, / Gewann ich einst die zärtliche Belinde,1
An diesem Hause ruht / Der Haushahn, treu und gut.1
An diesem Menschenfeierabend / Gar freundlichen Gefallen habend, / An Vesperglock' und Kuß und Sang,1
An diesem schönen Sommermorgen, nachdem ich meine Seele durch die Anbetung meines Schöpfers aufgeheitert1
An diesem Spiel können nicht mehr als 14 Personen, wohl aber weniger, Theil nehmen.1
An diesem stillen Ort, wo den bemosten Stein / Verschränktes Immergrün mit heil'gem Dunkel / schwärzet.1
An diesem Tag, der Dich zuerst dem Leben, / Der Liebe dann und meinem Glück gebar,1
An diesem Tage, der im Zauberlicht: / Vor achtzehn schön verfloßnen Jahren / Zuerst von seiner Bbrüder Schaaren,1
An diesem zackigen Felsenriff / Zerschellt' im Sturm einst so manches Schiff,1
An diesen Lippen, diesen Augen, / Die Welt vergessend, hinzuhangen,1
An dieser lieben Stelle / Sang dir, o Silberquelle, / Mein Stolberg einst ein Lied;1
An dieser menschlichen Figur / Geht gar nichts, als die Taschenuhr.1
An dieses Goldbergs Fuß liegt Harpax, der so karg, / Als dieser Berg, sein Gold verbarg.1
An dieses Tages feierlichem Feste, / Erlaub' mir, daß ich vor dir erscheine,1
An Dornen zieh' ich aus der Luft / Mir rothe Lust und süßen Duft,1
An Dreistigkeit steht dem Hühnerhabicht sein kleiner Vetter im Duodezformate, der Finkenhabicht oder Sperber ( Falco nisus minor) nicht nach, der sich oft sogar in unsrer Wohnstuben wagt.1
An dünnen Fäden lieblich aufgesaitet, / Hängt eine Leier unter Blumenduft.1
An eben der Stelle, wo man jetzt den Justizpallast in der Cité von Paris erblickt, erhob sich in früherer Zeit ein großes Gebäude, dessen anfängliche Bestimmung wahrscheinlich die war, den römischen Präfecten zur Residenz zu dienen.1
An eine deiner Säulen angelehnt / Rührt Ehrfurcht deinem Ruhme leise Saiten1
An einem Abende heiteren Beisammensein's mehrerer Freunde, wo jene milde Critik geübt ward, die zwar keine Schwäche des Freundes übersieht,1
An einem andern Tage gieng das Christkind auf die Strasse, und wurde einige Knaben gewahr, die sich zum Spielen versammelt hatten,1
An einem angenehmen Frühlingsmorgen wanderte ich nach Erlendorf. Es war Sonntag.1
An einem Bache steht ein junger Rosenstrauch, / Und wiegt sein blühendes Gezweig im Frühlingshauch.1
An einem Baum im Föhrenwalde / Auf eines Berges sanfter Halde / Hängt noch ein altes Glaubenschild,1
An einem blauen Morgen / Durchwandelt' ich den Weinberg, / Zu sehn, ob meine Trauben / Zur Kelter zeitig wären.1
An einem brennenden Sommerabend des Jahres 1815 kam der alte Pfarrer von San Pietro, einem kleinen Dörfchen, einige Meilen von Sevilla,1
An Einem deiner schönen Flüsse, geliebtes Vaterland, gönne mir - wär' es auch nur in Gedanken - den Plaz, der dem zaubernden Genius gehorsam, zur Villa mir werde, wie ich sie wünsche - wie ich sie selbst will!1
An einem der heitersten Sommerabende des 1817ten Jahres beugte ich von meinem Feldwege eben nach der Straße ein, die ein Stück durch den Buchenwald führt,1
An einem der letzten Februartage des Jahres 1815 kam uns von Wörlitz die Kunde nach Stuttgart, Vater Schoch liege schwer darnieder und werde nach jeder Wahrscheinlichkeit nicht wieder aufkommen.1
An einem der letzten Märztage des Jahres 1789 landete eine französische Fregatte, die weiße Königin genannt, im Hafen von Port au Prince auf der Insel Domingo.1
An einem eiserstarrten Dezembertage nach der köstlichen Mittagstafel, lehnte der uns Allen wohlbekannte Herzog C* von Pf*** auf seinem stattlichen Bergschlosse C** in dem Erker eines Bogenfensters,1
An einem Fasteltag verließ / Ein Ordensmann, der Benno hieß, / Des strengen Klosters Speisesaal1
An einem finstren, grausenvollen Grunde, / Stand unbefangen mit des Lebens Lust, / Von Liebe warm die jugendlichen Brust,1
An einem freundlichen Junius-Abend des Jahres 1832 fuhr ein leichtbepackter Reisewagen die Bergstraße abwärts gegen das weite, anmuthige Thalgelände von Rorau.1
An einem freundlichen Morgen ging der Assessor Werner auf der Terasse an der Elbe zu Dresden spatzieren. Zwei Blondinen, die er am vorigen Abend im Schauspiel gesehen, hatten sein sinnliches zu reizbares Gemüth aufgeregt,1
An einem freundlichen Sommermorgen ging der Graf Camillo, ein schöngebauter Mann von achtundzwanzig Jahren, durch seinen Garten.1
An einem frischen Sommermorgen (es sind viel Jahrhunderte seit) brach, schweren Herzens, der junge Berthold auf von seiner Alpenhütte, um auf den Abend drunten in dem schönen Siebenthal zum heimathlichen Dorf zu schleichen,1
An einem Götterfeste / Bescheerte seine Gaben / Den Sterblichen einst Zeus.1
An einem Gourmand ist nichts so geschmeidig, als seine Kinnbacken.1
An einem Grabe sah ich Amorn sitzen, / An einem Grab, das seinen Stolz umschloß,1
An einem großen Jubelfest, / Da Salomo des Armen Thränen1
An einem großen Jubeltage, / An welchem Salomo die Klage / Der Aermsten hörte,1
An einem heißen Sommertag / Der Kater auf dem Dache lag,1
An einem heiteren Sonntagmorgen entstieg der junge Kaufherr Karl von Wien einem leichten Fuhrwerke, da es damals noch keine Eisenbahnen gab, auf dem Platze eines großen Ortes N. nahe der Grenze von Steiermark.1
An einem heitern Abend gieng / Die schöne Daphne mit Tiren1
An einem heitern Frühlingsabend wanderte Polydoro, ein hochsinniger Jüngling aus Pisa, an den Ufern der Arno hin.1
An einem heitern Frühlingstage streifte ich im Jura umher, durch seine Buchen- und Fichtenwälder, welche sich bis zu den Gipfeln emporschwingen,1
An einem heitern Juni-Morgen saß die Familie des Herrn von Hagen zusammen auf einem Hügel des Gartens, der die äußerste Spitze ihres kleinen Besitzthums im Herzogthum Lauenburg bildete.1
An einem heitern Märztage war im Hause des reichen Fabrikbesitzers Wallbach die Familie schon am frühen Morgen beisammen.1
An einem heitern Mayabend gieng Elmire mit ihren beyden Kindern unter die Bäume vor ihrer ländlichen Wohnung,1
An einem heitern September-Abende besuchte ich meinen seit einigen Monathen verheiratheten Professor und auch Hofrath betitelten Freund Moritz1
An einem heitern Sommermorgen sassen vier Freundinnen von ziemlich gleichem Alter mit häuslicher Arbeit beschäfftigt beysammen1
An einem heitern, warmen, Sommerabend kam eine Gesellschaft Störche zusammen, um ein Stündchen miteinander zu plappern.1
An einem hellen Frühlingstag, / In einer stillen Morgenstunde / Tönt mir der Lerche froher Schlag1
An einem hellen kalten Tage vom winderfüll- / ten rauhen Merzen / Lag oder saß ich in dem Bette,1
An einem hellen Sommermorgen, gegen das Ende des sechzehnten Jahrhunderts, fuhr der würdige Probst des Klosters zum heil. Appolinarius, schon ein Greis mit Silberlocken, den Rhein hinab gen Cöln,1
An einem hellen Wintermorgen saß Daphnis in seiner Hütte; die lodernden Flammen angebrannter dürrer Reiser streuten angenehme Wärme in der Hütte umher,1
An einem Herbstabend des Jahres 1614 stand, in früher Morgendämmerung, unter dem Fenster einer anmuthigen Viletta ein junger Edelmann, die Cyther in den Händen und einen herrlichen Morgengruß anstimmend.1
An einem Herbstabende, es war zu Ende des Monats Oktober - nachdem die Sonne, die mit einem freundlichen Blicke von der Erde Abschied genommen hatte, bereits ein Paar Stunden hinab war,1
An einem herrlichen Maiabende des Jahres 1451 schritt der greise Doge von Venedig, Francesco Foscari, durch die glänzenden Gemächer seines Palastes in der Absicht, seinen Sohn Jacopo im Staatsgefängnisse zu besuchen.1
An einem hohen Feste / Vereinten sich die Gäste / Des Vaters der Natur,1
An einem hohen Festtag, er kommt ja selten genug, / Die Welt ist für Feste zu mürrisch, zu sorgenreich und zu klug - / Versammeln sich die alten Freunde -1
An einem hohen Feyertage stand nach der Messe, die er mit mehr Andacht, als seines Gleichen pflegen, angehört hatte, ein junger Officier,1
An einem jener Abende, wo der Schein der Geselligkeit den sprechendsten Beweis für den menschlichen Egoismus liefert,1
An einem kalten Jännertage versammelten sich mehrere Menschen bei dem Kaufladen eines Blumenhändlers, und betrachteten dem düsteren Himmel zum Trotze die herrlich blühende Auslage,1
An einem kalten Wintertage fiel eine Schaar von Krähen auf ein todtes Pferd, welches ohnweit der Stadt auf einem Anger lag.1
An einem klaren Septembertage begannen mein Frau und ich die mit unsrer Freundinn Hopfengärtner längst verabredete Schweizerreise unter den günstigsten Vorbedeutungen.1
An einem lachenden Herbstabend gieng Sinnibald der verständige Vater mit Adolf seinem Sohne lustwandeln durch das freundliche Dorf1
An einem milden Sommerabend kehrte Peter von Staufenberg von der Jagd heim. Schon flimmerte vom Rheine her der Abendstern und in den Dörfern klang die Bergglocke, als er gen Nußbach kam.1
An einem milden Wintertage / Dürrt' einst nach eines Griechen Sage1
An einem Morgen was wunderschön / musst ich hinaus ins Freye gehn,1
An einem Nachmittage kam ein Jude zu einem Thorschreiber, drückte ihm zwei Louis-d'or in die Hände, und sagte: Ich werde Morgen früh mit einem Wagen voll Bohnen kommen.1
An einem nebligen Winterabende ging mein Urgroßvater, welcher sich Geschäfte halber zu Bremen befand, in einem abgelegenen Gäßchen hinter der Kirche spazieren.1
An einem niedern Grabeshügel / Kniet betend ein Bettlerin;1
An einem Octoberabende des Jahres 1566 schritt ein junger Mann durch die volksbelebten Gassen des schönen Granada's.1
An einem Ort, der wegen des alten guten Rheinweins, der dort gebaut wurde, berühmt war,1
An einem Orte, wo ich weiß, daß außer dem vorübereilenden Reisenden selten ein Auge und ein Ohr auf die Schönheiten lauscht, die in vereinsamten Thälern von der Natur verstreut worden sind,1
An einem prächtigen Sommer- und Sonntagmorgen wirbelte eine Staubwolke von der Chaussee auf, die am Südufer des Züricher Sees nach Rapperswyl führt.1
An einem Raine saß bey seinen Ziegen / Ein Hirtenmädchen gut und schön.1
An einem regnerischen Vormittage des Jahres 1810 rollte auf einer einsamen Landstraße von Göppingen nach Ulm ein leichter Wagen, mit zwei muthigen Brauen bespannt,1
An einem regnichten Herbsttage zog ein junger Weidmann mit 2 dem Oberförster N. zu W..g gehörigen treflichen Dachshunden aus, um Füchse zu schießen.1
An einem Sabathe sehr früh, da andre Leute schlafen, da kömmt das lieb Herz Marie mit noch ein paar so Schafen,1
An einem Sabbathtag war Rabbi Me-ir / Im Haus des Herrn, und deutete dem Volk1
An einem schönen Abend im Mai, wo Abendpurpur und Mondenglanz um den Sieg kämpften, stieg ich aus dem Reisewagen,1
An einem schönen Frühlingsabend in jenen gesetzlosen, in geistiger Beziehung dunklen Zeiten, aus deren Nebel, neben einigen großartigen Zügen, noch mehr rohe und verwerfliche hervorleuchten,1
An einem schönen Frühlingsmorgen sehr frühe fuhr eine fromme Mutter mit ihrem Kinde auf ihr Landgut.1
An einem schönen heitern Septemberabend zogen zwei Wanderer auf der Straße von Zürich nach Brugg.1
An einem schönen Herbstabend ging der Baron von Mollberg mit seinem fünfzehnjährigen Sohn im Park spazieren,1
An einem schönen Januarmorgen des Jahres fünfzehnhundert neunzig wurde der Befehlshaber eines unbedeutenden Schlosses an den Grenzen von O'Byrne's Gebiet von seinem siebenjährigen Söhnchen geweckt.1
An einem schönen Juliabende stieg aus einer der im Gasthofe zum weißen Roß angekommenen Lohnkutschen ein gar stattlicher Mann aus.1
An einem schönen Maienmorgen war in einem sehr eleganten Hause zu Genf gegen Gewohnheit schon Alles früh auf.1
An einem schönen Morgen / Ist er mir einst erschienen,1
An einem schönen Morgen gieng die Mutter mit ihrem Kinde in den Garten. Als sie nahe an das Thor kamen, lief das Kind an die Hecken, und sahe den Ameisen zu.1
An einem schönen Sommerabend des so und so vielten Jahres der Gnade wanderten zwei junge Männer, als Gefährten nebeneinanergehend, aber tief schweigend und noch tiefer in Gedanken versunken,1
An einem schönen Sommerabend gieng der kleine Karl mit seinem Vater aufs Feld.1
An einem schönen Sommerabend musicirten vier junge Leute zusammen in einer Laube vor des einen Haus.1
An einem schönen Sommermorgen des Jahres 1600 fielen die Strahlen der Sonne durch die Eisengitter und runden Glasscheiben eines großen Gebäudes der alten Stadt Olmütz in Mähren1
An einem schönen Sommermorgen des Jahres 1795 ritten zwei Männer auf dem Wege, der von St. James auf der Insel Jamaica an der Küste entlang nach den Roundhill-Bluffs führt.1
An einem schönen Sommertage des verflossenen Jahres verließ ich mein enges Bergthal, um zu Augst, in dem weiten und blühenden Thal,1
An einem schönen Sommertage ging ein junger Mann, der ein leichtes Ränzchen an weissen Bändern auf dem Rücken trug und einen tüchtigen Stock zuweilen um seinen Kopf schwang,1
An einem schönen Sonntage Abends gingen zwei Mädchen über die Wiesen. Nein, nein, sagte die Eine lebhaft, das verstehst du nicht!1
An einem schönen Tage / voll Licht und süßer Düfte, / gieng ich mit meiner Klage / hinaus in frische Lüfte;1
An einem schönen, heiteren Juliusabend war in dem geselligen Badeorte M. ein großer Ball zu einem wohlthäten Zwecke veranstaltet worden.1
An einem schönen, heitern Augustabend saß Malwina von Kressy ganz allein am Fenster eines der reizendsten Pavillons in dem herrlichen Park, der das Lustschloß von D... umgab.1
An einem schwülen Sommerabend zog ein Reisender auf der stauberfüllten Landstraße, welche nach der weltberühmten Stadt Barcellona führt.1
An einem schwülen Sommertag / Zog ich hinaus, mich drängt' es lang ins Freye,1
An einem schwülen Sommertage hatte Amor, müde von seinen Wanderungen, sich unter die schattenreichen Zweige eines kühlen Waldes ins weiche Moos geworfen1
An einem sehr unfreundlichen Spätherbstabend des Jahres 1561 saß Ruppert Schlemmer, der Todtengräber von Wiener-Neustadt und allgemein nur der alte Todtenruez genannt, in seiner ärmlichen Stube,1
An einem selten nur betret'nen Wege / Steht eine Eiche kräftig, doch allein.1
An einem selten nur betretnen Wege / Steht eine Eiche, kräftig, doch allein.1
An einem Sommertag stand Julie / Bey ihrem Kahn, im Arm die Ruderstange, / Zur Ueberfahrt des Stroms der Wandrer / harrend.1
An einem Sommertage des Jahres eintausendachthundert und neunundzwanzig befand sich auf der Wasserjacht, die täglich von Mainz nachCoblenz fährt1
An einem Sommertage trieb ich mich in den Champs Elyses herum. Diese gewährten des Morgens beym Aufgang der Sonne, beym Erwachen der Natur den herrlichsten Spaziergang.1
An einem Sonntage hatte in Florenz Tommaso de Pecori auf den Abend einge junge Leute zu sich eingeladen, wie er öfters zu thun pflegte;1
An einem Stamm im dichten Wald / Die Rinde war zerschnitten;1
An einem stürmischen Spätherbstabende lief ein Matrose eilig in das große Haus des Schenkwirths Peter Stübecke am Heeregrafte in Amsterdam;1
An einem Tag im frühen Herbst ging ich entlang den / Meeresstrand,1
An einem Tage ging meine Wirthin wieder fort, und sagte mir, daß sie diesmal länger als gewöhnlich ausbleiben werde,1
An einem Tage klingelte der König in seinem Zimmer, da Niemand kam, öfnete er das Vorzimmer, fand aber nur seinen Leibpagen auf einem Stuhl schlafend.1
An einem Teich, auf einem Hügel / Von Schutte, stand ein welscher Hahn1
An einem trübem Herbsttage des Jahres 1648 sah man früh Morgens in der Stadt Olmütz eine besondere Lebendigkeit,1
An einem trüben Herbstabend des Jahres 1823 verließ ein ehrsamer Bürger und Spezereihändler in Mannheim1
An einem unfreundlichen Winterabende, kurz vor der Weihnachtszeit, drängte sich Wiens schöne Welt durch die Säle eines der ersten Gasthöfe.1
An einem warmen und heitern Sommertage stand der Wirth zur Krone in Oxford in der Thür seines großen Hauses, um die Kühlung zu genießen.1
An einem ziemlich nebligen Herbstmorgen war auf dem alten Schlosse Earnhall und in dem dazugehörigen Dorfe in einer der südlichen Grafschaften Irlands viel ungewöhnliche Bewegung.1
An einen Gott, der Menschen liebt, zu / glauben / So glücklich war der vierte Welttheil nicht.1
An einen Obergerichtshof erging einmal die Anfrage, ob die Verordnung: Verbrecher haben, wenn sie, nach schlecht vollzogener Hinrichtung, wieder zu sich kommen,1
An einer Bricke schwamm ein Lachs vorbei: / Wie winzig klein, sprach er, ist eine Bricke!1
An einer flachen Uferstelle, / Bewachsen dicht mit schlankem Rohr,1
An einer freien Stelle / Im tiefen Eichenwald, / Wie glänzte da so helle1
An einer frischen Wiesenquelle, auf dem weichen Polster, den die moosige Decke eines Steines ausbreitete, saßen zwei ganz kleine Geister zusammen und schauten in das Wogen,1
An einer Idee brütet Doktor Maus, / Und sinnt und grübelt sind sich von Sinnen.1
An einer Stelle dieses Taschenbuchs geschieht der idyllischen Liebe einiger Unbill, hier wird ihr wiedergegeben, was ihr dort genommen wurde:1
An einer Stelle nur, mein Schicksal will es, / Bin ich verwundbar, wie Achilles eben.1
An einer Table d'hôte erschien / Sehr oft ein Gast,1
An eines Baches seichtem Rand, / Und, tief versteckt im Grase, stand / Ganz einsam ein Vergißmeinnicht.1
An eines Gartens grüner Wand / Einstmals ein Rosenknöspchen stand,1
An eines Gartens sichrer Wand / Ein junger Dorn behaglich stand;1